Schandry Biologische Psychologie Pdf Download
Amanda Shawnee <[email protected]> Thu, 7 Dec 2023 05:47:22 -0800 (PST)
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14 o:/beltz/schandry_4a/_satzdaten/ivz.3d from :47: Der weibliche Monatszyk= lus Die periodischen Ver=C3=A4nderungen w=C3=A4hrend des Monatszyklus Pr=C3= =A4menstruelles Syndrom Hormonelle Empfa ngnisverhu tung Empfa ngnis, Schwa= ngerschaft, Geburt Befruchtung Entwicklung des Ungeborenen Schwangerschafts= bedingte Umstellungsprozesse im K=C3=B6rper der Frau Entwicklung des Fetus = Geburt Geschlechtsspezifische Entwicklung u ber die Lebensspanne Bedeutung = des Testosterons bei der Embryonalentwicklung Sonderformen der Geschlechtse= ntwicklung Pubert=C3=A4t Klimakterium Weibliches Gehirn, ma nnliches Gehirn= ? Morphologische und hormonelle Unterschiede Unterschiede in psychischen Fu= nktionen Einfluss der Sexualhormone auf psychische Prozesse Homosexualita t= Sexuelle Funktionssto rungen Verminderte sexuelle Appetenz Erektionsst=C3= =B6rungen Ejaculatio praecox Orgasmusst=C3=B6rungen bei Frauen St=C3=B6rung= en mit sexuell bedingten Schmerzen Rhythmen des Verhaltens Neurobiologische= Basis von biologischen Rhythmen Innere Uhren bei tierischen Organismen Zel= lbiologische Basismechanismen f=C3=BCr die Erzeugung von Oszillationen Zirk= adiane Periodik als dominierender Rhythmus beim Menschen Experimente zur zi= rkadianen inneren Uhr Nucleus suprachiasmaticus als zentraler zirkadianer T= aktgeber Einfl=C3=BCsse externer Zeitgeber auf die zirkadiane Uhr Basic Res= t Activity Cycle als stabiler ultradianer Rhythmus Schlaf und Traum Funktio= n des Schlafs: Erholungsmechanismus oder evolutiona re Anpassung? Schlaf al= s Reparatur- und Erholungsphase? Schlaf als Ergebnis eines evolution=C3=A4r= en Anpassungsprozesses? Schlafverhalten als individuelles Merkmal Methodik = der Schlafbeobachtung Historisches Untersuchung im Schlaflabor Inhalt 13 Schandry Biologische Psychologie Pdf Download Download File https://t.co/Cs8s6leQWJ 22 o:/beltz/schandry_4a/_satzdaten/kap.01rv_encoded.3d from :48:12 1 Einlei= tung Die Biologische Psychologie ist dasjenige Teilgebiet der Psychologie, = das zum Studium und zur Erkl=C3=A4rung menschlichen Erlebens und Verhaltens= einen biologischen Zugang w=C3=A4hlt. Von zentraler Bedeutung sind hier ne= urobiologische Prozesse. Diese werden als Basisvorg=C3=A4nge gesehen, auf d= eren Grundlage unser Verst=C3=A4ndnis menschlichen Erlebens und Verhaltens = erweitert werden soll. Die Biopsychologie als Teilgebiet der Neurowissensch= aft. Die Biopsychologie ist =C3=BCber weite Strecken als ein Teilgebiet der= Neurowissenschaft zu verstehen. Letztere hat wiederum die Gesamtheit derje= nigen Vorg=C3=A4nge zum Thema, die mit neuronalen Strukturen und Prozessen = zusammenh=C3=A4ngen. Die Verwandtschaft zwischen den Neurowissenschaften un= d der Biologischen Psychologie kommt auch darin zum Ausdruck, dass der Begr= iffBehavioral Neuroscienceim angels=C3=A4chsischen Sprachraum vermehrt als = Synonym f=C3=BCrbiologische Psychologiegebraucht wird. Auffa cherung des Fa= chs unter thematischen und methodischen Gesichtspunkten Es existieren versc= hiedene Schwerpunktsetzungen in der Biologischen Psychologie. Diese untersc= heiden sich in ihren zentralen Themen und damit zusammenh=C3=A4ngend in den= bevorzugten Forschungsmethoden. Dabei handelt es sich allerdings nicht um = Teilgebiete im strengen Sinne, die sauber voneinander abgrenzbar w=C3=A4ren= und die eine Aufspaltung des Fachs in Subdisziplinen gestatten w=C3=BCrden= . Es sind eher historisch gewachsene thematische und methodische Spezialisi= erungen neurowissenschaftlichen Vorgehens. Die Physiologische Psychologie. = Die Physiologische Psychologie versucht in m=C3=B6glichst direkter Weise, V= erhaltensph=C3=A4nomene durch Prozesse des Zentralnervensystems insbesonder= e des Gehirns zu erkl=C3=A4ren. Sie ist sehr stark grundlagenwissenschaftli= ch orientiert, untersucht also die Ph=C3=A4nomene in erster Linie zum Zweck= e der Theoriebildung und der Entwicklung breit einsetzbarer Erkl=C3=A4rungs= modelle. Der unmittelbare Anwendungsaspekt steht dagegen im Hintergrund. Be= i experimentellen Untersuchungen dienen hier i.allg. Verhaltensparameter al= s abh=C3=A4ngige Variablen, w=C3=A4hrend auf der biologischen Ebene experim= entell manipuliert wird. Dies geschieht etwa durch elektrische Stimulation,= neurochemische Manipulation und chirurgische Eingriffe. Demgem=C3=A4=C3=9F= ist das Vorgehen der Physiologischen Psychologie =C3=BCber weite Strecken = tierexperimentell, allerdings stets mit dem Ziel, auf der Grundlage der so = gewonnenen Befunde menschliches Verhalten aufzukl=C3=A4ren. Einige Beispiel= e f=C3=BCr Themen der Physiologischen Psychologie w=C3=A4ren die Basisproze= sse bei der visuellen Wahrnehmung, die Grundlagen des Lernens und die Wechs= elwirkung zwischen Hormonen und Verhalten. Die Neuropsychologie. Die Neurop= sychologie studiert ebenfalls den Zusammenhang zwischen menschlichem Verhal= ten und Gehirnprozessen. Dies geschieht hier =C3=BCberwiegend durch Betrach= tung von Verhaltensauff=C3=A4lligkeiten bei Patienten mit St=C3=B6rungen de= r Gehirnfunktion. Die Gehirnsch=C3=A4digungen k=C3=B6nnen auf Krankheiten, = Verletzungen oder neurochirurgische Eingriffe zur=C3=BCckgehen. Durch die Z= uordnung der beobachteten Verhaltensdefizite zu den (i.allg. genau lokalisi= erbaren) Gehirnl=C3=A4sionen ist h=C3=A4ufig ein R=C3=BCckschluss auf die B= edeutung der gesch=C3=A4digten Region f=C3=BCr das Verhalten beim gesunden = Menschen m=C3=B6glich. Die Neuropsychologie ist stark anwendungsbezogen, wo= bei hier allerdings in hohem Ma=C3=9Fe die Ergebnisse der biopsychologische= n Grundlagenforschung einflie=C3=9Fen. Als wichtiges Anliegen hat sie die V= erbesserung der Situation der betroffenen Patienten. Dazu geh=C3=B6rt zum e= inen die Konstruktion und Anwendung sehr ausdifferenzierter diagnostischer = Instrumente, zum anderen die Entwicklung von gezielten Rehabilitationsma=C3= =9Fnahmen. Die Psychophysiologie. Die Psychophysiologie untersucht v.a., wi= e sich psychische Vorg=C3=A4nge auf der Ebene der physiologischen und bioch= emischen Prozesse abbilden. Sie operiert demgem=C3=A4=C3=9F auf einem Mehre= benenansatz menschlichen Verhaltens, der neben der subjektiv-verbalen Ebene= den Bereich der k=C3=B6rperlichen Prozesse und denjenigen des offenen moto= rischen Verhaltens in die Beobachtung einbezieht. Das Methodenarsenal der P= sychophysiologie entstammt =C3=BCberwiegend medizinischer Diagnostik und sc= hlie=C3=9Ft beispielsweise die Beobachtung hirnelektrischer Vorg=C3=A4nge, = der Aktivit=C3=A4t 1 Einleitung 21 23 o:/beltz/schandry_4a/_satzdaten/kap.01rv_encoded.3d from :48:12 des Herz= -Kreislauf-Systems, der Muskulatur und der Haut ein. Zunehmend kommen auch = bildgebende Verfahren sowie biochemische und zellbiologische Indikatoren de= s Hormon- und des Immunsystems zum Einsatz. Die Psychophysiologie sieht ein= e ihrer wichtigsten Forschungsaufgaben darin, immer empfindlichere Indikato= ren bereitzustellen, die dazu geeignet sind, psychische Prozesse auf nichtv= erbalem Wege zu studieren. Typische Forschungsgegenst=C3=A4nde der Psychoph= ysiologie sind etwa die Ph=C3=A4nomene Stress, Emotion, biologische Rhythme= n, Belastung/Beanspruchung am Arbeitsplatz und die Analyse kognitiver Proze= sse. Speziell die klinische Psychophysiologie befasst sich mit den Begleite= rscheinungen psychischer Erkrankungen auf der k=C3=B6rperlichen Ebene. Dazu= geh=C3=B6ren etwa Fragen nach den Ver=C3=A4nderungen von EEG-Reaktionen be= i schizophrenen Patienten, den vegetativen Reaktionen bei Angstpatienten un= d dem Einsatz von Biofeedbackverfahren in der Schmerztherapie. Die Psychoph= armakologie. Da die meisten Psychopharmaka die Wirkung im menschlichen Orga= nismus nat=C3=BCrlich vorkommender Substanzen verst=C3=A4rken, abschw=C3=A4= chen oder imitieren, kann die Psychopharmakologie helfen, die Bedeutung und= die Wirkprinzipien k=C3=B6rpereigener psychoaktiver Stoffe aufzukl=C3=A4re= n. Ein Hauptziel der Psychopharmakologie ist naturgem=C3=A4=C3=9F das Studi= um von Psychopharmakawirkungen. Hierbei bedient sie sich u.a. der Methoden = der Psychophysiologie sowie neuropsychologischer Testverfahren. Die verschi= edenen Spezialisierungen der Biologischen Psychologie =C3=BCberlappen sich = in vielen Bereichen. So finden sich etwa f=C3=BCr die Psychophysiologie und= die Physiologische Psychologie eine Reihe verwandter Fragestellungen. Man = denke etwa an den Bereich der Schlafforschung: Ein Thema der Physiologische= n Psychologie ist z.b., welche Gehirnstrukturen als Taktgeber f=C3=BCr die = periodischen Abl=C3=A4ufe im Schlaf dienen; die Psychophysiologie w=C3=A4re= eher daran interessiert, wie sich die verschiedenen Schlafperioden auf der= Basis physiologischer Begleitprozesse m=C3=B6glichst pr=C3=A4zise identifi= zieren lassen und welche Bedeutung ihnen zukommt. 1 Entstehung der Biologis= chen Psychologie Die Grundfragen der Biologischen Psychologie ber=C3=BChren= ein zentrales Thema der menschlichen Ideengeschichte, n=C3=A4mlich den Zus= ammenhang zwischen K=C3=B6rper und Geist. Deren Historie wiederum ist unl= =C3=B6sbar verbunden mit der Erforschungsgeschichte des Gehirns 22 1 Einlei= tung als des Organs des Geistes. Ein Abriss der wichtigsten diesbez=C3=BCgl= ichen Geschehnisse wird am Ende dieses Kapitels anhand einer Zeittafel gege= ben. Die Geburtsstunde der Biologischen Psychologie als einer Teildisziplin= der modernen wissenschaftlichen Psychologie zu lokalisieren f=C3=A4llt lei= cht. Im Werk zweier Wissenschaftler, die als Gr=C3=BCnderv=C3=A4ter der heu= tigen Psychologie gelten k=C3=B6nnen Wilhelm Wundt ( ) und William James ( = ), ist biopsychologisches Denken stets pr=C3=A4sent. Wundt und James hatten= beide ein Medizinstudium absolviert, wobei sie sich speziell der Physiolog= ie zugewandt hatten. Von dort aus und gleichzeitig versehen mit einem tiefe= n Interesse f=C3=BCr die Philosophie f=C3=BChrte beider Weg zur Psychologie= . Das Thema von James erster akademischer Lehrveranstaltung in Harvard warr= elations between Psychology and Physiology. Die erste Vorlesung, die Wundt = in eigener Verantwortung abhielt, befasste sich mit derpsychologie als Natu= rwissenschaft; sein erstes gro=C3=9Fes Werk trug den TitelPrinzipien der Ph= ysiologischen Psychologie. Die Geburtsstunde der modernen Psychologie war d= amit auch die Geburtsstunde der Biologischen Psychologie. Man ist versucht = zu fragen, ob dies ein Zufall ist, der lediglich in der Biografie der beide= n M=C3=A4nner liegt, oder ob es nur auf dieser Ausgangsbasis gelingen konnt= e, die Psychologie aus dem Reich der Philosophie herauszuf=C3=BChren, um si= e in den Rang einer eigenst=C3=A4ndigen Wissenschaft zu erheben. Biologisch= e Psychologie und der Wandel gesellschaftlicher und humanwissenschaftlicher= Rahmenbedingungen In den westlichen Industrienationen war man w=C3=A4hrend= der zweiten H=C3=A4lfte des 20. Jahrhunderts auf Anstrengungen in Forschun= g und Entwicklung v.a. im technisch-naturwissenschaftlichen Sektor konzentr= iert. Zentrale Aufgaben sah man etwa in der Weiterentwicklung der Kernenerg= ietechnik, der bemannten Raumfahrt, der Elementarteilchenphysik und der Ent= wicklung neuer Verteidigungssysteme. Seit einigen Jahren ist jedoch auf die= sen Gebieten eine kritischere Sichtweise und ein R=C3=BCckgang des Engageme= nts erkennbar. Dies ist eine Folge der sich global =C3=A4ndernden gesellsch= aftlichen und politischen Rahmenbedingungen. Damit einhergehend ist weiten = Kreisen der Bev=C3=B6lkerung das schwerpunktm=C3=A4=C3=9Fige Engagement f= =C3=BCr die genannten Felder nicht mehr verst=C3=A4ndlich zu machen. Es wir= d zunehmend erkannt und dies insbesondere auch =C3=BCber die eebf2c3492