Re: Hardware-Frage
Andreas Kretschmer <[email protected]>
| Newsgroups | gmane.comp.db.postgresql.german |
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| Message-ID | <20120324194859.GA24762@tux> |
Thomas Markus <[email protected]> wrote: > Hi, Thx. > > worauf ich achten würde: > - VIEL ram, das lässt platz für sequentielle schreibzugriffe. Ja, DAS ist echt richtig & wichtig, daher auch der Sprung 24 -> 128 GB > - Raidcontroller mit BBU und gut ram, auf > [email protected] gibt es ein paar spezialisten mit > erfahrung BBU ist klar, das hat das Blech. > - mehrere tablespaces (je nach struktur) > - raid1 oder raid10 mit platten der gleichen serie (ja ich weiss das > sollte man nicht unbedingt tun), die auch exakt gleich partitioniert > sind. > - für wal würd ich eher auf raid1 oder 10 ohne ssd setzen. Das ist > eigentlich nur sequentiell schreiben in grösseren blöcken. beim > schreiben begeistern mich ssd's nicht unbedingt Okay. Allerdings ist es so, das da sehr viele Clients sind, die wild durcheinander relativ kleine Datensätze schreiben. Also recht viele COMMITs kleiner INSERTs. Ich denke daher, daß WAL auf SSD diese INSERTs recht gut wegsteckt, und insgesamt eine spürbare Entlastung bringt (zusammen mit der Partitionierung zumindest einer Tabelle, evtl. von 2) > - evtl ssd für tablespace mit dem häufigsten zugriffen > - partitioning der daten ACK! > - die cpu auslastung nicht vergessen bei so vielen clients CPU ist aktuell nicht der Engpass, das System 'klebt' derzeit an der Platte. > - bei viel ram kann es zu hängern kommen wenn die platten nicht > hinterherkommen. Da soll kernel3.3 abhilfe schaffen. hab ich aber noch > nicht probiert. Ich kenne die Diskussionen bzgl. viel RAM und Schreib-Spitzen, aber das kann ich derzeit nicht beobachten - die Schreiblast ist recht kontinuierlich - zu hoch ;-) Also, ich denke, auch nach Robes Hinweisen hier, daß ich mittels Partitionierung die Lesezugriffe erheblich senken kann - das sind immerhin 2/3 der IO-Last, außerdem mittels der SSD die restlichen 1/3 der IO-Last abfangen kann - unterm Strich denke ich, daß (wenn der Kunde mitspielt) mit der angedachten Lösung nicht nur Faktor 4, sondern auch Faktor 5-6 locker abgefangen werden kann. > > was mir so auf die Schnelle einfällt ;) Danke! Andreas -- Really, I'm not out to destroy Microsoft. That will just be a completely unintentional side effect. (Linus Torvalds) "If I was god, I would recompile penguin with --enable-fly." (unknown) Kaufbach, Saxony, Germany, Europe. N 51.05082°, E 13.56889° -- Sent via pgsql-de-allgemein mailing list ([email protected]) To make changes to your subscription: http://www.postgresql.org/mailpref/pgsql-de-allgemein