Re: /home auf nfs-share - Probleme mit Akonadi?

Harald Baumgartner <[email protected]> Sat, 21 Jan 2023 19:40:59 +0100
Newsgroups gmane.comp.kde.german
Message-ID <[email protected]>
This is a multi-part message in MIME format.
--------------JA40F4yZ0LXJEgeJH0bIDGS0
Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed
Content-Transfer-Encoding: 8bit

Hallo,

meine Antwort ist etwas ausfuehrlicher und hat nicht direkt mit Akonadi

zu tun.

In unserem Institut sind zu etwa 1/3 je Windows/Linux/Mac in Benutzung.

kmail benutzen ca. 1-2 User, thunderbird > 200 Leute, Outlook ca. 20 -30 +

35 User der Verwaltung.

Kmail wurde bei kde3 von ca 30 Leute benutzt, ab kde4/5 wg. diverser 
Probleme auf 1-2

Leute von allein reduziert die sich selbst helfen koennen.

Hab mich vor ca. 4 Jahren nur ungern von kmail getrennt, aber immer wieder

Fehler suchen war mir zu bloed - /home war auf einer lokalen disk.

Selbst betreibe ich ein NFS-geshartes /home unter ubuntu fuer >50 Benutzer,

wobei nur noch <5 Leute ueber ein Art X-Terminal sich direkt auf dem 
server einloggen und den

thunderbird benutzen.  Tendenz gegen 0. Bei allen Anderen wird der 
thunderbird

auf einem Rechner/Laptop lokal gestartet - kein NFS*-geshartes filesystem.

Wobei es auch mit dem afs-filesystem funktioniert - wenn afs jemand kennt.

Das OS auf dem server sollte moeglichst eine aehnlich aktuelle Version 
wie die

auf dem client sein.

Gelernt habe ich leidvoll:

/home MUSS auf dem NFS4-Server als ext4 gemounted sein, KEIN xfs-filesystem,

da sonst manche Programme nicht richtig funktionieren - exmh, nedit,

fv, acroread

Fehlermeldung auf dem client: Could not fstat

. /utils/exsas-setup.sh; exsas 25: Could not fstat keyfile 
/home/userid/midwork/FORGR22.KEY
          - xmmsas
          - exmh: um einen exmh Ordner anlegen zu koennen, darf nicht 
ein xfs-filesystem unten drunter sein
            ext4 funktioniert

Ob auch NFS3-Server fuer /home funktioniert weiss ich nicht, nehme es 
aber an -

NFS4 ist deutlich stabiler/Sicherer, etc.

Ein Benutzer benutzt noch den exmh-Mailer unter /home UND auf einem

NFS3 (MUSS) gesharten ext4-filesystem (exmh-tmp und Anderes).

statd per Hand gestartet: /sbin/rpc.statd --no-notify   for exmhneeded

Vielleicht hilft es Euch bei der Fehlerfindung/Behebung.

viele Gruesse

Harald Baumgartner

On 21.01.23 16:27, Rainer Stratmann wrote:
> Bei mir ist das gleiche Problem.
>
> KMail Version 5.9.3
> Debian 10.4 Buster
>
> E-Mails lassen sich nicht löschen.
> Im Ordner
> /home/user/.local/share/akonadi_maildir_resource_0
> ist nichts mehr vorhanden.
>
> Trotzdem werden noch einige E-Mails angezeigt (nur die Kopfzeile: Betreff,
> Absender, Datum).
>
>
>
> Am Samstag, 21. Januar 2023, 13:18:47 CET schrieb Dirk Meier:
>> Hallo,
>> die Anfrage hatte ich bereits ins Forum gestellt, aber keine Antwort
>> erhalten. Vielleicht passt die Anfrage hier ja besser hin.
>>
>> Ich benutze eine OpenSuSE Leap 15.3 Distribution, bei der das home
>> Verzeichnis auf einem nfs-share liegt.
>> Bis einschl. KDE 3.x hat das wunderbar funktioniert.
>> Mit dem Umstieg auf KDE 4.x fingen die auch in KDE 5.x nach vorhandenen
>> Probleme an. Hauptsächlich betroffen ist kmail, dort wandern verschobene
>> Nachrichten wieder in den Ausgangsordner zurück, oder werden mehrfach
>> angezeigt, der Akonadidienst stürzt häufig ab, insbesondere in Verbindung
>> mit der Funktion "Erinnerung an Folgenachricht erstellen".
>> Bei Recherchen habe ich einige Leidensgenossen über google gefunden. Nach
>> deren Meinung verursacht Akonadi die Probleme, da der Dienst nicht
>> netzwerktauglich ist.
>> Könnt ihr das bestätigen?
>> Gibt es eine Möglichkeit KDE mit dem /home auf einer NFS-Freigabe problemlos
>> zu betreiben, oder einen workaround?
>
>
>
-- 

Harald Baumgartner
Max-Planck-Inst. für Extraterrestrische Physik
Giessenbachstr.1, D-85741, Garching bei München, Germany
                    Phone :(Country Code 49) 89 30000-3346
                    e-mail: hmb @ mpe.mpg.de  (Fax: 49-89/30000-3569)
		http://www.mpe.mpg.de/~hbaumgartner/

--------------JA40F4yZ0LXJEgeJH0bIDGS0
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Content-Transfer-Encoding: 8bit

<html>
  <head>
    <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8">
  </head>
  <body>
    <p>Hallo,</p>
    <p>meine Antwort ist etwas ausfuehrlicher und hat nicht direkt mit
      Akonadi</p>
    <p>zu tun.<br>
    </p>
    <p>In unserem Institut sind zu etwa 1/3 je Windows/Linux/Mac in
      Benutzung.</p>
    <p>kmail benutzen ca. 1-2 User, thunderbird &gt; 200 Leute, Outlook
      ca. 20 -30 +</p>
    <p>35 User der Verwaltung.</p>
    <p>Kmail wurde bei kde3 von ca 30 Leute benutzt, ab kde4/5 wg.
      diverser Probleme auf 1-2</p>
    <p>Leute von allein reduziert die sich selbst helfen koennen.</p>
    <p>Hab mich vor ca. 4 Jahren nur ungern von kmail getrennt, aber
      immer wieder</p>
    <p>Fehler suchen war mir zu bloed - /home war auf einer lokalen
      disk.<br>
    </p>
    <p>Selbst betreibe ich ein NFS-geshartes /home unter ubuntu fuer
      &gt;50 Benutzer,</p>
    <p>wobei nur noch &lt;5 Leute ueber ein Art X-Terminal sich direkt
      auf dem server einloggen und den <br>
    </p>
    <p>thunderbird benutzen.  Tendenz gegen 0. Bei allen Anderen wird
      der thunderbird <br>
    </p>
    <p>auf einem Rechner/Laptop lokal gestartet - kein NFS*-geshartes
      filesystem.</p>
    <p>Wobei es auch mit dem afs-filesystem funktioniert - wenn afs
      jemand kennt.</p>
    <p>Das OS auf dem server sollte moeglichst eine aehnlich aktuelle
      Version wie die</p>
    <p>auf dem client sein.<br>
    </p>
    <p>Gelernt habe ich leidvoll:</p>
    <p>/home MUSS auf dem NFS4-Server als ext4 gemounted sein, KEIN
      xfs-filesystem,</p>
    <p>da sonst manche Programme nicht richtig funktionieren - exmh,
      nedit, <br>
    </p>
    <p>fv, acroread</p>
    <p>Fehlermeldung auf dem client: <span
        style="font-family:monospace"><span
          style="color:#000000;background-color:#ffffff;">Could not
          fstat</span></span></p>
    <p><span style="font-family:monospace"><span
          style="color:#000000;background-color:#ffffff;">.
          /utils/exsas-setup.sh; exsas 25: Could not fstat keyfile
          /home/userid/midwork/FORGR22.KEY
        </span><br>
                 - xmmsas  <br>
                 - exmh: um einen exmh Ordner anlegen zu koennen, darf
        nicht ein xfs-filesystem unten drunter sein
        <br>
                   ext4 funktioniert<br>
      </span></p>
    <p>Ob auch NFS3-Server fuer /home funktioniert weiss ich nicht,
      nehme es aber an - <br>
    </p>
    <p>NFS4 ist deutlich stabiler/Sicherer, etc.<br>
    </p>
    <p>Ein Benutzer benutzt noch den exmh-Mailer unter /home UND auf
      einem <br>
    </p>
    <p>NFS3 (MUSS) gesharten ext4-filesystem (exmh-tmp und Anderes).</p>
    <p><span style="font-family:monospace"><span
          style="color:#000000;background-color:#ffffff;">statd per Hand
          gestartet: /sbin/rpc.statd --no-notify   for </span><span
          style="color:#ffffff;background-color:#000000;">exmh</span><span
          style="color:#000000;background-color:#ffffff;"> needed</span><br>
      </span></p>
    <p>Vielleicht hilft es Euch bei der Fehlerfindung/Behebung.</p>
    <p>viele Gruesse</p>
    <p>Harald Baumgartner<br>
    </p>
    <div class="moz-cite-prefix">On 21.01.23 16:27, Rainer Stratmann
      wrote:<br>
    </div>
    <blockquote type="cite" cite="mid:2104159.KSQR9Ealoe@debian1">
      <pre class="moz-quote-pre" wrap="">Bei mir ist das gleiche Problem.

KMail Version 5.9.3
Debian 10.4 Buster

E-Mails lassen sich nicht löschen.
Im Ordner
/home/user/.local/share/akonadi_maildir_resource_0
ist nichts mehr vorhanden.

Trotzdem werden noch einige E-Mails angezeigt (nur die Kopfzeile: Betreff, 
Absender, Datum).



Am Samstag, 21. Januar 2023, 13:18:47 CET schrieb Dirk Meier:
</pre>
      <blockquote type="cite">
        <pre class="moz-quote-pre" wrap="">Hallo,
die Anfrage hatte ich bereits ins Forum gestellt, aber keine Antwort
erhalten. Vielleicht passt die Anfrage hier ja besser hin.

Ich benutze eine OpenSuSE Leap 15.3 Distribution, bei der das home
Verzeichnis auf einem nfs-share liegt.
Bis einschl. KDE 3.x hat das wunderbar funktioniert.
Mit dem Umstieg auf KDE 4.x fingen die auch in KDE 5.x nach vorhandenen
Probleme an. Hauptsächlich betroffen ist kmail, dort wandern verschobene
Nachrichten wieder in den Ausgangsordner zurück, oder werden mehrfach
angezeigt, der Akonadidienst stürzt häufig ab, insbesondere in Verbindung
mit der Funktion "Erinnerung an Folgenachricht erstellen".
Bei Recherchen habe ich einige Leidensgenossen über google gefunden. Nach
deren Meinung verursacht Akonadi die Probleme, da der Dienst nicht
netzwerktauglich ist.
Könnt ihr das bestätigen?
Gibt es eine Möglichkeit KDE mit dem /home auf einer NFS-Freigabe problemlos
zu betreiben, oder einen workaround?
</pre>
      </blockquote>
      <pre class="moz-quote-pre" wrap="">



</pre>
    </blockquote>
    <pre class="moz-signature" cols="72">-- 

Harald Baumgartner 
Max-Planck-Inst. für Extraterrestrische Physik
Giessenbachstr.1, D-85741, Garching bei München, Germany
                   Phone :(Country Code 49) 89 30000-3346 
                   e-mail: hmb @ mpe.mpg.de  (Fax: 49-89/30000-3569)
		   <a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.mpe.mpg.de/~hbaumgartner/">http://www.mpe.mpg.de/~hbaumgartner/</a>
</pre>
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</html>

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