Re: (Deutsches) Linux-Magazin zu "Programmieren mit Ruby"

"clemens fischer" <[email protected]> 10 Mar 2003 16:10:57 +0100
Newsgroups gmane.comp.lang.ruby.german
Message-ID <[email protected]>
Jürgen Katins <[email protected]>:

> Gegen eine Veröffentlichung ist nie irgend jemand gewesen. Es ging
> einzig und allein um die Lizenz, unter der ich die deutsche Version
> veröffentlicht habe. Abgeschreckt von der Lizenz der gedruckten
> deutschen Übersetzung von Pearson Deutschland (nämlich: Alle Rechte
> vorbehalten!), wollte ich sicher gehen, dass die Übersetzung auch
> frei bleibt und habe die GNU Free Documentation License
> gewählt. Dieser Wechsel der Lizenz von OPL zu GFDL hat den Autoren
> aber gar nicht gefallen. Nach einigem Hin und Her habe ich
> schließlich die Veröffentlichung unter beide Lizenen gestellt ...

sind diese beiden lizenzformen denn kompatibel?  uber den begriff
lizenz-kompatibilitaet bin ich gestolpert, als ich ein
dokumentationsprojekt bei sourceforge anmelden wollte.  die verlangen
ausdruecklich open-source kompatible lizenzen und bieten eine liste.

leider ist mir dieses lizenz-gedoens wirklich zuviel.  weil ich die
sourceforge eigene "site-side" lizenz gewaehlt hatte, ist das projekt
dann wohl auch abgelehnt worden.  habbich bis heute nicht begriffen,
denn es ging um ein email protokoll, das irgendwann mal SMTP ersetzen
sollte.  wir wollten eigentlich bloss ein wiki aufziehen ...

also:  kann man einfach mehrere lizenzen angeben und die juristiker
fallen einen dann _nicht_ im dunkeln an?  duerfen sich lizenzen dann
auch widersprechen und derjenige, den sowas interessiert nimmt dann
eben jene, die ihm am besten passt?

  clemens