Re: Deutsche Umlaute kodieren

Andreas Schwarz <[email protected]> Tue, 22 Jun 2004 14:31:10 +0000 (UTC)
Newsgroups gmane.comp.lang.ruby.german
Message-ID <[email protected]>
Sascha Dördelmann wrote:
> Hallo Andreas,
> 
> du hattest geschrieben: >>
> Nicht-ASCII-Zeichen haben in URLs nichts zu suchen, sondern müssen als
> '%' + Hexcode angegeben werden. Tut man das nicht, ist es Glückssache ob
> sie der Browser als UTF-8, iso-8859-1 oder sonstwas sendet (UTF-8 ist
> empfohlen).
><<
> 
> Vielleicht können wir mal ein Beispiel durchgehen?
> 
> Bei Sourceforge oder Google werden Seitenanforderungen wie Suchanfragen 
> aus Feldangaben aufgebaut, also z. B.:
>         host?group_id=xxxxxx&package_id=yyyyyyy
> Wenn ich so einen Link in eine Html-Seite einbaue, kodiere ich das 
> Kaufmannsund als &amp; weil die Seite sonst kein valides Html ist.

Das ist ein völlig anderes Thema: '&' ist ein gewöhnliches
ASCII-Zeichen, muss aber in '&amp;' kodiert werden, weil der Browser das
'&' sonst selber als Beginn eines HTML-Entities sehen würde.  An den
Server sendet er trotzdem das '&' (wie du bei so einem Link z.B.  in der
Statusleiste des Browsers sehen kannst).


> Wie sähe das in Hexcodierung aus? 

'&' würde zu '%26'; das interpretiert der Server aber dann nicht mehr
als Parametertrennzeichen, sondern schreibt (nach Dekodierung)
'xxxxxx&package_id=yyyyyyy' in den 'group_id'-Wert.