Re: Digitales Signaturfeld
Julius Müller (via tex-d-l Mailing List) <[email protected]>
| Newsgroups | gmane.comp.tex.german |
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Ein selbsterstelltest Zertifikat ist nicht allzu viel wert, da jede(r) ein solches Zertifikat selbst erstellen kann. Was im Zertifikat steht, hat die Person in der Hand, die das Zertifikat erstellt. Eine Prüfung des Zertifikats-Inhalts gibt es also nicht. Das ist der Grund, warum zum Beispiel die meisten Webbrowser eine https-Verbindung zu einem Server mit selbsterstelltem Zertifikat verweigern. Am 14.11.22 um 19:30 schrieb Axel Berger (via tex-d-l Mailing List): > Peter Seitz wrote: >> Wenn man in Adobe ein selbsterstelltes Zertifikat erstellt, ist das >> meines Erachtens genauso viel wert, wie wenn man das auf Papier >> unterschreibt und anschließend einscannt. > Sehr viel mehr oder? Ist das nicht eine Abart der asymmetrischen public und > private keys, also nahezu unfälschbar? > > Eine gescannte Unterschrift ist komplett wertlos und mühelos beschaffbar. > Als vor vielen Jahren, als Fax noch gängiger war als Email, meine Bank > monierte, mein Fax sei nicht unterschrieben, habe ich in der "korrigierten" > Fassung meine Unterschrift gleich noch durch die Unterschriften meiner > Beraterin und des Filialleiters "beglaubigen" lassen und zudem ausweislich > der Sendekennung nicht von mir zu Hause sondern aus deren Filiale > abgeschickt. Manche begreifen's nicht anders (und vermutlich selbst dann > nicht). > > > -- FAQ: http://texfragen.de/ Durchsuchbares Archiv: https://www.listserv.dfn.de/sympa/arc/tex-d-l Unsubscribe/Verwaltung: https://www.listserv.dfn.de/sympa/info/tex-d-l