Re: in ods-Datei schreiben
"Werner Arnhold" (via tex-d-l Mailing List) <[email protected]>
| Newsgroups | gmane.comp.tex.german |
|---|---|
| Message-ID | <[email protected]> |
Am Sonntag, den 03.09.2023, 18:29 +0200 schrieb Uwe Brauer: > > > > "WA" == Werner Arnhold <(via tex-d-l Mailing List) < > > > > [email protected]>> writes: > > Am Samstag, den 02.09.2023, 18:34 +0200 schrieb Axel Berger: > > > "\"Grotefeld, Andreas F.W.\" (via tex-d-l Mailing List)" wrote: > > > > mir gelingt es nicht mit dem Package "odsfile" etwas in eine > > > > ods- > > > > Datei zu > > > > schreiben. > > > > > > Da es hier auf der Gegenseite um LaTeX geht was die Möglichkeiten > > > für > > > das > > > zu Schreibende begrenzt: Reicht es nicht aus, als Zwischenschritt > > > einfach > > > nur CSV zu schreiben? Das kann so ziemlich jeder lesen. > > > > > Zumal der Weg über CSV noch einen Vorteil hat: Man kann zwar keine > > Formeln von Calc in einer CSV-Datei speichern, der umgekehrte Weg > > funktioniert aber hervorragend. Eine normale Textdatei > > "beispiel.csv" > > mit der Zeile > > 5;8;=summe(A1:B1) > > lässt sich problemlos einlesen und funktioniert wie erwartet. > > Das Problem ist meines Wissens nach, daß das nur für eine Zelle gilt. > Wieso sollte es? > Also bei einer Tabelle mit 5 Spalten und 30 Zeilen, ist das recht > aufwendig. Mit einer doppelten Schleife ist das in jeder Programmiersprache ein Klacks (5 Zeilen). > > > Ich habe vor Jahren Klassenarbeiten ausgewertet, indem ein Python- > > Programm eine Liste der Schüler und der erreichbaren Punktzahlen je > > Aufgabe sowie die Punktgrenzen der Notenbereiche erhalten hat. > > Daraus > > wurde ein Auswertungsblatt als csv-Datei erstellt und dieses dann > > in > > Calc eingelesen. Nach Eingabe der erreichten Rohpunkte wurden diese > > in > > eine Notenpunktzahl und eine leistungsdifferenzierte Note (E/G) > > umgerechnet und ein Klassenspiegel erstellt. > Dieses Verfahren habe ich jahrelang angewendet. Etwas aufwändig ist das Schreiben des Python-Programmes, bei mir 340 Zeilen, lohnt sich aber, wenn man es öfter benutzt. Je Klassenarbeit sieht dann der Arbeitsaufwand so aus: def test3(): sch = (('Meier', 'Heini'), ('Krause', 'Elli'), ('Knosel','Kurt')) # Aufg. 1 8 Pkte, Aufg. 2 a, b, c, d je 2 Pkte usw msa_pkte = ((8,), (2, 2, 2, 2), (2, 4), (3, 2, 2), (3, 4), (2, 2, 3), (3, 3, 2), (2, 2, 1)) msa_grenzen = ('0,14', '0,48', '0,6', '0,73', '0,91') bl = Calc_Kl_Blatt(msa_pkte, sch, msa_grenzen) bl.schreiben('kl_test6') > Also so etwas ähnliches mache ich einfach mit org mode in Emacs, dort > gibt es auch ein Tabellen-Kalkulations-programm, das funktioniert > aber > nicht Zellen-weise sondern Spalten bzw Zeilenweise. > > Das kann man auch nach ods exportieren (die Formeln werden > übersetzt). > Importieren geht auch, aber das habe ich lange nicht mehr gemacht, > und > kann ich an die Einzelheiten jetzt nicht mehr erinnern > > > Dieser Weg ist mit jeder Programmiersprache gangbar, die Text in > > Dateien schreiben kann, nicht sonderlich kompliziert und > > funktioniert > > auch bei anderen Anwendungsfällen. Das ist die alte Frage nach dem besten Werkzeug. Antwort: dasjenige, das der Autor beherrscht. -- Werner Arnhold Tel.: 030-74 22 555 Mobil: 0179-25 8 26 50 [email protected] Rettet den Binde Strich! -- FAQ: http://texfragen.de/ Durchsuchbares Archiv: https://www.listserv.dfn.de/sympa/arc/tex-d-l Unsubscribe/Verwaltung: https://www.listserv.dfn.de/sympa/info/tex-d-l