Re: businesscard-qrcode umlaute problem
Julius Müller (via tex-d-l Mailing List) <[email protected]>
| Newsgroups | gmane.comp.tex.german |
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| Message-ID | <[email protected]> |
Hallo Jürgen, ich bin kein Experte, was QR-Codes angeht. Was Du aber zitierst, steht nicht im Widerspruch zu meinen Aussagen. Zumindest nicht zu dem, was ich aussagen wollte ;-) QR-Code kennt ein paar wenige interne Kodierungen. Darauf bezieht sich die Wikipedia-Stelle, die Du erwähnt hast. Diese stellen unterschiedliche Formen der Komprimierung zur Verfügung, die je nach Inhalt des Bitstreams für kleinere QR-Codes sorgen. Für die Kodierung von Zeichen eines deutschen Textes, spätestens wenn er Umlaute enthält, wird meinem Verständnis nach QR-Code in der Version '8-Bit-Zeichen' bzw. 'binary' generiert. Dazu wird der Bitstream in 8-Bit-Blöcke eingeteilt und blockweise in QR-Code verpackt. Beim Auspacken entsteht dann derselbe Bitstream wieder. Das heißt aber nur, dass aus dem QR-Code zuverlässig derselbe Bitstream herausgeholt werden kann, der hineingesteckt wurde. Was dieser Bitstream aber bedeutet, dazu schweigt sich der QR-Code aus. Wenn also zum Beispiel ein Bitstream in latin1 hineingesteckt wurde, dieser dann aber als utf8 gelesen wird (oder umgekehrt), dann ist bei Vorhandensein von Umlauten die Wahrscheinlichkeit groß, dass Müll herauskommt oder sogar der Scanner die Verarbeitung ablehnt, weil nicht-valide Bitfolgen entstehen. Darüber hinaus könnten hier die Probleme aber an anderer Stelle entstehen. Die Dokumentation zum von businesscard-qrcode.cls verwendeten qrcode.sty gibt im Kapitel 2.3 (Special characters) Hinweise, dass die Verwendung von Leerzeichen und diversen Sonderzeichen zu Problemen führen kann, speziell wenn \qrcode innerhalb anderer Macros aufgerufen wird. Gruß Julius Am 23.05.24 um 13:49 schrieb Juergen Fenn (via tex-d-l Mailing List): > > Am 23.05.24 um 12:51 Uhr schrieb Julius Müller (via tex-d-l Mailing List): >> Leider enthält der QR-Code keinerlei Hinweise, mit denen der Encoder dem >> Decoder mitteilen könnte, wie die Bitfolge zu interpretieren ist. >> >> Deshalb ist ein korrektes Zusammenspiel sowohl vom Encoder (TeX) als >> auch vom Decoder (Scanner) abhängig. > > Da möchte ich gerne nochmal nachhaken: Ist die Beschreibung unter > > https://de.wikipedia.org/wiki/QR-Code#Einzelschritte:_Umwandeln_des_Textes_in_eine_Bitfolge > > demnach verkehrt? Dort wird ja behauptet, dass immer mit dem minimalen > Zeichensatz gearbeitet werden sollte, so dass es auch für den Dekoder > (zumindest heuristisch) möglich wäre, damit zurecht zu kommen, so dass > es keine weitere Vereinbarungen mehr bräuchte? > > Danke und > > Viele Grüße, > Jürgen. > > -- FAQ: http://texfragen.de/ Durchsuchbares Archiv: https://www.listserv.dfn.de/sympa/arc/tex-d-l Unsubscribe/Verwaltung: https://www.listserv.dfn.de/sympa/info/tex-d-l