Re: LuaLaTex extrem langsam in TeXLive 2026
"Hendrik Seliger" (via tex-d-l Mailing List) <[email protected]> Fri, 6 Mar 2026 15:57:43 +0100
| Newsgroups | gmane.comp.tex.german |
|---|---|
| Message-ID | <[email protected]> |
This is a multi-part message in MIME format...
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Content-Language: de-DE
Content-Transfer-Encoding: 8bit
This is a multi-part message in MIME format.
--------------2efjKmwJliBAb3SL0pw0ol7n
Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed
Content-Transfer-Encoding: 8bit
Hallo Uwe,
danke! So scheint es auch zu sein. Ich habe alles, was nicht zwingend
zur Laufzeit gefunden werden muss, aus dem ~/texmf Pfad verschoben (da
der, wie Du richtig feststellst, nicht über ls-R schnell indiziert ist).
Jetzt komme ich bei normalen lualatex-Dateien auch auf Laufzeiten um 1s!
Nachdem sich das so über die Jahre gefüllt hat, hatte ich es nie
ausreichend hinterfragt, bis jetzt die aktuelle Version daran erstickt ist.
Klar ist mir allerdings immer noch nicht, was sich von 2025->2026
geändert hat, da die lokale Konfiguration in beiden Fällen aus dem
gleichen /usr/local/texlive/texmf-local gezogen wurde. Vermutlich
verifiziert oder sucht die neue Version mehr Dateien, was dann in einem
überladenen Ordner, noch dazu mit Netzwerkspfaden, die Superbremse
eingelegt hat.
Beste Grüße
Hendrik
On 06.03.26 15:37, Uwe Koloska (via tex-d-l Mailing List) wrote:
>
>
> Am 03.03.26 um 17:48 schrieb Harald Koenig (via tex-d-l Mailing List):
>> On Mar 03, Hendrik Seliger wrote:
>>
>> Ich habe es jetzt etwas anders strukturiert und vor allem die Netzwerkpfade
>> umgehängt. Jetzt sind es noch knapp 25.000 Dateien und noch etwa 14.000
>> openat und ähnlich viele access calls. Ich würde eigentlich erwarten, dass
>> kpathsea max. 1x alle Dateien, für die kein ls-R vorhanden ist,
>> aber man muss doch nicht alle dateien oeffnen um zu wissen was es gibt [und was man dann nicht braucht] ?!
>> getdents64() fuer alle verzeichnisse reicht voellig (und dauert uebers netz evtl auch schon ewig;)
>
> /kpathsea/ unterscheidet zwischen Pfaden, die nur in der Datenbank und
> solchen, die zur Laufzeit verwaltet werden. Und das Homeverzeichnis
> bzw. ~/.texmf gehört (in der Standardkonfiguration) zur zweiten
> Kategorie. Ob dann aber wirklich bei jedem Lauf jede Datei angefasst
> wird, kann ich nicht sagen, auf jeden Fall könnte ein
> Laufzeitverzeichnis mit sehr vielen Dateien, die Performance spürbar
> beeinflussen.
>
> Ich würde also alle permanenten Dateien in einen Datenbankpfad
> verschieben. Dann musst du nach jeder Änderung einmal die Datenbank
> aktualisieren, aber das ist bei per Definition permanenten Daten ja
> verschmerzbar. In dem Laufzeitpfad würde ich nur noch Dateien ablegen,
> die sich dauernd ändern.
>
> Gruß
> Uwe
>
>
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Content-Type: text/html; charset=UTF-8
Content-Transfer-Encoding: 8bit
<!DOCTYPE html>
<html>
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<meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8">
</head>
<body>
<p>Hallo Uwe,</p>
<p>danke! So scheint es auch zu sein. Ich habe alles, was nicht
zwingend zur Laufzeit gefunden werden muss, aus dem ~/texmf Pfad
verschoben (da der, wie Du richtig feststellst, nicht über ls-R
schnell indiziert ist). Jetzt komme ich bei normalen
lualatex-Dateien auch auf Laufzeiten um 1s! Nachdem sich das so
über die Jahre gefüllt hat, hatte ich es nie ausreichend
hinterfragt, bis jetzt die aktuelle Version daran erstickt ist.</p>
<p>Klar ist mir allerdings immer noch nicht, was sich von
2025->2026 geändert hat, da die lokale Konfiguration in beiden
Fällen aus dem gleichen /usr/local/texlive/texmf-local gezogen
wurde. Vermutlich verifiziert oder sucht die neue Version mehr
Dateien, was dann in einem überladenen Ordner, noch dazu mit
Netzwerkspfaden, die Superbremse eingelegt hat.</p>
<p>Beste Grüße<br>
Hendrik<br>
<br>
</p>
<div class="moz-cite-prefix">On 06.03.26 15:37, Uwe Koloska (via
tex-d-l Mailing List) wrote:<br>
</div>
<blockquote type="cite"
cite="mid:[email protected]">
<meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8">
<p><br>
</p>
<div class="moz-cite-prefix">Am 03.03.26 um 17:48 schrieb Harald
Koenig (via tex-d-l Mailing List):<br>
</div>
<blockquote type="cite" cite="mid:[email protected]">
<pre wrap="" class="moz-quote-pre">On Mar 03, Hendrik Seliger wrote:
Ich habe es jetzt etwas anders strukturiert und vor allem die Netzwerkpfade
umgehängt. Jetzt sind es noch knapp 25.000 Dateien und noch etwa 14.000
openat und ähnlich viele access calls. Ich würde eigentlich erwarten, dass
kpathsea max. 1x alle Dateien, für die kein ls-R vorhanden ist,
</pre>
<pre wrap="" class="moz-quote-pre">aber man muss doch nicht alle dateien oeffnen um zu wissen was es gibt [und was man dann nicht braucht] ?!
getdents64() fuer alle verzeichnisse reicht voellig (und dauert uebers netz evtl auch schon ewig;)
</pre>
</blockquote>
<p><i>kpathsea</i> unterscheidet zwischen Pfaden, die nur in der
Datenbank und solchen, die zur Laufzeit verwaltet werden. Und
das Homeverzeichnis bzw. <font face="monospace">~/.texmf</font>
gehört (in der Standardkonfiguration) zur zweiten Kategorie. Ob
dann aber wirklich bei jedem Lauf jede Datei angefasst wird,
kann ich nicht sagen, auf jeden Fall könnte ein
Laufzeitverzeichnis mit sehr vielen Dateien, die Performance
spürbar beeinflussen.</p>
<p>Ich würde also alle permanenten Dateien in einen Datenbankpfad
verschieben. Dann musst du nach jeder Änderung einmal die
Datenbank aktualisieren, aber das ist bei per Definition
permanenten Daten ja verschmerzbar. In dem Laufzeitpfad würde
ich nur noch Dateien ablegen, die sich dauernd ändern.</p>
<p>Gruß<br>
Uwe</p>
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