Re: Breite von Satzobjekten bestimmen
"Jakob Mendel" (via tex-d-l Mailing List) <[email protected]> Sat, 4 Apr 2026 21:42:29 +0200
| Newsgroups | gmane.comp.tex.german |
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| Message-ID | <[email protected]> |
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Hallo Dirk,
sieh Dir mal das Paket tabularx an. Es stellt den Spaltentyp X bereit,=20
der eine Erweiterung des Spaltentyps p ist und tun sollte, was Dir=20
vorschwebt.
Viel Erfolg
Jakob
P. S. M. W. hei=C3=9Ft das Verb zu "Umbruch" "umbrechen" (Betonung auf der=
=20
zweiten Silbe) mit den Formen "zu umbrechen" und "umbrochen werden".=20
Man will ja keinen Zaun umbrechen (Betonung auf der ersten Silbe), damit=20
er flach auf der Erde liegt.
Am 04.04.26 um 13:07 schrieb Dirk H=C3=BCnniger (via tex-d-l Mailing List):
> Hallo,
>=20
> ich mache mir derzeit wieder Gedanken zum Tabellensatz in LaTeX. Ziel=20
> ist es die optimalen Breiten der Spalten einer Tabelle algorithmisch zu=20
> bestimmen. Hierzu kann es erforderlich sein den Text innerhalb einer=20
> Tabellenzelle umzubrechen. Hierf=C3=BCr kenne ich nur die M=C3=B6glichkei=
t das mit=20
> einer Direktive der Form p{1cm} o.=C3=A4. im Tabellenkopf zu fordern. Zu=
=20
> bestimmen ist also was ich anstelle von 1cm hinschreiben soll. Mir ist=20
> aufgefallen das bestimmte Satzobjekte nicht umgebrochen werden k=C3=B6nne=
n.=20
> Beispiel (a) hierzu:
>=20
> =C2=A0$\begin{array}{cc}a&b\end{array}$
>=20
> Andere jedoch schon. Beispiel (b) hierzu:
>=20
> a b c d
>=20
> Mein Ziel ist nun in einem Programm diese beiden F=C3=A4lle erkennen und=
=20
> unterscheiden zu k=C3=B6nnen. Konkret will ich f=C3=BCr jedes Satzobjekt =
bestimmen=20
> wie breit es minimal sein muss. Minimal bedeutet dabei das es so h=C3=A4u=
fig=20
> als m=C3=B6glich umgebrochen wird um eine m=C3=B6glichst geringe Breite z=
u=20
> erhalten. In Beispiel (b) erreiche ich diese mit folgendem Code:
>=20
> \documentclass{article}
> \begin{document}
> \newsavebox{\mybox}\sbox{\mybox}{\begin{tabular}{|p{1pt}|}
> a b c d
> \end{tabular}}\the\wd\mybox{}
> \end{document}
>=20
> Die Ausgabe ist 13.0pt
>=20
> Die analoge Konstruktion f=C3=BCr Beispiel (a) w=C3=A4re dann:
>=20
> \documentclass{article}
> \begin{document}
> \newsavebox{\mybox}\sbox{\mybox}{\begin{tabular}{|p{1pt}|}
> $\begin{array}{cc}a&b\end{array}$
> \end{tabular}}\the\wd\mybox{}
> \end{document}
>=20
> Die Ausgabe ist wiederum 13.0pt. Hier schreibt LaTeX nach rechts =C3=BCbe=
r=20
> den Rand hinaus, so dass die Ausgabe kleiner ist als der tats=C3=A4chlich=
=20
> ben=C3=B6tigt Platz. Gibt eine M=C3=B6glichkeit um die oben erkl=C3=A4rte=
minimale=20
> Breite eines Satzobjektes zu bestimmen?
>=20
> Viele Gr=C3=BC=C3=9Fe Dirk
>=20
>=20
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