OpenSpaces auf der DZUG-Tagung
Christian Scholz <[email protected]>
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Hallo zusammen! Ich wollte noch etwas zu dem OpenSpace-Teil der kommenden DZUG-Tagung erzählen, da dieses ja doch evtl. nicht jedem geläufig ist. Manchmal ist das auch unter BarCamp oder UnConference bekannt. Worum es geht ist folgendes: Anstatt dass sich die Organisatoren Monate vorher Gedanken über ein Programm machen und dann all den potentiellen Vortragenden hinterherrennen, wird überhaupt kein Programm im Vorhinen gemacht, sondern es werden nur die Räume zur Verfügung gestellt. Das Programm selbst wird dann vor Ort von den Besuchern des Events erstellt. Wie das genau geht, ist je nachdem immer ein bisschen unterschiedlich, aber hier ist, wie ich das planen würde: Jeden Morgen werden wir eine kurze Sessionvorstellung machen. D.h. jeder der ein Thema hat, über das er entweder etwas erzählen oder aber einfach diskutieren möchte, stellt dies kurz vor und fragt nach Interesse (nur als grobe Schätzung). Dann nimmt er einen DIN-A4-Zettel, schreibt Titel und den eigenen Namen da drauf. An einer Wand hängt dann eine Art Raster mit Timeslots und den zur Verfügung stehenden Räumen und man sucht sich einen freien Slot aus. Bei verschieden grossen Räumen natürlich den, der eher zum Interesse passt. Zur richtigen Zeit sollte man sich dann natürlich am richtigen Ort befinden. Diese Sessions können auch nach der Vorstellung noch hingehangen werden, es ist meist das Ziel, eine sehr dynamische Planung zu haben. Kommt während eines Gesprächs ein Thema auf, so macht doch einfach eine Session da draus, wenn noch Platz ist. Die ganze Idee dabei ist: Wenn die Flurgespräche bei einer Konferenz meist das interessanteste sind, warum diese nicht zum Hauptmerkmal machen? Daher wäre es auch schön, wenn mehr Diskussionen anstatt Vorträge angeboten würden. Meist haben nämlich viele Leute Ahnung von einem Thema und da macht es Sinn, dieses Wissen gemeinsam zu teilen. In München nun wird es ja eine gemischte Konferenz geben, klassisch mit Keynotes und normalen Vorträgen und eben OpenSpace-Sessions. Es gibt allerdings auch reine OpenSpace-Veranstaltungen, wie z.B. BarCamps. Diese gibt es auch zu Hauf in Deutschland und sind normalerweise auf http://barcamp.org gelistet. Normalerweise sind BarCamps ohne Eintritt, d.h. sollte eines in eurer Nähe stattfinden, macht es Sinn, sich dort anzumelden, hinzugehen und die Welt ein bisschen mit Python und Zope zu beglücken, denn normalerweise sind die eher technischen Sessions dann von PHP und Ruby geprägt. Und ich denke mal, wir haben auch einiges zu bieten! Eine andere Frage wäre noch, ob man das ganze ZopeCamp nennen könnte, damit man mehr Marketing-Möglichkeiten hat (z.B. auf barcamp.org). Hiervon bin ich allerdings eher wieder ab, denn dazu sollte es a) eine gesonderte Veranstaltung sein bzw. eigenen Eintritt oder besser keinen haben und b) mehr Räume umfassen. Wenn das Teil der Tagung ist, dann sollten wir es bei Open-Spaces belassen. Wer ansonsten noch Fragen zu dem Format hat, ich beantworte sie gerne! :-) Hier gibt es noch ein Video von Bruce Eckel zu OpenSpace-Konferenzen, wie er sie organisiert: http://www.youtube.com/watch?v=aD3S0wlbek0 Und hier noch eine deutsche Einführung von Mario Sixtus: http://www.elektrischer-reporter.de/index.php/site/film/49/ Viele Grüße, Christian -- Christian Scholz Homepage: http://comlounge.net COM.lounge GmbH blog: http://mrtopf.de/blog Hanbrucher Str. 33 Skype: HerrTopf 52064 Aachen Video Blog: http://comlounge.tv Tel: +49 241 400 730 0 E-Mail [email protected] Fax: +49 241 979 00 850 IRC: MrTopf, Tao_T neuer Podcast: Der OpenWeb-Podcast (http://openwebpodcast.de) new podcast: Data Without Borders (http://datawithoutborders.net) _______________________________________________ zope mailing list [email protected] https://mail.dzug.org/mailman/listinfo/zope