Bankrott des Gesundheitswesens durch Auslaender!
[email protected] Wed, 23 Jun 2004 14:08:13 GMT
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| Message-ID | <[email protected]> |
Die verschwiegenen Gruende der Kostenexplosion: Unlaengst aeusserte der Vorsitzende des Bayerischen Hausaerzteverbandes, = Dr. Wolfgang Hoppenthaller, dass eine grosse Zahl auslaendischer 'Gesundh= eitstouristen' mit den Chipkarten ihrer Angehoerigen und Freunde bei uns = die aerztliche Versorgung in Anspruch nimmt. Der Schaden sei laut Dr. Hop= penthaller 'bestimmt so hoch wie das aktuelle Defizit der Krankenkassen'. Doch die Kosten dieses Chipkarten-Betruges, den die Gemeinschaft aller Pf= lichtversicherten zu tragen hat, sind nur ein Grund des sich abzeichnende= n Zusammenbruchs der sozialen und gesundheitlichen Versorgungssicherheit.= Als Folge sogenannter bilateraler und multilateraler Sozialversicherungs= abkommen (Vertraege mit einzelnen oder mehreren Staaten) werden von den K= rankenkassen Millionenbetraege an Auslaender gezahlt, die sich in der BRD= aufhalten, unabhaengig davon, ob diese hier arbeiten, arbeitslos oder So= zialhilfeempfaenger sind. Mitversichert sind auch deren Angehoerige, selbst wenn diese getrennt vom= Unterhaltspflichtigen und auf Dauer in ihrem Heimatland leben. Der Kreis der Anspruchsberechtigten richtet sich dabei nicht nach den deu= tschen, sondern nach den Rechtsvorschriften der Herkunftslaender der Unte= rhaltspflichtigen. In einigen Laendern bezieht der erweiterte Familienkre= is u.a. Eltern und Geschwister mit ein, wie z.B. in der Tuerkei. Die bekanntlich grosse Kinderzahl und ggf. mehrere Ehefrauen bilden Probl= eme. Ein zusaetzliches Problem birgt die grosszuegige Geste unserer Regie= rung, durch Versichertenausweise ohne Lichtbild den Missbrauch zu foerder= n. Eine weitere, ausserordentliche Belastung entsteht zudem durch die z.T= . erhebliche medizinische Unterversorgung in den Herkunftslaendern. Abkommen wurden bisher mit folgenden Laendern getroffen: Bosnien-Herzegow= ina, Bundesrepublik Jugoslawien, Israel, Kroatien, Marokko, Mazedonien, P= olen, Schweiz, Slowenien, Tuerkei, Tunesien, Ungarn, Tschechien. Auch wenn diese Abkommen auf Gegenseitigkeit beruhen sollten, ist hier zw= eifelsfrei eine deutliche Schieflage feststellbar. Die vom Gesundheitsministerium mit dem Inkrafttreten der Gesundheitsrefor= m den Aerzten 'verordnete' Medikamentenstreichliste sieht nur noch die Ve= rschreibung von Billigmedikamenten vor. Diese Regelung gilt nur fuer die stets in die Solidarkassen einzahlenden = Kassenpatienten, nicht aber fuer diejenigen, deren Krankheitskosten der S= taat bezahlt, fuer Strafgefangene, Asylbewerber und Sozialhilfeempfaenger= ! Diesen kann der Arzt weiterhin teure 'Original-Medikamente' verschreibe= n, diese koennen ohne Abstriche oder Zuzahlungen medizinische/zahnmedizin= ische Leistungen, Krankenhausversorgung, Operationen, Unterbringung in Pf= legeheimen etc. in Anspruch nehmen. Grund: In der Medikamentenstreichliste wurde die staatliche Krankenhilfe = schlichtweg 'vergessen'! Die statistischen Jahrbuecher weisen aus, dass im Jahr 1989 256.000 deuts= che Staatsangehoerige, 270.000 Auslaender und im Jahr 1993 250.000 deutsc= he Staatsangehoerige und 577.000 Auslaender uneingeschraenkte Krankenhilf= e aus den Rentenkassen - ausser den 'sonstigen' Sozialhilfeleistungen - e= rhielten. Dies bedeutet bei den Deutschen in vier Jahren ein geringer Rue= ckgang, bei den Auslaendern mehr als eine Verdoppelung. Heute wird die Millionenzahl Anspruchsberechtigter bereits weit ueberschr= itten sein. >>>> Kein Wunder, dass die Zahlen seit 1994 nicht mehr veroeffentlicht we= rden. <<<< Was schlie=DFen wir daraus? Es sind nicht die in die Pflichtkrankenkassen einzahlenden Versicherten, = die fuer das zunehmende Defizit sorgen, sondern vorrangig diejenigen, die= auf Kosten der Solidargemeinschaft der Versicherten beitragsfrei die Kas= sen belasten. Eine Gleichbehandlung aller Versicherten im Krankheitsfall = wird durch den Gesetzgeber verhindert. Zahlende Kassenpatienten werden me= dizinisch eindeutig schlechter gestellt als kostenfrei Anspruchsberechtig= te. Es ist typisch, dass der Buerger ueber solche Handlungen nicht, falsch od= er nur unzureichend informiert wird und keine Bundestagspartei solche Urs= achen der Kostenexplosion zu kritisieren wagt.