Wir haben die Auslaender doch geholt?!
[email protected] Thu, 24 Jun 2004 10:38:54 GMT
| Newsgroups | gmane.ietf.snmpv3 |
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| Message-ID | <[email protected]> |
>Zitat< aber auch meine Meinung: Als politisch interessierter und aktiver Mensch sieht man sich h=E4ufig m= it typischen Standardaussagen von Systempolitikern, Medien, Lehrern, Verw= andten, usw. konfrontiert. 'Wir haben die Auslaender doch geholt ...' Nein, WIR sind nie gefragt worden. Das Grosskapital hat Ende der 50er Jah= re 100.000 Italiener als billige Arbeitskraefte ins Land geholt. Schon da= mals ergaben Meinungsumfragen unter der Bevoelkerung, dass 72% diese Mass= nahmen fuer falsch halten. Die Politiker haben das aber tatkraeftig unter= stuetzt. Die Industrie wollte lieber niedrige Loehne zahlen, als in techn= ische Rationalisierung zu investieren (wie z.B. in Japan geschehen), als = Arbeitskraefte noch Mangelware waren. Dem Volk wurde weisgemacht, die Aus= laender kaemen als Gastarbeiter, d.h., sie wuerden nach einer bestimmten = Zeit wieder gehen. So steht es auch im Anwerbevertrag mit der Tuerkei in = =A710. Der eigentliche Massenzustrom von auslaendischen Wirtschaftsfluech= tlingen und Asylanten setzte erst in den 70er Jahren ein, als bei uns sch= on die erste Million Arbeitslose zu verzeichnen war. Heute sprechen sich = - nach bekannten Umfragen - 80% der deutschen Bevoelkerung fuer eine Ruec= kfuehrung aus. Unsere Demokratie ignoriert dies nicht nur, sondern verung= limpft diesen Wunsch als 'Auslaenderfeindlichkeit' und 'Stammtischmentali= taet'. Sie laesst auch keine oeffentliche Diskussion darueber zu. Ohne de= n Willen der Bevoelkerung ist eine massenhafte Einbuergerung von Auslaend= ern unrechtmaessig. Sie wuerde das deutsche Volk in seiner Eigenart stark= veraendern, ggf. ausloeschen.