Ehrenhalber und gelegentlic h: Handbuchseiten für sie
Markus Hiereth <[email protected]> Mon, 20 Jul 2026 16:09:09 +0200
| Newsgroups | gmane.linux.debian.internationalization.german |
|---|---|
| Message-ID | <al4sBds70GGbA_eM@lune> |
Hallo Mitlesende, Mario Blättermann schrieb am 19. Juli 2026 um 21:41 > > > »normale Benutzerin« ? Gendern???? Dann aber konsequent oder gar nicht; > > > schon im nächsten Satz wäre »So ist es Benutzern« wieder inkonsequent. > > Gendern liegt mir fern. denn die entsprechenden Wort- und > > Sprechkonstrukte missfallen mir durchgehend. Aber ich bedaure, dass > > die Originaldokumentation von einer Frau stammt die so frei war, > > anscheinend durchgehend weibliche Formen zu nutzen und dass das über > > die Zeit und die Bearbeitungen fast komplett abgeschliffen wurde. Wie > > in meinem Kommentar geschrieben: Ich fände es gut, wenn in gewissen > > Handbuchseiten der shadow-Programme wieder durchgehend weibliche > > Formen genutzt werden würden. Als Übersetzer will ich mir aber die > > Freiheit nicht herausnehmen. Es sei denn hier findet das noch jemand > > gut. > Durchgehend weiblich???? Das ist ja wie Gendern am Krückstock. Nein, > dann doch lieber generisches Maskulinum. diese deutliche Nicht-Wertschätzung eines (punktuellen) generischen Femininums erstaunte mich. Obwohl ich merke, dass bei Versuchen rund um "gerechte" Sprache von n Personen 2n Positionen eingebracht werden und man gut daran tut, die Lösungsansätze samt der Frage rasch wieder unter den Teppich zu kehren, ... ... hätte ich doch noch ein paar weitere Meinungen zu einem "generischen Femininum". Er wäre ein Tupfer im maskulinem Einerlei, bei ihm zwängte sich nicht irgendwelcher Sonderzeichen-Plunder zwischen die Buchstaben eines Wortes und er käme ohne greßgeschriebene Is aus. Somit müssten die Sprechenden nicht gewisse Wörter mit einer Bügelfalte versehen. Viele Grüße Markus