Re: Kdwallet meldet kein gpg key
Siegfrid Brandstätter <[email protected]>
| Newsgroups | gmane.linux.debian.user.german |
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Am 26.09.25 um 17:57 schrieb Martin Steigerwald: > Hi. > > Marco Moock - 26.09.25, 14:08:46 CEST: >> On 26.09.2025 12:50 Siegfrid Brandstätter wrote: >>> Am 26.09.25 um 11:19 schrieb Marco Moock: >>>> On 26.09.2025 12:10 Siegfrid Brandstätter wrote: >>>>> Am 26.09.25 um 06:14 schrieb Marco Moock: >>>>>> On 25.09.2025 22:20 Siegfrid Brandstätter wrote: >>>>>>> secring.gpg PGP-Schlüssel >>>>>> Das klingt interessant. Kannst du mit gpg da mal auslesen, was da >>>>>> drinsteht? >>>>> Ok habe mal drauf geklickt und es hat sich ein Fenster geöffnet mit >>>>> der Funktion "Importieren". Was ich auch getan habe (auf >>>>> Importieren geklickt). Unter Details gibt es dann auch "geheimer >>>>> Schlüssel und weitere Angaben und Daten. Aber was nun? >>>> Sind das nun die gesuchten Schlüssel? >>>> >>>> Wenn der Import erfolgreich war, siehst du nun diese Schlüssel mit >>>> gpg --list-secret-keys >>> Ja da sehe ich nun alles. Wie bekomme ich jetzt Kwallet dazu diesen >>> zu verwenden? >> Kannst du bei KWallet wählen, wo der Schlüssel herkommen soll? >> Ggf. mal an und wieder abmelden. > Es war ein langer Tag, ich hoffe, ich bekomme das noch einigermaßen > akkurat zusammen – bitte korrigieren, falls ich da etwas durcheinander > gewürfelt habe: > > Wenn ich mit GPG etwas, zum Beispiel eine E-Mail an jemanden verschlüsseln > möchte, brauche ich den passenden öffentlichen Teil des GPG-Schlüssels des > Empfängers. Der kann die Mail dann mit dem privaten Teil seines Schlüssels > entschlüsseln. Verschlüssele ich die Mail ausschließlich mit dem > öffentlichen Teil des GPG-Schlüssels des Empfängers kann nicht einmal ich > selbst die verschlüsselte Mail lesen. Daher ist es üblich, zusätzlich noch > mit dem öffentlichen Teil des eigenen GPG-Schlüssels zu verschlüsseln. Das > ist ja der ganze Gag an der asymmetrischen Verschlüsselung. > > Ein Mail-Programm wie KMail erkennt anhand der verwendeten öffentlichen > Schlüssel-Teile, welche privaten Schlüssel-Teile die Mail entschlüsseln > können. > > Ich denke, so läuft das auch wenn KWallet ein Wallet mit GPG > verschlüsselt. Es verschlüsselt mit dem öffentlichen Teil des eigenen > Schlüssels. Falls ihr jetzt nur den privaten Teil des Schlüssels > restauriert habt, dann könnte sein, dass KWallet gar nicht zuordnen kann, > von welchem GPG-Schlüssel es den privaten Teil zum Entschlüsseln verwenden > soll. Weil an sich müsste KWallet das automatisch erkennen, mit welchem > Schlüssel die Wallet verschlüsselt ist. > > Was ich jetzt nicht genau weiß, wie GPG das speichert. Und inwiefern in > der „secring.gpg“ auch die öffentlichen Teile der GPG-Schlüssel mit > privaten Teilen mit drin sind. Es könnte jedoch gut sein, dass die > stattdessen mit den Rest der Schlüssel, für die GPG nur die öffentlichen > Teile speichert, in der entsprechenden „pubring.gpg“ drin sind. Daher wäre > meine Vermutung, dass GPG den entsprechenden öffentlichen Teil des > Schlüssels aus der „pubring.gpg“ braucht. Inwiefern es diese Information > schon hat, dürfte „gpg --list-keys“ mit einem Suchbegriff oder der > Schlüssel-ID offenbaren. Da sollte ein entsprechender „pub“-Key auffindbar > sein. > > Inwiefern man KWallet überzeugen kann, auch ohne diesen öffentlichen Teil > des Schlüssels, den richtigen privaten Teil des Schlüssels zum > Entschlüsseln zu verwenden… weiß ich nicht. Vielleicht ließe die Datei > direkt auf der Befehlszeile mit GPG entschlüsseln. Ich würde aber, soweit > vorhanden, die alte „pubring.gpg“ komplett zurück kopieren, wo sie > hingehört. Die E-Mails werden hier eh nicht verschlüsselt, dass fällt zumindest weg. Mein Problem ist derzeit nur mehr das ich bei jedem Programm das Passwort dafür eingeben soll, aber es nicht angenommen wird. Z.B wenn ich Brave, Chromium oder sonst was öffne. Nach mehrmals wegklicken geht es dann zwar, aber sollte wo ein Passwort fällig sein dann geht die Suche danach los. Man weiß ja nicht alle auswendig. Gleich beim Start kommt die Anmeldung für Thunderbird, dort geht es ohne Probleme. > Ich würde ohne besseres Wissen das Verzeichnis „~/.gnupg“ als eine Einheit > betrachten. Ich hab dort zwar zwischenzeitlich meine uralte GPG- > Konfiguration entfernt, nachdem ich bei einem neuen Benutzerkonto merkte, > dass die heutigen Standard-Werte besser sind als das, was ich damals > aufgrund von Empfehlungen von Riseup eingestellt habe. Und zudem sogar ein > paar alte Dateien gelöscht, die GPG seit Jahren nicht mehr anfasste. Aber > an den „*.gpg“ und „*.kbx“-Dateien habe ich bislang nicht herum > geschraubt. Ganz nachdem, was Paul geschrieben hat: Was ich nicht > verstehe, das lasse ich lieber in Ruhe. Zumindest bis ich gelernt habe, es > zu verstehen. > > Auf jeden Fall ist GPG, eher nichts für: Ich bastele mal etwas dran herum, > ohne zu verstehen, was ich da tue. Asymmetrische Verschlüsselung ist > komplex. Da ist ein gewisser Respekt vor sicherlich angebracht. > > Ideal wäre demnach aus meiner Sicht, das komplette „.gnupg“-Verzeichnis zu > restaurieren, falls noch irgendwo vorhanden. Danke!, dass werde ich mal machen und schauen ob es hilft. Was mich wundert ist ja nur obwohl alles beim neu installieren eingespielt wurde vom Backup und das mehrmals, weil ich immer wieder die Probleme mit LVM hatte, die zwar jetzt gelöst sind, aber dafür ist nun diese Hürde da. Davor ging alles tadellos, bei jedem mal installieren.