Re: Kdwallet meldet kein gpg key
Martin Steigerwald <[email protected]>
| Newsgroups | gmane.linux.debian.user.german |
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| Message-ID | <3012539.e9J7NaK4W3@laptop> |
Hi Siegfried, hi. Siegfrid Brandstätter - 27.09.25, 01:36:33 CEST: > >> Mein Hinweise zum kompletten Restaurieren einer kompletten > >> Sicherheitskopie bzw. für GPG zumindest vom „.gnupg“-Verzeichnis > >> gelten weiterhin. > > Problem gelöst. Ich habe einen neuen Schlüssel installiert und danach in > Kdwallet ein neues Wallet eröffnet weil der alte immer weiterhin den > alten Key verwenden wollte. Nun mit neuem Key plus neuem Wallet geht > alles wie früher. Die alten Daten für den Kdwallet konnte ich > importieren und alles läuft bestens. Wenn nicht noch was auftritt was > momentan nicht war. Auch ein Weg. Der durchaus gangbar ist, insofern Du den alten GPG- Schlüssel nicht auch für andere Dinge verwendet hast. > Ich bedanke mich wirklich ganz Herzlich bei allen die geholfen haben > sehr. > Als nächstes werde ich mir mal Kleopatra vornehmen damit ich eine > sicherer Gpg Verwaltung habe. Falls ich das nicht falsch verstanden > habe. Kleopatra ist eine Anwendung mit grafischer Oberfläche für die Verwaltung von Zertifikaten. Im Sprachgebrauch im Kontext der Anwendung sind GPG- Schlüssel Zertifikate, aber die Anwendung kann auch mit S/MIME- Zertifikaten umgehen. Eine grafische Oberfläche ersetzt jedoch nicht das grundlegende Verständnis der Funktion von GnuPG und von asymmetrischer Kryptographie. Ich weiß, dass manche Entwickler für grafische Anwendungen versuchen, PGP für jeden tauglich zu machen. KMail hat diesbezüglich mittlerweile den Autocrypt-Standard implementiert. Ich hab den nach einem Test schnell wieder ausgeschaltet, als ich sah, wie KMail an jede Mail nochmal den kompletten GPG-Schlüssel samt Signaturen angehängt hat. Ich bin der Überzeugung, dass solche Versuche auf Grenzen stoßen. Die Komplexität asymmetrischer Verschlüsselung lässt sich nicht einfach komplett verstecken¹. Zumindest habe ich dazu bislang keinen Ansatz gefunden, der wirklich für Leute geeignet ist, die die Zeit nicht investieren wollen, um zu verstehen, was da abläuft. Was unklar bleibt, warum Dein offenbar rsync-basiertes Backup entweder unvollständig war oder Du es unvollständig oder an den falschen Ort zurück gesichert hast. *D.h. bei der nächsten Neu-Installation kann Dir genau das Gleiche wieder passieren*. Vielleicht ist diese Mailingliste nicht der passende Ort, das zu ergründen. Denn es bräuchte die exakten Befehlsaufrufe für Sichern und Restaurieren und etwaige Fehler-Ausgaben. Das lässt sich zwar alles anonymisieren durch das Ersetzen von Pfaden die Reduktion auf den für GnuPG relevanten Teil. Aber das ist ein gewisser Aufwand. Am besten wäre wahrscheinlich weiterhin, dass da jemand vor Ort mal mit Dir drüber schaut. Ich würde das auf jeden Fall nicht so stehen lassen, dass offenbar etwas mit Deiner Backup-Strategie zu diesen Problem geführt hat, das weiterhin ungeklärt ist. [1] Das ist so ähnlich, wie lange Zeit für den Akonadi-Dienst für die Verwaltung von PIM-Daten wie Mails, Kontakten und Kalenderereignissen eine MySQL/MariaDB-Datenbank zu verwenden. Der typische Anwender ist kein Datenbank-Administrator. Zum Glück kommt mittlerweile bei Neu- Installationen das deutlich wartungsärmere (und schnellere!) SQLite3 zum Einsatz. Zumindest hier ist es deutlich schneller. Inwiefern daran liegt, wie Akonadi die Datenbank nutzt, weiß ich nicht. Firefox verwendet hier mehrere Dutzend SQLite3-Datenbanken. Und während zwar möglich ist, diese zu vakuumieren, und das manche Webseiten bei Performance-Problemen empfehlen, halte ich das insbesondere für Flash-basierten Speicher für typischerweise unnötig. Selbst bei der deutlich größeren Akonadi-Datenbank habe ich das bislang nicht gemacht. Ciao, -- Martin