Re: Upgrade auf Trixie problem mit kaputter boot partitoon, need help

Lars Schimmer <[email protected]>
Newsgroups gmane.linux.debian.user.german
Organization TU Graz
Message-ID <[email protected]>
On 14/10/2025 19:51, Philipp Ludwig wrote:
> Guten Tag,
> 
> On 10/14/25 6:17 PM, Lars Schimmer wrote:
>> Mein naiver Ansatz: Trixie woanders installieren und dann kernel 
>> vmlinuz und initrd rüberkopieren, aber dann kommt nur:
>> /dev/mapper/meinpc--vg-root does not exist Dropping to a shell
> Das klingt erst mal danach, als ob in der neuen initrd kein lvm
> und/oder kein cryptsetup zur Verfügung steht. Ich würde folgendes
> probieren, aber Achtung: sinngemäß; habe zur Zeit kein System
> mit LVM + LUKS im Einsatz.
> 
> Zunächst von irgendeinem live Linux booten, z.B. systemrescuecd.
> (Tipp: Mit "startx" bekommt man eine grafische Oberfläche.)
> Jetzt ist die Frage: LVM auf LUKS oder LUKS auf LVM?
> Es klingt erstmal so, dass das LVM mitverschlüsselt ist,
> LUKS also übergeordnet.
> 
> Wenn LUKS übergeordnet ist, dann muss zuerst die verschlüsselte
> Partition geöffnet werden. Dazu die Partition mit lsblk
> identifizieren. Da du von NVME sprichst, ist es _vermutlich_
> /dev/nvme0n1p3 oder so.
> Diese dann öffnen via
> 
>       cryptsetup luksOpen /dev/<partition> lvm
> 
> Dann LVM bereitstellen. Das geht normalerweise automatisch
> (z.B. mit systemrescuecd), sonst als root
> 
>      - vgscan  # Hier den Namen des Volume finden
>      - vgchange -ay <name>
> 
> ==========
> Falls es andersherum ist, (LVM über LUKS), dann muss man erst
> die Schritte mit vgscan/vgchange machen, und anschließend
> die verschlüsselte Partition öffnen, also
> 
>       cryptsetup luksOpen /dev/mapper/meinpc--vg-root (in deinem Fall).
> 
> 
> ===========================================
> 
> Als nächstes das System mounten. Das sollte jetzt ja
> /dev/mapper/meinpc--vg-root sein, d.h.
> 
>      mkdir /mnt/root
>      mount /dev/mapper/meinpc--vg-root
> 
> Jetzt in das System einloggen. Wenn das funktioniert hat,
> dann sollte
> 
>      ls /mnt/root
> 
> entsprechend die Daten anzeigen. Jetzt muss man diverse
> pseudo-filesysteme mounten, das funktioniert wie folgt:
> 
>      cd /mnt/root
>      mount -t proc none proc
>      mount --rbind /dev dev
>      mount --rbind /sys sys
>      mount --rbind /run run
>      chroot . /bin/bash
> 
> Wenn das geklappt hat, ändert sich der Prompt der
> Shell und du bist jetzt in deinem Trixie eingeloggt.
> Als nächstes /boot mounten, also z.B.
> 
>      mount /dev/nvme0n1p1 /boot
> 
> Nun die initramfs neu bauen - die Konfiguration im
> System sollte sicherstellen, dass diesmal die Module für
> LUKS und LVM beinhaltet sind.
> 
>      update-initramfs -u -k all
> 
> Wenn kein Platz ist: In /boot alle initrd files löschen.
> Ist zwar etwas radikal, aber es bootet ja eh nicht ;)
> Etwas sauberer ist es, via
> 
>      dpkg -l | grep '^ii  linux-image'
> 
> zu prüfen, ob vielleicht doch noch alte Kernel installiert
> sind, und diese zu entfernen.
> 
> ===============================
> 
> Das war jetzt einmal so runtergeschrieben wie es mir im
> Gedächtnis ist; wie gesagt, ich habe gerade kein derartiges
> Setup zum Testen.
> Wenn es Probleme gibt, schick gerne die Ausgaben der Kommandos,
> dann schaue ich es mir an.

Danke, grob so gemacht.
Zum einen hat ein Kollege noch auf systemd-cryptsetup aufmerksam 
gemacht, zum anderen musste der Namen des LUKS cryptainers exakt so im 
Live System gemountet werden wie in der /etc/crypttab notiert.

Jetzt kommt nach GUI login ein schwarzer screen, aber System bootet 
immerhin schonmal. Vlt schaffe ich auch noch eine virtuelle Konsole, 
achja...

> Beste Grüße und viel Erfolg!
> 


MfG,
Lars Schimmer
lmpx.com only provides a reader for public news (NNTP) servers. It is not affiliated with the servers or forums shown here and is not responsible for the content of articles, which is written by their respective authors.