Re: Paket rsyslog deinstallieren

Rolf Lucius <[email protected]>
Newsgroups gmane.linux.debian.user.german
Message-ID <2386364.ElGaqSPkdT@ulidor>
Am Dienstag, 28. Oktober 2025, 09:54:21 Mitteleuropäische Normalzeit schrieb Marco Moock:
> On 28.10.2025 09:40 Uhr Rolf Lucius wrote:
> 
> > Da mir gestern ein selbst geschriebenes Bash-Skript (aus noch
> > ungeklärter Ursache) die Datei /var/log/syslog bis zum Anschlag der
> > Root-Partition aufgebläht hatte und rsyslog in Zeiten von systemd
> > eigentlich nicht mehr gebraucht wird, möchte ich rsyslog
> > deinstallieren.
> 
> Dann muss diese Ursache behoben werden. Es wird dir sonst auch
> systemd-journald zumüllen.

Es ist jetzt eigentlich OT, aber ich wollte doch noch kurz erwähnen, dass ich die Ursache gefunden und behoben habe.
In dem Skript gab es diese Zeile:

if kdialog --password "Das geht nur mit dem richtigen..." | cryfs $datadir $mountpoint; then

Das Skript wird per Tastenkombination aufgerufen. Wenn ich dann kdialog abgebrochen hatte, wurde ein leeres Passwort an cryfs übergeben. Das reagiert in dem Fall mit der Meldung „Empty password not allowed. Please try again." und fragt erneut nach dem Passwort. Da es dann aber immer nur einen leeren String bekam, blieb cryfs in einer Endlosschleife hängen, durch die pro Sekunden x-mal diese Textausgabe in /var/log/syslog (und /var/log/Journal) geschrieben wurde.

Ich hätte nicht gedacht, dass man sich mit solch einem kleinen dummen Fehler so schnell seine Root-Partition vollmüllen kann. :-)

Viele Grüße
Rolf
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