OT: Dualboot, VM oder gar kein Windows? (war: Re: Laptop von Dell, HP, Lenovo)
Martin Steigerwald <[email protected]>
| Newsgroups | gmane.linux.debian.user.german |
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| Message-ID | <13882550.uLZWGnKmhe@laptop> |
Hallo Jürgen. Doch eher OT. Meine Meinung. Braucht keine Diskussion und kann gerne neben anderen Ansichten und Meinungen stehen. Jürgen F. Pennings - 03.11.25, 10:06:35 CET: > OK, hier die erwartete Diskussion über Dualboot: > > Aus meinem Mediawiki hier vor Ort > > Grub mittels Knoppix* wiederherstellen: > > mount /dev/sdXY /mnt > for x in proc sys dev; do mount --bind /$x /mnt/$x; done > chroot /mnt > update-grub > grub-install /dev/sdXY > grub-install --recheck /dev/sdXY > exit > for x in proc sys dev; do umount /mnt/$x; done > umount /mnt > > Neustart. > > Ziemlich schnell und auch schon häufiger mal gemacht. Elegante Variante mit Schleifen. Und doch: Das empfiehlst Du einem Einsteiger? Respekt. Ich stimme da mit Marc überein. Falls nicht als Gaming-Laptop gedacht, halte ich es für sinnvoller Windows virtuell laufen zu lassen. Am besten natürlich: Gar kein Windows. Gar kein Windows => gar kein Windows-Ärger. Einfache Formel. Aber je nach erforderlichen Anwendungen geht das derzeit leider nicht für jeden. Mit typischen Linux Desktops und Anwendungen geht mittlerweile schon ziemlich viel. Zumindest für private Zwecke. Beruflich gibt es je nach Erfordernissen Einschränkungen oder Umwege. Selbst im Spiele-Umfeld. Ich hab erst kürzlich gelernt, was da mit Gamescope möglich ist, um uralten Windows-Spielen, via Proton gestartet, einen virtuellen Bildschirm als echte Hardware vorzutäuschen, um damit Einschränkungen und Fehler in der Bildschirm-Handhabung auszugleichen. Und selbst HDR funktioniert hier mittlerweile. Dual Boot finde ich auch schon daher unpraktisch: Ich kann beide Betriebssysteme nicht gleichzeitig nutzen. Dann lieber 32 GiB oder vielleicht sogar etwas mehr rein in das Laptop und Windows bei Bedarf parallel laufen lassen. Meine Empfehlung jedenfalls: Nicht zu sehr an bekannten Programmen festhalten, sondern wirklich mal schauen, was es an Entsprechungen im Linux-Umfeld gibt. Falls dieses Vorgehen ein Windows komplett überflüssig machen kann, dann hat das meines Erachtens enorme Vorteile, die den Aufwand zum Lernen schnell überwiegen können. Vor allem auf längere Sicht. Ciao, -- Martin