Re: Boot Partition vergrössern, neue SSD, Vorgehensweise

Jürgen "F. Pennings" <[email protected]> Wed, 25 Mar 2026 11:18:35 +0100
Newsgroups gmane.linux.debian.user.german
Message-ID <[email protected]>
Am Sonntag, dem 22.03.2026 um 13:47 +0100 schrieb Philipp Ludwig:
> Hallo,
> 
> ......
> Was mir mal passiert ist: Ich verwende auf meinen Debian
> Installationen 
> immer `sudo`, nie `su`, deswegen hat der root kein Passwort....

Moin Wissende,
ich habe schon öfters gelesen, dass es sicherer sein soll, anstelle
sich als root einzuloggen das "sudo" zu gebrauchen. 
Mir erschließt sich das nicht. 
Ich selber öffne, wenn ich etwas als root machen will, entweder eine
Konsole (tty1) oder ein Terminal in der graphischen Oberfläche, die ich
als normaler Nutzer gestartet hatte. Das root-Terminal habe ich so
eingestellt, dass es mich mit roter Schrift auf schwarzem Grund direkt
darauf aufmerksam macht, dass ich jetzt vorsichtiger agieren muss. In
beiden Fällen muss ich das root-Passwort zum Einloggen eingeben, und
dieses ist länger und enthält mehr Sonderzeichen und ist damit sicherer
als mein Passwort als normaler Nutzer, das ich für "sudo" benutzen
muss.
Warum also sollte "sudo" sicherer sein?
Außerdem wird, wenn ich debian neu installiere, ein eigenes Passwort
direkt für root abgefragt, warum sollte das so gemacht werden, wenn man
dann doch mit "sudo" arbeiten soll? 
Und ich frage mich deswegen auch, wie Philipp, wie hier im Thread
beschrieben, debian einrichten kann, ohne root ein Passwort zuzuteilen.
Oder arbeitest du gar nicht mit debian, sondern mit einem Derivat wie
Ubuntu oder Ähnlichem?

-- 
Schöne Grüße vom Möhnesee

jfp