Re: Boot Partition vergröss ern, neue SSD, Vorgehensweise
Marc Haber <[email protected]> Wed, 25 Mar 2026 17:35:14 +0100
| Newsgroups | gmane.linux.debian.user.german |
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| Message-ID | <[email protected]> |
On Wed, Mar 25, 2026 at 11:18:35AM +0100, Jürgen F. Pennings wrote: >Moin Wissende, >ich habe schon öfters gelesen, dass es sicherer sein soll, anstelle >sich als root einzuloggen das "sudo" zu gebrauchen. >Mir erschließt sich das nicht. [Transparenzhinweis: ich bin derjenige, der an sudo in Debian die meiste Arbeit macht] Ich habe die Gelegenheit genutzt, die sudo-Wiki-Page mal zu überarbeiten. Du findest sie unter https://wiki.debian.org/sudo >Ich selber öffne, wenn ich etwas als root machen will, entweder eine >Konsole (tty1) oder ein Terminal in der graphischen Oberfläche, die ich >als normaler Nutzer gestartet hatte. Das root-Terminal habe ich so >eingestellt, dass es mich mit roter Schrift auf schwarzem Grund direkt >darauf aufmerksam macht, dass ich jetzt vorsichtiger agieren muss. In >beiden Fällen muss ich das root-Passwort zum Einloggen eingeben, und >dieses ist länger und enthält mehr Sonderzeichen und ist damit sicherer >als mein Passwort als normaler Nutzer, das ich für "sudo" benutzen >muss. >Warum also sollte "sudo" sicherer sein? Es ist in vielen Punkten bequemer. Seine vorteile spielt es dann aus, wenn ein Fehler machender Mensch am Terminal sitzt oder man im Team arbeitet. Ich persönlich finde es eleganter, wenn kein Shell-Prompt mit erhöhten Rechten nur darauf wartet, dass man mausrutscht und aus Versehen etwas hineinpastet. >Außerdem wird, wenn ich debian neu installiere, ein eigenes Passwort >direkt für root abgefragt, warum sollte das so gemacht werden, wenn man >dann doch mit "sudo" arbeiten soll? Man "soll" gar nichts, außer für sich so entscheiden wie man es haben will. Wenn man alleine arbeitet, interessiert das auch niemanden, WIE gearbeitet wird. Der Installer fragt nach dem root-Passwort auch nur, wenn man vorher gesagt hat dass root ein Passwort haben soll. Erlauben tut er beide Varianten. >Und ich frage mich deswegen auch, wie Philipp, wie hier im Thread >beschrieben, debian einrichten kann, ohne root ein Passwort zuzuteilen. Er hat die entsprechende Frage im Installer so beantwortet. Grüße Marc