Re: Dokumentenmanagementsystem unter Debian Trixie
Stefan Baur <[email protected]> Sat, 11 Jul 2026 15:26:12 +0200
| Newsgroups | gmane.linux.debian.user.german |
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| Message-ID | <[email protected]> |
Am 11.07.26 um 04:50 schrieb Miriam Winterling: > Ich stehe mittlerweile vor der Notwendigkeit ein > Dokumentenmanagementsystem zu benutzen. >=20 > Wenn ich Tante Google frage. kriege ich drei Antworten: >=20 > - paperless-ngx > - paperworks > und > - eco DMS >=20 > eco DMS f=C3=A4llt vorerst flach. Aber habt Ihr Erfahrungen zu den ander= en > beiden? Welche Vor- und/oder Nachteile haben das jeweilige System? Vorweg: Ich nutze keines der drei Systeme, habe aber schon mehrfach von=20 paperless-ngx geh=C3=B6rt. Rein vom Bekanntheitsgrad d=C3=BCrfte das also = die=20 bessere Wahl sein. > W=C3=BCrde die Dokumente bzw. das ganze System gerne auf ein NAS oder ei= nen > RasPi 5 auslagern wollen, um meinen Laptop datentechnisch schlank zu > halten. Welche Probleme habt Ihr da gehabt oder seht Ihr? >=20 > Solltet ihr dazu noch Anmerkungen haben, dann gerne her damit! Wozu ich etwas sagen kann, ist der Betrieb von Services auf dem=20 Raspberry Pi im Allgemeinen. Lass' die Finger von (micro)SD-Karten, die fallen viel zu schnell aus. Der Pi kann ab dem Pi3 direkt von USB booten, ab dem Pi4 sogar von USB3.= =20 Ab dem Pi5 kannst Du sogar mit einer Adapterplatine NVMe-Speicher an=20 PCIe anbinden. Ich w=C3=BCrde unbedingt USB(3)- bzw. PCIe-basierten Speich= er=20 verwenden. Bei USB3 k=C3=B6nntest Du sogar ein RAID1 direkt am Raspi=20 betreiben, weil es ja zwei Ports gibt. W=C3=BCrde da dann aber zu zwei kur= zen=20 Schwanenhals-Verl=C3=A4ngerungen raten, damit die Sticks nicht direkt=20 =C3=BCbereinander sind und sich gegenseitig =C3=BCberhitzen. Kingston Data Traveler Max (das "Max" ist wichtig) in der USB-A-Version=20 laufen bei mir seit l=C3=A4ngerer Zeit stabil am Pi4 und sind verdammt=20 schnell, sowohl bei Lese- als auch Schreibzugriffen. Und drandenken, RAID ist kein Backup. Die Mit-Poster hier haben nicht=20 ohne Grund alle auf Backup hingewiesen. > Das ganze muss f=C3=BCr mich nicht zwingend in einem docker-Container > laufen, vor allem weil ich nicht wei=C3=9F, ob der auch auf einen RasPi > l=C3=A4uft. Docker an sich l=C3=A4uft auch auf einem Raspi, habe ich z.B. f=C3=BCr ein= e=20 Demo-Instanz einer "dockerisierten" Mailcow. Ob paperless-ngx darin auch= =20 auf dem Raspi l=C3=A4uft, oder ob es vielleicht irgendwelche=20 plattformabh=C3=A4ngigen Probleme gibt, wei=C3=9F ich nicht, w=C3=BCrde mi= ch aber wundern. Gru=C3=9F Stefan