Re: Timeouts bei Geraeteerkennung auf einem Thinkpad T410 mit Systemd

wirkzeit Design & Technologie <[email protected]>
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Hallo Michael,
bin sonst auch mehr im Hintergrund, aber jetzt da es (mal wieder :-) ) 
um systemd geht, kann ich auch nicht anders als mich zu Wort zu melden.

Dito. Ich unterschreibe das sofort. Ich als OpenSuse Umsteiger auf 
Gentoo (über Debian Sid & Wheezy) habe z.B. bei OS genau diese 
"Gängelei" nicht mehr für gut befunden (Ubuntu lassen wir jetzt mal ganz 
draussen).
Ist dann so ähnlich wie bei Windows. Es läuft alles, aber man weis nicht 
mehr warum und wenn es knallt, sowieso nicht mehr :-)... und die 
Sucherei beginnt...

Mir sind da zu viele Vollautomatisierungen drin was zumindest mir ein 
wenig die Philosophie und den Spaß an Linux verleidet. Warum habe ich 
meine Logfiles auf einmal in Binär? Warum wird init überhaupt ersetzt wo 
es doch wie so vieles in Linux ausgereift und zu 100% absolut funktional 
ist?

Andererseits bin ich auch kein Modern-Verfechter (und auch schon fast 25 
Jahre bei Linux bzw. Unix) ... Denke so: Ist es SOOOO unerträglich dass 
etwas mal simpel und funktional ist :-).

Absolute Vorteile und totale Neuerungen von systemd würden mich in jedem 
Fall eines besseren belehren...
Nach alter Unix-Philo würde systemd auf einem fetten Server oder 
HA-Cluster unnötige Verkomplizierungen mitbringen und wären aus 
wirtschaftlich, ökonomischer Sicht unbedingt abzulehnen.

Liebe Grüße aus dem Oberbergischen

Thorsten


wirkzeit Design & Technologie
Thorsten Muder
www.wirkzeit.de

Am 07.10.2014 11:35, schrieb Michael Volland:
> On (07/10/14 11:04), Juergen Rose wrote:
>> Am Dienstag, den 07.10.2014, 08:50 +0200 schrieb Gerrit Kühn:
>>> On Tue, 07 Oct 2014 08:43:12 +0200 Juergen Rose <[email protected]>
>>> wrote about [gentoo-user-de] Timeouts bei Geraeteerkennung auf einem
>>> Thinkpad T410 mit Systemd:
>>>
>>>
>>> JR> Ich waere fuer jeden Hinweis dankbar.
>>>
>>> Nicht systemd nehmen?
>>>
>>>
>>> cu
>>>    Gerrit
>>
>> Um systemd wird man in den naechsten Jahren wohl nicht rum kommen. Und
>> wenn es funktioniert sind die kuerzeren Bootzeiten, insbesondere bei
>> mobilen Geraeten, wirklich angenehm.
>>
>> Juergen
>
> Wahrscheinlich hast Du recht. Trotzdem fände ich es schön, wenn die
> Entwicklung nicht in diese Richtung ginge. Ich betreibe systemd wegen
> einiger Abhängigkeiten auf einem Desktop seit 1 - 2 Jahren. Vielleicht
> liegt es an meinem Alter und daran, dass gentoo für mich mehr ein Hobby
> ist, aber für mich ist systemd immer noch etwas Hokus Pokus:
>
> Probleme hatte ich schon 2 x mit Networkmanager, um den ich sonst einen
> Bogen machen würde. Ansonsten benutze ich lxde, da mir gnome seit 3.x auf
> die Nerven ging...
>
> Gruß
> Michael
>
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