Re: systemd und nfs
Juergen Rose <[email protected]> Wed, 10 Aug 2016 09:49:31 +0200
| Newsgroups | gmane.linux.gentoo.user.german |
|---|---|
| Organization | University of Potsdam |
| Message-ID | <[email protected]> |
On Wed, 2016-08-10 at 09:38 +0200, Gerrit Kühn wrote: > Hallo, > > mal eine ganz blöde(?) Frage in die Runde: Wie bändige ich systemd > und nfs? > > Früher hatte ich ohne systemd folgendes Szenario: > > 1. NFS-Verzeichnisse werden beim Client in fstab eingetragen. > 2. Falls der NFS-Server beim Booten des Client nicht erreicht werden > kann, > läuft der mount in ein timeout und wird nicht durchgeführt. Danach > ist der > Client benutzbar, die mountpoints sind halt leer. > 3. Falls der Server beim Booten erreichbar war, im Betrieb dann aber > verschwindet, hängen die Mountpunkte beim Zugriff (kann man über > Mount-Optionen anders einstellen). > > > Das fand ich eigentlich sehr praktisch und hätte das nun mit systemd > auch > gerne weiter so. Leider bekomme ich systemd über die Optionen > "nofail" > und "x-systemd.device-timeout" zwar dazu, über einen fehlenden Server > hinwegzubooten, aber ich habe dann nicht wie früher leere > Mountpunkte. > Stattdessen versucht systemd bei jedem Zugriff auf den Mountpunkt im > Betrieb wieder erneut, die Verzeichnisse einzuhängen, und zwar ohne > irgendein Timeout. Soll heißen: bereits ein simples "ls" hängt ewig. > Besonders lustig ist das, wenn man wie ich Verzeichnisse mit shared > libs > auf nfs hat, denn dann hängt das automatische Neubauen vom ld-cache > bereits > das Booten ewig auf... > > Ich habe nun per Google eine Menge Leute gefunden, die das gleiche > Problem > haben, aber niemanden mit einer Lösung. Ich bin kurz davor, meine > NFS-Einträge aus der fstab zu entfernen und mir für das Mounting ein > einfaches Script und einen systemd-Service dazu zu schreiben, die das > dann > bitte nur einmal versuchen und nicht das halbe System dauerhaft > lahmlegen. > > Aber kann das die einzige Lösung sein? Kennt jemand eine > andere/bessere? > > > cu > Gerrit Ich mounte meine NFS-Verzeichnisse mit autofs: rose@lynx:/home/rose/Txt/personal/Unfall_Juni_2016(63)$ grep "^[^#]" /etc/autofs/auto.master /misc /etc/autofs/auto.misc /net -hosts +auto.master zusaetzlich habe ich dann noch ein paar Links, etwa von der Art: rose@lynx:/home/rose/Txt/personal/Unfall_Juni_2016(64)$ ll -d /home* drwxr-xr-x 10 root root 4096 Feb 7 2016 /home/ lrwxrwxrwx 1 root root 23 Aug 8 23:13 /home_caiman -> /net/caiman/home_caiman/ lrwxrwxrwx 1 root root 23 Aug 8 23:13 /home_impala -> /net/impala/home_impala/ lrwxrwxrwx 1 root root 25 Aug 8 23:13 /home_leopard -> /net/leopard/home_leopard/ drwxr-xr-x 10 root root 4096 Feb 7 2016 /home_lynx/ Wenn NFS-Server verschwinden haengt der ls Zugriff auf / aber auch. Juergen
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(application/pgp-signature, 473 B)
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