Re: Gehäufte Internal compiler errors
Kai Krakow <[email protected]> Sun, 11 Mar 2018 21:06:15 +0100
| Newsgroups | gmane.linux.gentoo.user.german |
|---|---|
| Message-ID | <[email protected]> |
Am Fri, 09 Mar 2018 00:16:18 +0100 schrieb assabajanischer_hinterwaeldler:
> Hallo,
>
> der Compile-Vorgang bricht zb wiefolgt ab:
> /var/tmp/portage/app-office/libreoffice-5.4.5.1/work/libreoffice-5.4.5.1/include/rtl/ustring.hxx:2632:31:internal compiler error: Segmentation fault
>
> RAM und Swap sollten mit jeweils 16GB ausreichend groß dimensioniert
> sein.
Solltest du die Pakete in tmpfs bauen, ist das nicht gerade viel.
> Nachdem ich das ganze gerade nochmal nachgeschaut habe kam mir aber eine
> andere Idee. Mein /tmp ist noch als ramfs eingebunden. Stammt noch aus
> einer Zeit, als ich mein rootfs als ramfs betrieben habe und an der Ecke
> rumgespielt habe.
/tmp als tmpfs zu haben, ist ein Standard-Verhalten, wenn du mit systemd
bootest. /var/tmp dagegen sollte dann aber kein tmpfs sein, und hier baut
Portage per default.
> Nachdem ich das ganze umgeboben habe, klappt nun auch wieder das
> compilieren. Sieht so aus, als wurde hier das Limit on /tmp gerissen.
> Interessanterweise kam zu keinem Zeitpunkt eine Ausgabe im dmesg Log.
> Und der Rechner lief auch stabil weiter.
>
> Werde es mal noch weiter beobachten.
Ich verwende hier /var/tmp/portage als tmpfs mit Automount. Dadurch
werden die Inhalte weggeworfen, sobald Portage fertig ist. Das Limit
steht auf 150%, ich habe 16G RAM und 60G Swap.
Die großen Pakete biege ich per package.env aber auf ein anderes
Verzeichnis um und baue sie explizit ohne "-g":
$ cat /etc/portage/env/no-tmpfs
PORTAGE_TMPDIR="/usr/src"
$ cat /etc/portage/env/no-debug
CFLAGS="-O3 -march=native -pipe -fomit-frame-pointer"
CXXFLAGS="${CFLAGS}"
CPPFLAGS="${CFLAGS}"
$ cat /etc/portage/package.env
app-office/libreoffice no-debug no-tmpfs
[...und weitere...]
--
Regards,
Kai
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