Re: Unfreezing Mandrake auf dem Laptop
Georg Weiss <[email protected]>
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Am Montag, 20. Dezember 2004 10:48 schrieb Christian Hansel: > 2) Wenn er einfriert reagiert er auf gar nichts mehr (ist ja > auch eingefroren) un ich kann ihn nur noch ausschalten > und neu einschalten: Gibt es unter Linux so etwas wie einen > Windows-Affengriff (Strg-Alt-Entf) der einen Soft reboot > herbeiführt? Strg+Alt+Backspace startet den X-Server neu, außerdem gibt es aber "jenseits" des X-Servers noch eine Reihe anderer Tastenkombinationen, die weiterhelfen können; die folgenden Infos habe ich aus einer Webseite kopiert: (www.knebler.de/TIPS-Linux/Tip19-Der_Magic_SysRQ_Key.php3) <zitat> Trotz daß Linux sehr stabil ist können Kernel-Panics in der Ausnahme auftreten, manchmal wird auch der X-Server gestoppt und man kann nichts mehr tun, auch nicht die Konsolen wechseln. Was macht man in einem solchen Fall? Man drückt die Reset-Taste und riskiert dabei seinen ganzen Daten-Bestand? FALSCH! Es gibt eine Möglichkeit das System, auch wenn es ganz und völlig zugerammelt ist, sauber herunterzufahren, oder auch noch die Ursache für das Problem herauszufinden. Für diesen Zweck gibt es im Kernel eine Option, sie ist in der Kategorie "Kernelhacking" und heißt "Magic SysRQ key". [Anm.: ist bei den Mandrake-Kerneln standardmäßig dabei] Wenn diese Option mit in den Kernel einkompiliert wird, dann stehen Ihnen folgende Tastenkombinationen zur Verfügung: (auf älteren Tastaturen ist die Taste als "Print Screen" oder "S-Abf" bekannt, im Deutschen mehr als "Druck"-Taste). * Mit Alt+SysRQ+r nehmen Sie dem X-Server die Kontrolle über Maus & Tastatur weg. Das kann nützlich sein, um bei einem gecrashten X-Server auf eine andere Konsole zu wechseln und den X-Server zu killen oder seine Fehlermeldungen zu sehen. * Alt+SysRQ+k killt alle Prozesse auf dem aktuellen Terminal. Dies ist ungünstig auf Terminals zu verwenden, auf denen ein X läuft, da die Graphik stehen bleibt und Sie nicht sehen werden, was Sie tippen. * Alt+SysRQ+b kommt einem Reset gleich: Ein Neustart ohne umounten oder syncen. * Bei Alt+SysRQ+o wird das System über APM niedergemacht. * Alt+SysRQ+s schreibt die Daten aus dem Disk-Cache von Linux (auch als Block-Device-Buffer bekannt) auf die Festplatte, es wird ein Sync durchgeführt. * Alt+SysRQ+u umountet alle gemounteten Dateisysteme readonly. Nachdem Sie diesen Key benutzt haben, können Sie ihr System mit Alt+SysRQ+b ohne Schaden rebooten. * Alt+SysRQ+m gibt Infos über den Speicher auf der Console aus. * Alt+SysRQ+e sendet SIGTERM zu allen Prozessen außer INIT. * Alt+SysRQ+i sendet SIGKILL zu allen Prozessen, außer Init. * Alt+SysRQ+l sendet SIGKILL zu allen Prozessen, inclusive Init. (Ihr System ist danach nicht mehr funktionsfähig)... Um also Ihren Rechner nach einem richtigen Festrammler noch sauber herunterbringen müssen Sie folgendes tun: * Alt+SysRQ+e (sendet TERM-Signal, Prozesse können sich noch ordnungsgemäß beenden (zB Daten speichern)) * Alt+SysRQ+u (sync wird beim Umount eh' gemacht) * Alt+SysRQ+i (für die Prozesse, die auf TERM nicht hören gibt es halt ein KILL (kommt einem kill -9 prozess gleich) * Alt+SysRQ+b (reboot). </zitat> Wenn also Strg+Alt+Backspace nicht geht, weil Deine Tastatur überhaupt nicht reagiert, würde ich erst Alt+SysRQ+r machen, und dann die im letzten Absatz genannten Kombinationen durchgehen. Vielleicht kannst Du dann ja auch, wie oben beschrieben, eine Fehlermeldung abgreifen. Good Luck Georg Want to buy your Pack or Services from MandrakeSoft? Go to http://www.mandrakestore.com