Re: new newbie

Georg Weiss <[email protected]>
Newsgroups gmane.linux.mandrake.newbie.german
Message-ID <[email protected]>
Am Donnerstag, 24. März 2005 08:06 schrieb Ulrich:
> Hallo !
> Ich bin neu hier und auch neu bei Linux.
Na denn Willkommen bei Linux, und -- falls mir das als Gelegenheitsposter 
zusteht -- Willkommen in der Liste!

Zu der Sache mit dem DAT Streamer und der Nullmodem-Verbindung kann ich aus 
eigener Erfahrung nichts sagen, vielleicht nur ein paar Hinweise, wo Du 
Informationen kriegen kannst:

1. Grundsätzlich: Das deutschsprachige Mandrake Forum
http://www.mandrakeuser.de

2. Streamer mit Linux:
http://www.linux-hamburg.de/streamer/

3. Darin ein Link auf
http://www.arkeia.com/arkeialight.html
(Das kommerzielle) Arkeia scheint neben dem freien Kommandozeilenprogramm 
amanda das non plus ultra für Backup-Zwecke zu sein. Arkeialight ist eine 
kostenlose, funktionseingeschränkte Version (Registrierung vor Download).

4. Nullmodem:
http://www.lamepage.de/amiga/network/
Wirkt vielleicht etwas abschreckend, war der erste Treffer bei Google (dt.) 
mit der Kombination nullmodem linux amiga.


Dann vielleicht noch ein paar grundsätzliche Anmerkungen zum Thema "Software 
installieren unter Linux / Mandrake":

> Bitte nichts zu selbst kompilieren, so weit bin ich noch lange nicht. ich
> brauche was zum "einmal Klick oder Doppelklick und fertig" installieren.

Das Selbstkompilieren von Quellcode ist (meistens? häufig? whatever) gar nicht 
so kompliziert, weil die Entwickler mittels vorgefertigten Scripten einem den 
größten Teil der Arbeit abnehmen. Kompilation/Installation reduziert sich 
dann meist auf
tar.gz auspacken
./configure
make
su (Passwort)
make install
Wenn man die "devel-"Pakete der jeweiligen Grafikbibliotheken (Qt und/oder 
GTK) und (für Gerätetreiber) die Kernelsourcen installiert hat (neben dem 
gcc, make usw. natürlich, was bei Mandrake in der Paketauswahl "Entwickler" 
oder so ähnlich heißt) -- dann hat man auch eher selten mit fehlenden 
Anhängigkeiten zu tun.

Das Selbstkompilieren ist aber trotzdem zweite Wahl bei der Installation von 
Software, weil
- die Deinstallation in der Regel kompliziert / aufwendig ist
- es keine Garantie gibt, daß die selbst kompilierten Programmbibliotheken 
ältere / neuere, jedenfalls bewährte nicht überschreiben.

Zum Glück ist die (vorkompilierte) Software-Basis bei Mandrake aber recht gut 
bestückt und über das urpmi-Tool (bzw. grafisch im Kontrollzentrum) leicht zu 
verwalten.

*pling* -- da kommt die Mail von Helge Hielscher rein mit dem Verweis auf 
easyurpmi, wollte ich auch grad bringen ... :-)

Hier:
http://mandrakeuser.de/coma/URpmi
gibt's einen Artikel dazu, Du brauchst das nicht auf der Konsole 
nachzuvollziehen (wegen Kontrollzentrum, s.o.), aber für den Hintergrund ist 
es vielleicht interessant.

> Im Übrigen glaube ich, dass ich mit Mandrake gut beraten war. Ich habe mein
> System im Moment nur als root (mit KDE GUI) eingerichtet.
Du weißt vermutlich, daß man das wegen der "äußeren" und "inneren" Sicherheit 
nicht machen sollte?

> Dies hat mir den 
> Umstieg von meinem Amiga auf Linux erheblich erleichtert und ich muss mich
> (noch) nicht um den ganzen chmod/chown usw. Kram kümmern.
Mußt Du nicht, wenn Du als normaler User eingeloggt bist. Der einzige Punkt, 
an dem ich da aktiv werde, ist das Schreibrecht im Wallpaper-Verzeichnis ;-)

> Ich muss 
> allerdings sagen, dass die ganze Procedur mit dem Mounten und Einrichten
> ganz schön nerven kann.
Hmm, Procedur mit dem Mounten? Was meinst Du da?

> P.S.: Ich gehöre der Generation von Herrn Joschka Fischer an und bin nicht
> mit Computern gross geworden wie vermutlich die meisten hier. Bis vor 4
> Jahren war ich noch nicht einmal "Online".
Hab' auch erst mit 28 angefangen (DOS 6.0, ist schon 'ne Weile her...)

Gruß

Georg

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