Re: Wiki-Artikel über rpmbuild
Christoph Wickert <[email protected]> Sun, 04 Mar 2012 22:25:40 +0100
| Newsgroups | gmane.linux.redhat.fedora.german |
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| Message-ID | <[email protected]> |
Am Sonntag, den 04.03.2012, 20:25 +0100 schrieb Olaf Radicke: > Guten Abend! > > Michael Schwendt <[email protected]> hat am 4. März 2012 um 11:39 geschrieben: > > > On Sun, 4 Mar 2012 10:32:57 +0100 (CET), OR (Olaf) wrote: > > > > > Wie schaut es bei rpm aus? > > > Nach einer halben Stunde bist du mit rpm noch nicht viel weiter als am > > > Anfang. > > > > Das glaubt Dir doch niemand. "Make" ist komplexer. > > Erst mal nicht. Als User brauchst du maximal drei Befehle: "make" & "make > install". > Manchmal noch eine "configure". > > Als rpmbuild-User musst du wissen: rpmbuild ist auch kein Tool für Nutzer, sondern für Entwickler und Paket-Maintainer. Ein Nutzer braucht nur rpm zu kennen. > 1.) Das du ein Tar-Archiv des Codes brauchst. Nein, es gehen auch andere Archive oder einzelne Dateien. > 2.) Das er an einer ganz bestimmten stelle abgelegt werden muss (die auf > unterschiedlichen Distributionen unterschiedlich sein kann). Zeig mir eine Distribution, auf der es nicht rpmbuild/SOURCES bzw. % _topdir/SOURCES ist. > 3.) Das das Verzeichnis im Tar-Archiv den gleichen Namen haben muss > (einschlislich > Versionsnummer) wie das Ziel (das rpm), was nicht selbstverständlich ist. Muss es nicht, dass ist davon abhängig, was als SourceX definiert ist. Abgesehen davon: All das braucht den Nutzer ja nicht zu interessieren, denn er bekommt ja ein fertiges Spec file, genauso wie er ein fertiges Makefile bekommt. Sonst vergleichst Du Äpfel mit Birnen. > 4.) Das rpmbuild noch Parameter erwartet. Mindestens den Namen des Spec-File. > Meist noch weitere, die man durch das lesen des Spec-Files oft nicht > ableiten > kann (im Gegensatz zu make). Eigentlich sollte man die Dateien nicht lesen müssen, der Aufruf von --help sollte reichen. > 5.) Das dass fertige rpm nicht dort gespeichert wird, wo man das Spec-File > aufgerufen wird. Wo man es findest steht am Ende des builds. > 6.) Das unter bestimmten Umständen die rpmbuild-Umgebung nicht automatisch > erstellt wird. Und zwar unter welchen? > 7.) Das die rpmbuild-Umgebung von mehr als einem Paket verwendet wird. Gegenfrage: Woher soll man wissen, dass es bei make nicht so ist? Man kann sich immer ein Alleinstellungsmerkmal heraussuchen und behaupten, das sei kompliziert und das > Der Aufbau von einem Makefile ist in einem Satz erklärt: > > Ziel: Quelle > Befehl > > Zweizeiliges Beispiel: > > <snip> > kochrezept.pdf: kochrezept.tex > pdflatex kochrezept.tex > <snap> Meinst Du wirklich, jemand kann mit dieser Anleitung ein Makefile schreiben? > Befehl für den User: "make" - das war es. Er User/Entwickler hat eine valides > Makefile. Aber dahin muss er erst mal kommen. Merkst Du eigentlich, dass Du Äpfel mit Birnen vergleichst? Du vergleichst das *Schreiben* eines spec files mit dem *Aufruf* eines Makefiles. Wenn Du etwas vergleichst, dann vergleiche bitte * Schreiben von Makefiles mit Schreiben von spec files und * Aufrufen von Make mit Aufrufen von rpmbuild. Besten Dank, Christoph -- de-users mailing list [email protected] https://admin.fedoraproject.org/mailman/listinfo/de-users