Re: Mal wieder RPM-Bau

Michael Schwendt <[email protected]> Tue, 22 Oct 2013 22:31:41 +0200
Newsgroups gmane.linux.redhat.fedora.german
Message-ID <[email protected]>
On Tue, 22 Oct 2013 21:29:20 +0200 (CEST), Olaf Radicke wrote:

> > Der %prep Abschnitt wechselt automatisch in %{name}-%{version}, nicht in
> > %{name}-%{version}-%{release}. Denn das Verzeichnis, in das gewechselt
> > werden soll, ist das oberste Verzeichnis der ausgepackten Software.
> 
> Ich hab das jetzt mal geändert:
> https://github.com/OlafRadicke/olaf-system-post-init/tree/no-release
> 
> Merkwürdiger weise werden aber nur source-rpms gebaut und keine Binaries.

Es fehlt noch eine leere %files Liste.

> Witziger weise hat er sich jetzt dazu entschlossen doch lieber wieder die
> Release-Nummer im Pfadnamen haben zu wollen. Mir fällt es schwer da ein
> System zu erkennen, wann mit und wann ohne Release-Nummer gearbeitet wird.

Builddir vs. Buildroot

Im Builddir wird der tarball ausgepackt. Dessen default Name ist, wie zuvor
erklärt, %name-%version. Falls Du das nicht per %setup änderst. Diesen
Namen des ausgepackten source Verzeichnisses merkt rpmbuild sich und
wechselt zu Beginn von %build, %install und %clean automatisch in das
Verzeichnis.

  + cd /home/…/rpm/BUILD
  + cd olaf-system-post-init-2

Das Buildroot ist das Verzeichnis, in das installiert wird und das den
Inhalt des Paketes bestimmt. Dieses Verzeichnis wird automatisiert
angelegt und gelöscht. Du brauchst das nicht mehr selbst machen. Also
kein "Buildroot" tag und kein

  %clean
  rm -fr $RPM_BUILD_ROOT

ist notwendig.

Die leeren %post und %postun in Deiner .spec Datei sind überflüssig.
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