Re: createrepo listet nicht vollständig alle RPMs
Olaf Radicke <[email protected]> Thu, 21 Nov 2013 18:51:16 +0100 (CET)
| Newsgroups | gmane.linux.redhat.fedora.german |
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| Message-ID | <540126590.241573.1385056276437.open-xchange@app01.ox.hosteurope.de> |
> Tim Landscheidt <[email protected]> hat am 20. November 2013 um 20:48 > geschrieben: > > > Olaf Radicke <[email protected]> wrote: > > >> > Das führt zu der Ausgabe unten und reduriert die Ausführungszeit um > >> > ca 2/3 (gefällt mir). Führt aber leider nicht dazu das das RPM gefunden > >> > wird. > >> > > >> Was ist der Inhalt des Repo-Datei in /etc/yum.repos.d/ ? > > > Okay, die Sache war/ist etwas kniffliger. Dein nachfrage hat mich auf die > > richtige Fährte gebracht. > > > Am Anfang habe ich das Henne-Ei-Problem. Ich habe ein RPM gebaut, was die > > Repo-Conf einrichten soll. Das Problem ist nur, das dass über ein > > %post-Skript > > passiert. Es wird nämlich in Abhängigkeit von der MAC- und er IP-Adresse > > unterschiedliche REPOs eingerichtet. > > > Um die MAC-Adresse herauszubekommen parse ich die Ausgabe von ifconf. Das > > ist aber äußerst Fehlerträchtig. Ursprünglich hatte ich facter dafür benutzt > > aber das ist die selbe Sch**** in grün. Cool wäre es wenn "ip" oder "ifconf" > > die Ausgabe auch in XML oder Json könne um gescheit zu parsen. > > > Na jedenfalls war das Resultat der fehlgeschlagenen RPM-Installation das > > die Repos unvollständig installiert waren. > > > Wer hierzu noch eine Idee hat kann dazu gerne noch posten. > > Ich würde unterschiedliche RPMs für unterschiedliche Adres- > sen erzeugen lassen (aus einem .spec) und diese dann manuell > auswählen. Eigendeich wollte ich den Admins die Arbeit abnehmen, darüber nach zu denken, wie sie das System dazu bringen das richtige Yum-Repo zu verwenden. Wenn das Verfahren aber so buggi ist das die Admins damit beschäftigt sind, was um das RPM nicht das tut was sie erwarten, habe ich nichts gewonnen. Von daher ist der Weg über verschiedene RPMs zu mindestens transparenter für die Admins. > Wenn Du allerdings eh facter benutzt, warum dann nicht kom- > plett auf Puppet setzen? Nicht jede Systemeinstellung kann > man sinnvoll aus einem RPM heraus setzen. Die Erfahrungen mit Puppet haben uns dazu gebracht auf RPM zu setzen. Die klare Arbeitsteilung Admin,Maintainer und Entwickler sorgt für einen klaren, strengen und konsequenten Workflow. Puppet skaliert in unseren Fall auch nicht befriedigend. Wenn du nur eine Kleinigkeit deployn willst braucht du ein Clien, ein Server und ein Versionskontrollsystem. Mit RPM sind wir schneller. Auf jeden System ist schon RPM fertig einsatzbereit. Einfach rpm-Paket über scp rüberkopieren und mit rpm -i installieren. Das ist die minimal Konfiguration. Auf der anderen Seite haben Systeme die wie über Versionskonrollsystem-> Jenkins-> YUM-Repos-> befüllen. RPMs sind ins sich konsistent. Puppet-Module müssen - wenn sie irgendwo wieder verwertet werden sollen - genau geprüft werden, ob sie sich mit den anderen, schon vorhandenen Modulen vertragen. Als schwierig zu debuggen zeigte sich das Wechselspiel mit Puppet-Master/-Clent, facter, hiera und Git-Branches. Als völlig unmöglich stellte sich heraus, das ausrollen von PHP-Applikationen. Puppet hat sich mit seinen Check-Summen völlig fest gefressen. Die PHP-Applikationen haben wir als erstes mit RPMs ausgerollt. Das ging so gut, das nach und nach alle Puppet-Module in RPMs umgebaut wurden. Wo es Schwierigkeiten gibt, ist wenn Konfigurationen ausgerollt werden sollen, die eigendlich Bestandteile anderer RPMs sind. Das machen wir jetzt mit post-Skrips. Ich habe auch schon darüber nachgedacht, ob ich die Configs aus den RPMs heraus patche. vsftpd ist z.B. solch ein Kandidat. Nur geht dabei dann der Support verloren. Gruß Olaf -- de-users mailing list [email protected] https://admin.fedoraproject.org/mailman/listinfo/de-users