Re: Vlan + Routing
Dirk Traenapp <[email protected]>
| Newsgroups | gmane.linux.redhat.general.german |
|---|---|
| Organization | Nord-West Oelleitung GmbH |
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Hi, Frank Schneider wrote: >>Ich habe von meinem Meister den Auftrag bekommen 5 Switches in ein VLAN >>und die Userrechner in ein zweites VLAN zu routen wie mach ich das? >>Ich habe von einigen Leuten gehört am sinnvollsten wären zwei >>Netzwerkkarten für jedes ip-range eines, aber Meister meint das sollte >>auch so gehen >> >> > >Bei sowas muß ich immer lachen, sorry: Es ist finanziell und auch zeitlich >_massig_ einfacher bzw. billiger, sich einfach eine zweite 20.-Euro-NIC in >die Maschine zu stecken, als sich beim Konfigurieren von Ethernet-Tagging >tagelang Eier auf die Schiene zu nageln ;-))) > > > Mag sein, aber die Richtlinien von CISCO und auch allgemeine Sicherheitsrichtlinien sagen aus, das man die IP-basierten Netzwerkgerätzugänge (Switche, Router) in einem VLAN und den Netzwerktraffic in mindestens einem weiteren VLAN führen sollte. Das (ver-/)behindert dann Angriffe auf Netzwerkstrukturpakete (Routing-Informationen, STP, dot-one-q, etc ...). In sofern ist die Aufgabenstellung völlig i.O., wenn das denn gemeint ist. Dann allerdings kann man die Frage ohne Netzwerkplan etc so nicht stellen geschweige denn lösen. >>Die Switches sind Layer 4 Switches, die per ip angesprochen werden >>sollen und auch eigene logfiles schreiben. >> >> > >Hmm, eher wohl Layer 2 Switches oder Layer 3 (=Router), weil Layer 4 wären >Contentswitches oder Loadbalancer...sowas würde im Client/Büroumfeld wenig >Sinn machen....da ihr über die Linuxkiste routet, schätze ich mal eher, das >es normale Layer-2-Switches sind...die schreiben auch Logfiles, je nach Gerät >halt. > > > Hmmm, er schreibt nirgendwo etwas von Büronetz, oder? Und wenn die betreffenden Switche im Core-Layer liegen, dann macht Layer4-Switching (aka Q.o.S., Content-Routing) durchaus Sinn, zumal Switche dieser Größenordnung sich nicht mehr von Routern unterscheiden (schau dir doch mal die Beschreibung zu Cisco's 6k-Switch-Serie an, diese Switche _routen_ in Wirespeed!) Welches Gerät bei Gabriel was macht ist ja so die Frage ... >>Das Ganze läuft momentan unter REDHAT 9 brauch ich zum Einrichten den >>mysteriösen 802.1Q Standard? >> >> > > > Gabriel, meine Glaskugel gibt da nicht so viel her, was willst du wie mit welchem Equipment lösen und wozu soll das gut sein? >>Falls ja, wie realisiert man so was? Irgendwie scheint jeder zu >>versuchen um die Geschichte herumzunavigieren und mit physikalischen >>(mehrere Netzwerkkarten) ip-ranges arbeiten zu wollen >> >> > >Du mußt immer mit physikalischen IP-Ranges arbeiten, weil normalerweise gilt: >1 VLAN = 1 IP-Netz, ist z.B. bei Cisco so. Normalerweise teilt man sein >bereits bestehendes IP-Netz einfach, man macht also aus z.B: 192.168.1.0/24 >(also von 192.168.1.1 bis 192.168.1.255) dann einfach einmal 192.168.1.0/25 >und einmal 192.168.1.128/25: Schon hat man zwei IP-Netze, die untereinander >über einen Router zueinander sprechen müssen... > > > ak! >Der einzige Vorteil liegt eben darin, das man eine Netzwerkkarte im Router >spart, weil man über das eine Kabel zwischen Router und Switch beide VLANs >und damit beide IP-Netze fährt...die sich natürlich dann auch die >physikalische Bandbreite dieses einen Kabels teilen. > >Damit der Switch dann die zwei VLANs wieder trennen kann (auf Portbasis gehts >ja nicht, weil ja beide IP-Netze über einen Port reinkommen), führt man sog. >"Tagging" (=Markieren) ein, d.h. jedes Ethernetpaket erhält zusätzliche 4 >Bytes (IMHO), die die VLAN-Nummer beeinhalten. Das steht z.B. in dem ominösen >Standard 802.1q. >Ciscogeräte kennen übrigens noch einen anderen Standard, bei denen wird per >Default der sog. "iEEE"-Standard genommen. Wenn man dann nicht auf >"dot_one_q" umschaltet, gehts nicht, weil sich die beiden Geräte nicht >verstehen: Linux kann IMHO nämlich nur 802.1q. > > Ähhh, nein! Cisco nimmt per Default den Cisco-Standard ISL und kann auch IEEE 802.1q. >Die Switches müssen dann untereinander (also auf den sie verbindenden >Leitungen) ebenfalls Tagging fahren und natürlich die besagten VLANs >konfiguriert haben...an einem Switch kann man dann einen Endgeräteport in das >eine oder das andere VLAN schalten und damit hat man die gewünschte >Trennung....das Endgerät wechselt bei diesem Umschalten aber defacto das >IP-Netz, also ohne DHCP-Reload (ipconfig /renew bei Windows, >/etc/rc.d/init.d/network restart bei Linux) kanns Probleme geben....Geräte >ohne DHCP, also fest konfigurierte IP-Adresse, muß man händisch >umkonfigurieren, da sie nacher im falschen Netz stehen. > > > Tja, wie gesagt, wenn man wüsste was er will ... MFG Dirk Traenapp -- N N W W OO Dirk Traenapp, NN N W W O O NWO, Zum Oelhafen 207, 26384 Wilhelmshaven, Germany N NN W W W O O E-Mail: [email protected] N N W W OO Phone: +49(0)4421 62-364 Fax:+49(0)4421 62-381