Re: Mail Bouncetool fuer CLI
Michael Schwendt <[email protected]>
| Newsgroups | gmane.linux.redhat.general.german |
|---|---|
| Message-ID | <[email protected]> |
On Mon, 05 Jul 2004 22:15:19 +0200, Martin Stricker wrote: > > > Hm, unter bouncen versteht man aber etwas anderes, als das was du > > > unten ausf?hrlich beschrieben vor hast. > > > > Kannst du mir das genauer erklaeren? > > > > IMHO koennte man es schon als bouncen bezeichnen. To bounce meint ja > > unter anderem abprallen, aufdopsen, etc. Im weiteren Sinne, will ich > > das Mail ja bei mir abprallen lassen und an eine andere Destination > > zur Verarbeitung uebergeben (aehnlich wie Listmanager intern > > arbeiten). > > Das ist Definitionssache: Was Du machst, ist forwarden. Unter Bouncen > versteht man die Generierung einer Fehlermail, die an den Absender > zurückgeht (und zwar an den Absender gemäß Mail-Envelope, der nicht > notwendigerweise dem FROM-Header entspricht - so gehen Bounces für > Mailinglisten-Mails üblicherweise an den Listenadmin. Der Absender gemäß > Envelope wird von *anständigen* Mailservern als Return-Path-Header ganz > oben in die Mail geschrieben.), beispielsweise wenn die Empfängeradresse > unbekannt oder die Mailbox voll ist. Ist das irgendwo so definiert, also z.B. in einem RFC? "Bouncen" war in meiner Begriffsbildung bislang immer ein "Redirect", bei dem die Mailheader erhalten bleiben (insbesondere From) und allenfalls um Resent-To und Resent-From Header ergänzt werden. Der Empfänger bekommt nicht mit, daß die Mail an ihn weitergeleitet wurde, wenn er nicht die Header beachtet. Der populäre MUA "PINE" verwendet die gleiche Terminologie: http://www.itc.virginia.edu/desktop/email/pine/bounce.html Im Gegensatz dazu ist "Forwarden" das Weiterleiten mit Ersetzen der Absenderadresse und ggf. Einfügen von "Fwd:" in die Betreffzeile. Das Bouncen bei Zustellproblemen bezeichnet den Vorgang des Abprallens der Mail am Zielserver, wobei eine Fehlermeldung inklusive Originalmail als sogenannte "Bounce-Mail" erzeugt und verschickt wird.