Welche Lösung für Failover-server ist zu emfeh len ?
Werner Modenbach <[email protected]>
| Newsgroups | gmane.linux.redhat.general.german |
|---|---|
| Organization | ALC Computertechnik GmbH |
| Message-ID | <[email protected]> |
WARNING: Unsanitized content follows. -----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE----- Hash: SHA1 Nach langer Zeit des "Nichtpostens" jetzt wieder eine Frage an die Experten :-)) Ich möchte unsere Server-Infrastruktur insofern ausfallsicherere machen, als ich einen automatisierten Failoverserver einsetzen möchte. Bisher erscheinen mit die heartbeat-Module da sehr geeignet. Mein Problem liegt aber noch in der Datenkonsistenz. im Moment sehe ich hauptsächlich 2 Möglichkeiten: 1) Das Plattensubsystem ist ein HA-System mit 2 SCSI-Interfaces (easyRAID S8). Wenn ich dort 2 Server anschließe, einen Master und einen Slave für Failover, so muß ich ja sicher stellen, daß der Master nicht doch noch zugreift, bzw. wenn der Master wieder hochfährt, daß der Slave rechtzeitig die Dienste abschaltet und den Mount aufhebt. Das Problem besteht also im Recovery des Masters. Ich weiß, daß es Geräte gibt, die dem Master den Strom abschalten, aber irgendwann muß er ja schließlich wieder aufwachen. Geht das nur manuell? 2) Ich könnte einen räumlich entfernten Server mit eigenen Platten als Failover installieren. Dabei wäre dafür zu sorgen, daß der Datenbestand, der dann ja auf anderen Platten zu Hause ist, immer aktuell bleibt. Das wäre z.B. mit DRDB machbar. Wie sieht es aber da mit dem Recovery des Masters aus, insbesondere z.B. wenn beide Systeme down waren? Soweit ich verstanden habe, wird der Datenstand des Rechners, der als erster online ist, als "der Richtige" angesehen und der des anderen Rechners dann gnadenlos angepaßt. Das scheint mir aber ziemlich gefährlich. Wer hat Erfahrungen mit sowas, wer kann mir da sonstwie weiterhelfen? Natürlich habe ich schon ziemlich viel im Netz geforscht, aber so richtig weiß ich immer noch nicht, was da eine gute Lösung ist. Dank schonmal für jeden Hinweis. - - Werner - -----BEGIN PGP SIGNATURE----- Version: GnuPG v1.2.2-rc1-SuSE (GNU/Linux) iD8DBQFBG0q3jUuP9UZsam0RAp3oAJ0fPD6pmPshg7mvmN7GVz9Z7nI/OgCgno6d /zc6zD+xxnDHrfhvidOSADc= =vkbn -----END PGP SIGNATURE-----