Re: Heap und Stack
Jörg Linnenkohl <[email protected]>
| Newsgroups | gmane.linux.redhat.general.german |
|---|---|
| Organization | wmgruppe |
| Message-ID | <[email protected]> |
Am Dienstag, 12. Oktober 2004 23:37 schrieb Nils Philippsen: > On Tue, 2004-10-12 at 17:51 +0200, Jörg Linnenkohl wrote: > > Am Dienstag, 12. Oktober 2004 17:33 schrieb Werner Modenbach: > > > Hab noch was vergessen: > > > > > > Früher war es so daß im gesamten Adressbereich, der für die Variablen > > > eines Programms reserviert wurde, der Stack normalerweise "von unten > > > nach oben" und der Heap "von oben nach unten" wuchs. Wenn Du zusammen > > > mehr Stack und Heap verbrauchtest, als dem Programm zugewiesen wurde, > > > dann knallte es :-(( Ob das heute noch so ist, weiß ich nicht. > > > > Hallo, > > genau das ist für mich interessant, ob es heute auch noch so ist und wie > > man das Verhalten mit ulimit beeinflußen kann. > > Wir haben im SAP LinuxLab das mal getestet (die SAP Programme kommen > tatsächlich in solche Regionen, wo so was zusammenwachsen kann, da ein > Prozess auf x86 "nur" einen 4GB Adressraum hat) und ein solches Programm > sollte mit einem SIGSEGV abstürzen (anstatt still weiter zu laufen, wenn > der Stack schon Teile des Heaps überschrieben hat). > > Nils Genau das tut's. Das Programm durchläuft rekursiv Baumstrukturen. Bei besonders komplizierten passiert es dann mit SIGSEGV. Wird wohl Zeit, das Ganze zu überdenken. Danke jedenfalls. Viele Grüße Jörg Linnenkohl