Re: Netzwerk wicked Alternative zu Yast2
Werner Flamme <[email protected]>
| Newsgroups | gmane.linux.suse.general.german |
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| Message-ID | <[email protected]> |
Am 2026-04-01 um 19:33 schrieb Manfred: >> > Du verstehst nicht, um was es mir geht. Ich möchte zum Beispiel von > einem laufenden grafischen System auf ein System zugreifen, welches, > aus welchem Grund auch immer, nicht im grafischen Modus startet. > (Hatte ich bereits, als ich von 15.4 auf 15.5 oder so umgestiegen > bin und die KDE nicht startete.). Dann habe ich mitttels ssh -X > Yast2 von dem laufenden grafischen System aus des nicht im > grafischen Modus gestartete System aufgerufen und die fehlerhaften > Pakete nachinstalliert bzw. "geupdatet". Danach startete dieses > System wieder im grafischen Modus. Mit dem Networkmanager > funktioniert das aber nicht, weil er nur im Runlevel 5 startet, nach > meiner Erfahrung. Und bei Wlan fordert er auch noch immer wieder das > Passwort an, im grafischen Modus aber erst. Ich brauche die > Netzwerkverbindung aber vorher. (Es ist egal ob das Passwort in > KWallet gespreichert ist oder nicht, bei einem System geht es ohne > erneute Eingabe und bei einem anderen muss ich es immer wieder > eingeben.) Du hast gerade genau geschrieben, wo Dein Problem liegt: "Mit dem Networkmanager funktioniert das aber nicht, weil er nur im Runlevel 5 startet, nach meiner Erfahrung" - Deine Erfahrung stimmt einfach nicht mit den Tatsachen überein. Ich habe schon geschrieben, dass meine Server im MultiUser-Modus laufen, also nicht im grafischen Modus. Und die laufen mit Network-Manager. Also ist Deine Aussage zur Lauffähigkeit in den Bereich Urban Legend einzuordnen. > > Ich habe zwar jetzt immer in anderen Antworten gelesen, dass der > Networkmanager wohl auch ohne grafische Oberfläche die > Netzwerkverbindung herstellt. Das entspricht allerdings nicht meiner > Erfahrung. Ich teste das alles noch. Bin noch nicht dazu gekommen. > Spätestens, wenn die 15.6 nicht mehr unterstützt wird. Software ändert sich. Jahrealte Erfahrung nützt da oft wenig. > > Es ist aber auch so, dass ich das Netzwerk im Hintergrund laufen > haben will und nicht im grafischen Modus veränder- und > manipulierbar. Es soll einfach in Runlevel 3 oder wenn der grafische > Modus nicht startet da sein und fertig. Und zwar mit den statischen > IP-Adressen, die ich vergebe. > > Das alles dient nur zur Erläuterung, und nicht als > Diskussionsanlass. Wenn manche Entscheider bei suse meinen, Gutes > und gut Funktionierendes zerstören oder sterben lassen zu wollen, > ist es eben so. Solche Leute gab und gibt es immer und überall. > Warum auch immer, sie gewinnen leider meistens die Oberhand. Da kann > man nichts machen. Wenn suse aber meint, so sein System verbreiten > zu können, sollten sie ihre Philosophie wohl einmal überdenken. Ich > belasse es dabei. Was hast Du für ein Problem? Bevor Du SUSE angreifst, versuche doch einfach mal die Lösung, die sie anbieten. Die verdienen nämlich richtig Geld mit ihren Linux Servern, und die bieten nichts an, was nicht läuft. Von Ausnahmen wie dem katastrophalen Paketmanager "zen" bei SLES 10 mal abgesehen ;) Und was das "veränder- und manipulierbar" angeht: Du konntest die Konfiguration vorher nur als root bzw. mit sudo ändern, und das ist jetzt bei Systemverbindungen nicht anders. Du kannst als normaler User nur userspezifische Verbindungen anlegen, die nur dieser User benutzen kann. Das Teil ist auf <https://documentation.suse.com/de-de/sles/16.0/html/SLES-networkmanager-nmcli/> eigentlich ausführlich beschrieben. Und komplett mit Konsolenbefehlen konfiguriert. --