Re: Leap 16.0 - Neuinstallation - Die schlechteste SUSE aller Zeiten
Daniel Bauer <[email protected]> Tue, 19 May 2026 12:23:20 +0200
| Newsgroups | gmane.linux.suse.general.german |
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| Message-ID | <[email protected]> |
Am 17.05.26 um 21:43 schrieb Norbert Zawodsky: > Am 17.05.26 19:39 schrieb Daniel Bauer: >> >> >> Am 17.05.26 um 18:53 schrieb Norbert Zawodsky: >> ... >>> >>> Ich muss sehr bald einen komplett neuen Server aufsetzen, der >>> headless laufen wird. >>> Ich bin nach so vielen Jahren einfach ratlos, welche Distribution ich >>> nehmen soll. Vor nicht all zu langer Zeit wäre das für mich nach >>> Jahrzehnten mit Suse absolut keine Frage gewesen. >>> Aber was nu ? >>> >>> Welche Distro soll ich nehmen? Kannst Du mir eine empfehlen? >> >> Als Nicht-Experte, und noch weniger als Kenner anderer Distros, glaube >> ich doch, dass es keine grosse Rolle spielt. Grundsätzlich entwickeln >> sich alle in die gleiche Richtung und die Unterschiede liegen in Details. >> >> Da du an Suse gewöhnt bist, würde ich persönlich dabei bleiben, ausser >> eine andere Distro hat tatsächlich ganz speziell für deinen Zweck >> erhebliche Vorteile. >> > Siehst Du, genau da beginnt das Problem: Ich hab in diesem Thread schon > mehrmals Dinge gelesen wie "...keine Paketauswahl. Gerade mal KDE > oder...". Ich brauche weder KDE noch sonst irgend ein GUI. Der Server > läuft headless. > "...Partitionieren vor der Installation geht nicht..." Genauso schlimm. > Was soll ich mit einer Installation die mich nicht partitionieren > lässt ??? Oder maximal im Nachhinein (soweit ich's hier bis jetzt > verstanden habe). > > Diese Dinge schrecken mich extrem ab. Andererseits, ich kenne keine > einzige andere Distro. Ich *glaube*, diese Probleme kommen mit anderen Distros ebenso, nur dass du dann dazu noch deren Eigenheiten lernen musst. Abgesehen von meiner Gewöhnung, schätze ich an OpenSuse auch sehr die Mailing-Listen und das Forum, wo man (meistens) schnell gute Hilfe erhält. Wenn ich mich recht an meinen neuen 16.0. Install erinnere, kann man "System-Arten" wählen, z.B. Nur-Text-Server, oder Minimal-Server oder so ähnlich. Dann wählst du die Desktops einfach ab (also keinen) und schaust weiter unten, dass die Server-Sachen installiert werden. Die Fein-Einstellungen (Nach-Installieren, was dir fehlt, evtl. Rausschmeissen, Deaktivieren, was du nicht willst) kannst du nachher machen. Wenn du headless gewohnt bist, kennst du ja zypper usw., das ist alles gleich geblieben. Für meinen Fall war das Partitionieren und Verschlüsseln (unverschlüsseltes /boot, restliche Partitionen LUKS verschlüsselt) VOR der Installation mit dem auf dem Installer-USB vorhandenen Resque-System das Beste (bzw. die einzige Möglichkeit). Danach kann man die vorbereiteten Partitionen im Installer angeben (man muss etwas suchen, wo was ist und sich überlegen, was es wirklich macht, aber es war sogar für einen "Dummy" wie mich im ersten Anlauf machbar). Ausserdem gibt es auf der OpenSuse-Download-Seite auch noch so was wie Micro-Systeme, aber von denen habe ich Null Ahnung, ob die für dich nützlich wären. Ich finde es auch sehr schade, dass der Installer nicht mehr die vielseitigen Möglichkeiten des früheren bietet, man muss jetzt selber vorbereiten, nachbereiten... wo man früher einfach geführt wurde. Aber für eine Neu-Installation sehe ich nicht so grosse Probleme: du kannst ja eine Installation ausprobieren, und wenn es schief läuft, einfach auf andere Art wieder von vorne anfangen. Das ganze dauert ja keine halbe Stunde. Wovor ich persönlich eher Angst habe (und es deshalb so weit wie möglich herausschiebe) ist, meinen Haupt-Rechner upzugraden ohne etwas vom Bisherigen zu zerstören... -- Daniel Bauer photographer Basel Málaga Twitter: @Marsfotografo (often explicit nudes) https://www.patreon.com/danielbauer https://www.daniel-bauer.com (nudes)