Re: Denkhilfe Fonts/MySQL
Christian Mang <[email protected]>
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Hallo Liste,
der Ansatz von Bodo hat mich auf eine Idee gebracht. Es gibt in der
Mustererkennung viele (>50) solcher Klassifikationskriterien, teils auch sehr
mathematik-lastige (Schwarzanteil, Verteilung, ...). Die Grundlage ist fast
immer die gleiche - von einem auf schwarz-weiß normierten Bild werden die
Klassifikationskriterien berechnet und dann von jedem Kriterium einzeln der
Abstand von einer Refernz (anderen Schrift) bestimmt. Diese Abstände können
dann noch (gewichtet) Addiert werden und man hat eine Zahl, die die
Ähnlichkeit einer Schrift mit der anderen beschreibt. Es ist sogar
sinnvoller, die Kriterien in der Datenbank zu speichern als nur den
Schwarzanteil der Teilbilder.
Vielleicht findest Du in veröffentlichten Mustererkennungs-Skripten von Uni's
oder FH's etwas darüber.
Gruß
Christian
Am Samstag, 25. Dezember 2004 23:38 schrieb Bodo Kaelberer:
> Dazu könnte man ein paar Kriterien erarbeiten, deren Ergebnis sich je
> in einer kleinen Zahl ausdrücken läßt. Was mir einfällt:
>
> A: Der summierte Schwarzanteil in allen 64 Werten. Mit einem solchen
> Wert lassen sich dicke Fonts von eher zarten trennen.
>
> B: Die Wahrscheinlichkeit, dass im Umfeld eines Wertes ein ähnlicher
> Wert kommt, daß also z.B. neben einem schwarzen Punkt wieder ein
> schwarzer kommt. Dieser Wert müsste beim serifenlosen Schriften
> niedriger sein als bei Schriften mit Serifen.
>
> Weitere Kriterien fallen mir nicht ein, aber bei Durchsicht Deiner
> 400.000 Fonts wirst Du sicher ein paar weitere finden.
>
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