Linux, Perl und Pipe

"Ralph Mueller" <[email protected]>
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Message-ID <[email protected]>
Guten Morgen allerseits,

in einem Perl-Skript verwende ich u.a. Zeilen dieser Art:
  open FTP, "| ftp -i -n -v -p $remoteHost"; sleep 5;
  print FTP "user $user $pass\n"; sleep 5;
  ...

_Ohne_ die sleep-Befehle nach jeder Inanspruchnahme der Pipe
werden die Daten offenbar viel zu schnell aufeinanderfolgend
durch die Pipe durchgepresst, so daß es seitens des
FTP-Programmes entsprechende Fehlermeldungen hagelt.
_Mit_ sleep dagegen klappt es einwandfrei.

Jetzt möchte ich gerne wissen: Wieso?

Bisher bin ich immer davon ausgegangen:

1.) Es können nur soviel Daten in eine Pipe reingeschrieben
    werden, wie vom Empfängerprogramm entgegengenommen werden.
    D.h. die Datenquelle "wartet" mit neuen Daten solange bis
    die Daten am Ziel-Ende abgeholt sind.

2.) Ein Programm nimmt nur soviele Daten aus einer Pipe wie
    es auch verarbeiten kann.

Welche Annahme ist nun falsch?

Viele Grüße,
Ralph
(Suse 9.0 mit lukemftp-1.5)

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