Re: OpenMPI

Thomas Hertweck <[email protected]> Fri, 03 Sep 2010 20:21:05 +0100
Newsgroups gmane.linux.suse.programming
Message-ID <[email protected]>

On 03/09/10 06:40, Bernhard Walle wrote:
> [...]
> Ja gut, das spricht aber letztlich nur gegen ein brandneues System als
> Entwicklerrechner, d.h. mit Fedora hättest Du vermutlich das gleiche
> Problem, mit RHEL, SLED oder Ubuntu LTS weniger.

Ich stimme Dir da im Prinzip voll und ganz zu. Deswegen basieren unsere
standard build hosts auch auf RHEL4 und RHEL5, und wir haben genau wie
andere Firmen einige OS, die als offiziell unterstuetzt gelten. Wenn
allerdings ein customer kommt und nach etwas anderem fragt, dann wird ein
Marketing- und Business-Manager sicher nicht sagen, "sorry, geht nicht",
und wir koennen einem Customer, der seine 1000 thin clients vielleicht
gerade auf 11.3 upgedatet hat, schlecht sagen, "sorry, das war ne ganz
schlechte Idee fuer eine Produktionsumgebung, Du musst Deine 1000 thin
clients leider wieder downgraden". Das ist vermutlich einer der
Hauptunterschiede zwischen der kommerziellen und der klassischen open
source Umgebung, da mag so etwas vielleicht funktionieren. Und dann landet
eben am Ende eine Anfrage auf meinem Tisch, da im Prinzip gilt, der Kunde
ist Koenig (manches open source Projekt koennte sich von der Einstellung
manchmal echt eine Scheibe abschneiden), und ich muss schauen, ob wir das
nun hinbekommen oder nicht. Wenn Du mir garantieren kannst, dass auf SLES
gebaute Software spaeter einwandfrei auf openSUSE 11.2 und 11.3 laeuft,
bin ich gerne bereit, diesen Weg zu gehen und unsere Software auf SLES zu
bauen. Bisher wollte mir aber niemand diese Garantie geben...

Gruesse aus London,
Thomas
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