Re: Testen von Software ohne Installation
Bernd Johannes <[email protected]>
| Newsgroups | gmane.linux.suse.programming |
|---|---|
| Message-ID | <[email protected]> |
Hi Kilian,
Kilian Kluge sagte:
> Am Mittwoch, 8. September 2004 20:26 schrieb Bernd Johannes:
> > Frage: Weiß jemand, wie Software, die (normalerweise) unter
> > usr/bin, /usr/bin /usr/include /usr/share und /usr/share/man
> > Installationen vornimmt so unter einem lokalen Benutzer
> > eingebunden werden kann, daß sowohl config / make aber natürlich
> > auch der Betrieb der Software möglich wird?
>
> Hm, vielleicht hilft das hier weiter:
>
> http://developer.kde.org/build/build2ver.html
>
> Da wird halt beschrieben, wie man noch ein KDE installiert... Das
> ist nicht unbedingt dein Ziel, der Ansatz sollte aber der gleiche
> sein...
Danke für den Tipp - ich habe (natürlich wie üblich) erstmal keine Anleitungen
gelesen...
Mit den Optionen --prefix, --exec-prefix, --with-extra-includes und
--with-extra-libs habe ich digikam unter einem Testbenutzer zum compilieren
und installieren gebracht, ohne mein Hauptsystem irgendwie zu verändern.
Zur Laufzeit mit etwas Gefummele an $PATH, $LD_LIBRARY_PATH und $LD_RUN_PATH
startet das Teil jetzt auch halbwegs, aber leider werden die KIPI-Plugins
nicht gefunden. Unter Suse hat $KDEDIR und $KDEDIRS (bei mir) keinerlei
Wirkung - aber vielleicht sitzt da der Fehler auch vor der Tastatur.
Letztendlich werde ich wohl tatsächlich das gesamte KDE für diesen
Testbenutzer ersetzen müssen... das erschien mir zunächst jedoch recht
heftig, nur um "mal rasch" die neueste Version eines geschätzten Programmes
auszuprobieren.
Fazit: für Unix braucht man ZEIT. Andererseits - wenigstens kann man
reinschauen... und wenn man Zeit hat sogar mitmachen :-)
Viele Grüße
Bernd
--
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