Re: FWD: Länder befürworten Durchleucht ung des Kommunikationsverhaltens der gesamten Bev ölkerung
PILCH Hartmut <[email protected]>
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> >Etwaige Vorschläge, wie die Armut zu beseitigen und > >das Gute zu verwirklichen sein könnte, will da niemand formulieren. > > Flasch. Du solltest vielleicht doch nochmal die G8-tazzen nachlesen; > u.a. hatten sie ein Interview mit dem aktuellen > Friedensnobelpreisträger. Es gab eben zwei einander widersprechende Demo-Konzepte. > Verzeihung, aber müssen wir wirklich über die Legitimation der G8 > diskutieren? Eigentlich nicht: die Chefs der 8 Staaten sind einigermaßen legitimiert, für ihre Länder Verabredungen zu treffen. Die italienische Radikale Partei --- eine Gruppe linksliberaler Aktionskünstler die dauernd irgendwo Demos veranstalten --- hat für eine Pro-Bush-Demo aufgerufen, nicht weil sie Bush mag sondern weil die USA insgesamt ein befreundetes Land sind und man deren interne politische Strukturen zu respektieren hat. Genauso wie die von Russland. Legitimitätsfragen in den Vordergrund von Demonstrationen zu stellen, wie bei Anti-G8 oder "No Bush" (in Rom) geschehen, ist m.E. einfach eine präpotente Infantilitätserklärung, mit der man sinnvolle politische Demonstrationen, wie sie vielleicht von den Radikalen und den Clowns veranstaltet werden, von vorneherein ausschließt und kaputt macht. -- Hartmut Pilch http://a2e.de/phm _______________________________________________ Debate mailing list [email protected] http://lists.fitug.de:8080/mailman/listinfo/debate