Re: ip adressen sind personenbezogene daten
Dietz Proepper <[email protected]> Wed, 10 Oct 2007 00:19:31 +0200
| Newsgroups | gmane.org.fitug.debate |
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| Message-ID | <[email protected]> |
Martin Uecker: > > Im Ernst, was wird > > benötigt, um dynamisch vergebene IP-Nummern Personen zuzuordnen? > > Genau, die IP-Nummer, der Zeitpunkt *UND* der ISP der das Mapping > > <IP-Nummer, Zeit> -> Person durchführen kann. Damit wäre es wesentlich > > zielführender, das Mapping zu untersagen, maW. *dort* anzusetzen wo > > überhaupt personenbezogene Daten vorliegen. > > Das Mapping zu untersagen nützt nicht viel, denn ein Mißbrauch > zeichnet sich eben gerade dadurch aus, daß gegen Regeln verstoßen > wird. Was nützen dann noch mehr Regeln? Wenn die Daten aber gar > nicht existieren, können sie aucn nicht mißbraucht werden. Du verstehst nicht, worauf ich hinaus möchte. Dynamisch vergebene IP-Nummern werden erst durch die eigentlichen personenbezogenen Daten, die Verbindung zwischen Person (bzw. Anschluss) und IP-Nummer "personenbezogen". Insofern dünkt es mir eigenwillig, an der eigentlich falschen Stelle anzusetzen. > > > Das Problem ist das Vorhandensein der Daten ohne einen wirklich > > > guten Grund. > > > > Die Aufrechterhaltung des Regelbetriebs ist für Dich kein guter Grund? > > Nix für ungut, Dir haben schon etliche Personen die man guten > > Gewissens als Spezialisten im Betrieb von Webservern bezeichnen kann > > gesagt, daß dies ohne zumindest rudimentäres Logging ausgesprochen > > schwierig bzw. unmöglich wird. Das mußt Du natürlich nicht glauben. > > Nun. Mache sagen es ist unmöglich, manche sagen, daß hätte niemand > behauptet, es sei nur sehr schwer. Und manche Dinge sind einfach nicht mehr möglich. > Aber keiner konnte mir einen > konkreten Grund nennen, warum es unzumutbar wäre, auf das Loggen der > IP-Adresse beim Betrieb von Webservern zu verzichten. Es wurden weiter oben iirc eine ganze Menge an Gründen genannt. > Und es gibt > Leute, die Webserver ohne das Loggen der IP-Adresse betreiben, > was zumindest widerlegt, daß es unmöglich ist. Nichtmal kurzfristig zu diagnostischen Zwecken? Sehen will. > > Was Du willst ist Deine Sache. > > Du solltest aber anerkennen, daß die von Dir > > behauptete Protokollierung in der Form so oder so nicht existiert. > > Stimmt: Wenn ich auf den Webserver des BMJ surfe wird das neuerdings > nicht mehr protokolliert. Auf (fast) allen anderen scheint es > aber momentan üblich zu sein. Was stört Dich die Preisgabe eines temporär von Dir verwendeten Endpunktnamens? Aus diesem ist exakt garnicht rückfolgerbar. > > Das aus der Entscheidung eines Amtsgerichts herzuleiten ist, nunja, > > eigenwillig. Insbesondere da die Lehrmeinung bislang offenbar eine > > andere ist. > > Das Gesetz ist für meine Begriffe klar auch ohne das Urteil des > Amtsgericht. Man kann es auch so sehen daß das zu Betrieb notwendige bzw. sinnvolle Logging zulässig ist. > Auf welche Lehrmeinung beziehst Du Dich denn genau? Auf die, welche Datenschützer und Juristen seit Jahren zur Frage kurzfristig gehaltener Logs die nur anonymisiert ausgewertet werden zum Besten geben. _______________________________________________ Debate mailing list [email protected] http://lists.fitug.de:8080/mailman/listinfo/debate