Re: Re: [edu-team] LinuxUser -interview questions
Karl Sarnow <[email protected]>
| Newsgroups | gmane.org.fsf.education.europe |
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Karsten Gerloff schrieb: ... > Von seiten der SchultrÀger, meist also der LÀnder, gibt es kaum > nennenswerte Initiativen fÃŒr den Einsatz Freier Software in der > Bildung. In anderen europÀischen LÀndern sieht das anders aus. Einige > Beispiele von vielen: > Hinweis: In Deutschland sind die Gemeinden die Schulträger. Die Rahmenbedingungen für die Schulträger werden aber von den 16 Kultusministerien gesetzt. In einigen Bundesländern gibt es Modelle der Schulvernetzung auf der Basis von Linux (z.B. Baden-Württemberg), diese werden aber alternativ zu anderen Modellen angeboten. In den meisten Bundesländern gibt es derartige Angebote nicht. Die konkrete Schulvernetzung liegt dann in der Hand der lokalen Netzwerkadministratoren (Lehrer = Einzelkämpfer). Selbst wenn Linux als Basis der Schulvernetzung eingesetzt wird (verschiedene Angebote von Arktur bis Skolelinux) ist die Frage des Desktops ungeklärt und läuft im Regelfall auf Windows hinaus. Begründung: Die Lernsoftware XYZ läuft nicht unter Linux. Zwar hat sich die Situation auf dem Desktop in dieser Frage entspannt (Für Mathematik/Naturwissenschaften sehe ich keinen Grund mehr auf Windows zurückgreifen zu müssen), aber durch einen anderen Umstand kommt Bewegung in die Landschaft: Netbooks ermöglichen eine Infrastruktur ohne Computerraum in der Schule. Linux auf Netbooks günstiger und eine Umstellung der Schulinfrastruktur auf Netbookschulen erspart den Schulträgern viel Geld und den Systemadministratoren an den Schulen viel Arbeit. Ich hielte es daher für sinnvoll ein entsprechendes Konzept unter LInux auszuarbeiten. Z.B. Komplettangebote von Netbooks an Schulen anzubieten. Wenn jemand mit Anbietern in Kontakt ist, wäre hier ein guter Ansatzpunkt. > - Ã?sterreich: Das Bildungsministerium hat mittlerweile die dritte > Ausgabe einer GNU/Linux-Distribution fÃŒr Schulen > veröffentlicht. [http://d4e.at/] Von 2010 an werden Schulen kein > Geld mehr fÃŒr Lizenzen fÃŒr proprietÀre Office-Software erhalten. Ab > 2012 gilt diese Regel auch fÃŒr > Betriebssysteme. [http://www.osor.eu/news/at-education-ministry-supports-gnu-linux-distribution-for-schools] > > Hier hätte ich gerne den Link auf die Entscheidung ab 2012 kein Geld für Lizenzen mehr für Software bereitzustellen. Vielen Dank Karl Sarnow