Re: IBAN

"Norbert R. Obst" <[email protected]> Thu, 6 Feb 2014 19:24:42 +0100
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Hallo Thomas,

vielen Dank für Deine Antwort. Du hast recht. Der Landescode und die beiden Prüfziffern bilden auch in Deutschland die erste Vierergruppe. Ich hatte das falsch angegeben in meiner Frage. So habe ich die Formel von Steffen entsprechend geändert. Damit funktioniert sie bislang bestens.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert O




Am 06.02.2014 um 13:36 schrieb Thomas Kaegi:

> Eigentlich ist die IBAN international genormt. Aber die Norm ist recht frei. Schon nur für die drei Länder DE, AT und CH sind die Details anders geregelt und die Anzahl Stellen unterschiedlich. Siehe dazu (auf der Seite ziemlich weit nach unten scrollen):
> 
> http://de.wikipedia.org/wiki/IBAN
> 
> Demgemäss könnte die IBAN bis 34 Stellen haben. Ich sage bewusst "Stellen" und nicht "Ziffern".
> 
> In der Schweiz ist die Verwendung der IBAN schon seit Anfang 2010 obligatorisch, wenn auch von den meisten Banken nicht konsequent durchgesetzt. Allerdings haben meines Wissens die letzten Banken das Obligatorium per 1.1.2013 angewendet. Aus Erfahrung kann ich deshalb noch auf folgendes Detail hinweisen:
> 
> Die Kontonummer kann je nach Bank (z.B. bei der international tätigen UBS, aber auch bei einer regionalen Bank, auf deren Konten ich gelegentlich Zahlungen mache) nicht nur Ziffern, sondern auch Buchstaben enthalten. Deshalb kann das Problem sicher nicht mit einer speziellen Werteformatdefinition gelöst werden. Hingegen funktioniert es im Prinzip mit der Formel, die Steffen angegeben hat, ausser dass er von einer unüblichen Ausgangsdarstellung ausgegangen ist. Normalerweise bilden der Landescode und die beiden Prüfziffern die erste Vierergruppe, gefolgt von allen Stellen in Vierergruppen und am Schluss den letzten (in Deutschland 2) Stellen. Ob in Deutschland auch Buchstaben statt Zahlen bei der Kontonummer zugelassen sind weiss ich nicht.
> 
> Gruss, Thomas
>