svn commit: r45351 - head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/advanced-networking

Benedict Reuschling <[email protected]>
Newsgroups gmane.os.freebsd.devel.cvs.doc
Message-ID <[email protected]>
Author: bcr
Date: Tue Jul 22 18:46:06 2014
New Revision: 45351
URL: http://svnweb.freebsd.org/changeset/doc/45351

Log:
  Update to r44131:
  
  Description on how to set up a PXE boot with NFS root.
  
  Submitted by:	    Bjoern Heidotting (via email)
  Obtained from:	    The FreeBSD German Documentation Project

Modified:
  head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/advanced-networking/chapter.xml

Modified: head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/advanced-networking/chapter.xml
==============================================================================
--- head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/advanced-networking/chapter.xml	Tue Jul 22 15:35:40 2014	(r45350)
+++ head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/advanced-networking/chapter.xml	Tue Jul 22 18:46:06 2014	(r45351)
@@ -5,7 +5,7 @@
 
      $FreeBSD$
      $FreeBSDde:$
-     basiert auf: r44123
+     basiert auf: r44131
 -->
 <chapter xmlns="http://docbook.org/ns/docbook"
 xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" version="5.0"
@@ -4260,6 +4260,12 @@ DHCP"</programlisting>
       </listitem>
     </itemizedlist>
 
+    <para>Um <acronym>PXE</acronym> beim Systemstart zu verwenden,
+      müssen Sie im <acronym>BIOS</acronym> des Rechner die
+      Option <literal>Über das Netzwerk starten</literal>
+      aktivieren.  Alternativ können Sie während der
+      PC-Initialisierung auch eine Funktionstaste drücken.</para>
+
     <para>Es gibt verschiedene Wege, einen plattenlosen Rechner
       einzurichten.  Viele Elemente sind daran beteiligt, die fast
       immer an den persönlichen Geschmack angepasst werden
@@ -4306,9 +4312,6 @@ DHCP"</programlisting>
       werden und für andere Rechner nicht erreichbar sein.</para>
     </caution>
 
-    <para>Alle Informationen in diesem Abschnitt wurden unter
-      &os;&nbsp;5.2.1-RELEASE getestet.</para>
-
     <sect2>
       <title>Hintergrundinformationen</title>
 
@@ -4398,9 +4401,200 @@ DHCP"</programlisting>
 	</listitem>
       </itemizedlist>
 
+      <para>Sie können das Verzeichnis
+        <filename>/tftpboot</filename> an einem beliebigen Ort auf
+        dem Server ablegen.  Stellen Sie aber sicher, dass Sie
+        diesen Ort sowohl in <filename>/etc/inetd.conf</filename>
+        als auch in <filename>/usr/local/etc/dhcpd.conf</filename>
+        eingetragen haben.</para>
+
       <para>Weitere Informationen finden Sie in &man.diskless.8;.</para>
     </sect2>
 
+    <sect2 xml:id="network-pxe-nfs">
+      <info>
+      <title>Einrichtung einer &man.chroot.8;-Umgebung für das
+        <acronym>NFS</acronym>-Root-Dateisystem</title>
+
+      <authorgroup>
+        <author>
+          <personname>
+            <firstname>Craig</firstname>
+            <surname>Rodrigues</surname>
+          </personname>
+          <affiliation>
+            <address>[email protected]</address>
+          </affiliation>
+          <contrib>Beigetragen von </contrib>
+        </author>
+      </authorgroup>
+      </info>
+
+      <para>Das &intel; Preboot eXecution Environment
+        (<acronym>PXE</acronym>) erlaubt es, ein Betriebssystem über das
+        Netzwerk zu starten.  <acronym>PXE</acronym>-Unterstützung wird
+        von modernen Mainboards über das <acronym>BIOS</acronym>
+        bereitgestellt, wo Sie es bei den Einstellungen zum Starten über
+        das Netzwerk aktivieren können.  Ein voll funktionsfähiges
+        <acronym>PXE</acronym>-Setup erfordert zusätzlich einen richtig
+        konfigurierten <acronym>DHCP</acronym>- und
+        <acronym>TFTP</acronym>-Server.</para>
+
+      <para>Sobald das Gastsystem startet, erhält es vom
+        <acronym>DHCP</acronym>-Server Informationen, wo der initiale
+        Bootloader per <acronym>TFTP</acronym> zu bekommen ist.  Nachdem
+        das Gastsystem diese Informationen erhält, lädt es den
+        Bootloader über <acronym>TFTP</acronym> herunter und führt
+        diesen anschließend aus.  Dieses Verfahren ist in Sektion 2.2.1
+        der <link
+	xlink:href="http://download.intel.com/design/archives/wfm/downloads/pxespec.pdf">Preboot
+	Execution Environment (PXE) Specification</link> dokumentiert.
+        In &os; ist <filename>/boot/pxeboot</filename> der Bootloader,
+        der während des <acronym>PXE</acronym>-Vorgangs abgerufen wird.
+        Nachdem <filename>/boot/pxeboot</filename> ausgeführt und der
+        &os;-Kernel geladen wurde, wird mit dem Rest der
+        &os;-Bootsequenz fortgefahren.  Weitere Informationen über den
+        Bootvorgang unter &os; finden Sie in <xref
+	linkend="boot"/>.</para>
+
+      <procedure>
+        <step>
+          <para>Wählen Sie ein Verzeichnis welches eine
+	    &os;-Installation enthält und über NFS eingehangen
+	    werden kann.  Als Beispiel kann das Verzeichnis
+	    <filename>/b/tftpboot/FreeBSD/install</filename>
+	    verwendet werden.</para>
+
+          <screen>&prompt.root; <userinput>export NFSROOTDIR=/b/tftpboot/FreeBSD/install</userinput>
+&prompt.root; <userinput>mkdir -p ${NFSROOTDIR}</userinput></screen>
+        </step>
+
+        <step>
+	  <para>Aktivieren Sie den NFS-Server.  Diese Prozedur wird
+	    im Kapitel <xref linkend="network-configuring-nfs"/>
+	    beschrieben.</para>
+
+          <para>Exportieren Sie das eben erstellte Verzeichnis über
+	    NFS, indem Sie folgende Zeile in
+	    <filename>/etc/exports</filename> hinzufügen:</para>
+
+          <programlisting>/b -ro -alldirs</programlisting>
+        </step>
+
+        <step>
+          <para>Starten Sie den NFS-Server neu:</para>
+
+          <screen>&prompt.root; <userinput>/etc/rc.d/nfsd restart</userinput></screen>
+        </step>
+
+        <step>
+	  <para>Aktivieren Sie &man.inetd.8; wie im Kapitel <xref
+	    linkend="network-inetd-settings"/> beschrieben.</para>
+        </step>
+
+        <step>
+          <para>Fügen Sie folgende Zeilen in
+            <filename>/etc/inetd.conf</filename> hinzu:</para>
+
+          <programlisting>tftp dgram udp wait root /usr/libexec/tftp tftp -l -s /b/tftpboot</programlisting>
+        </step>
+
+        <step>
+          <para>Starten Sie inetd neu:</para>
+
+          <screen>&prompt.root; <userinput>/etc/rc.d/inetd restart</userinput></screen>
+        </step>
+
+        <step>
+	  <para><link linkend="makeworld">Erstellen Sie einen neues
+	    Basissystem und einen &os;-Kernel</link>:</para>
+
+          <screen>&prompt.root; <userinput>cd /usr/src</userinput>
+&prompt.root; <userinput>make buildworld</userinput>
+&prompt.root; <userinput>make buildkernel</userinput></screen>
+        </step>
+
+        <step>
+          <para>Installieren sie &os; in das Verzeichnis, welches
+            über <acronym>NFS</acronym> eingehangen ist:</para>
+
+          <screen>
+&prompt.root; <userinput>make installworld DESTDIR=${NFSROOTDIR}</userinput>
+&prompt.root; <userinput>make installkernel DESTDIR=${NFSROOTDIR}</userinput>
+&prompt.root; <userinput>make distribution DESTDIR=${NFSROOTDIR}</userinput>
+          </screen>
+        </step>
+
+        <step>
+	  <para>Testen Sie den <acronym>TFTP</acronym>-Server und
+	    vergewissern Sie sich, dass Sie den Bootloader
+	    herunterladen können, der über <acronym>PXE</acronym>
+	    bereitgestellt wird:</para>
+
+          <screen>
+&prompt.root; <userinput>tftp localhost</userinput>
+tftp> <userinput>get FreeBSD/install/boot/pxeboot</userinput>
+Received 264951 bytes in 0.1 seconds
+          </screen>
+        </step>
+
+        <step>
+	  <para>Bearbeiten Sie
+	    <filename>${NFSROOTDIR}/etc/fstab</filename> und
+	    erstellen Sie einen Eintrag, um das Root-Dateisystem
+	    über <acronym>NFS</acronym> einzuhängen:</para>
+
+          <programlisting>
+# Device                                      Mountpoint    FSType    Options   Dump  Pass
+myhost.example.com:/b/tftpboot/FreeBSD/install    /         nfs       ro        0     0
+          </programlisting>
+
+	  <para>Ersetzen Sie
+	    <replaceable>myhost.example.com</replaceable> durch den
+	    Hostnamen oder die <acronym>IP</acronym>-Adresse Ihres
+	    <acronym>NFS</acronym>-Servers.  In diesem Beispiel wird
+	    das Root-Dateisystem schreibgeschützt eingehangen, um
+	    ein potenzielles Löschen des Inhalts durch die
+	    <acronym>NFS</acronym>-Clients zu verhindern.</para>
+        </step>
+
+        <step>
+	  <para>Setzen Sie das root-Passwort in der
+	    &man.chroot.8;-Umgebung:</para>
+
+          <screen>&prompt.root; <userinput>chroot ${NFSROOTDIR} </userinput>
+&prompt.root; <userinput>passwd</userinput></screen>
+
+	  <para>Damit setzen Sie das root-Passwort für die
+	    Client-Maschinen, welche über <acronym>PXE</acronym>
+	    starten.</para>
+        </step>
+
+        <step>
+	  <para>Aktivieren Sie &man.ssh.1; root-Logins für
+	    Client-Maschinen, die über <acronym>PXE</acronym>
+	    starten, indem Sie die Option
+	    <literal>PermitRootLogin</literal> in
+	    <filename>${NFSROOTDIR}/etc/ssh/sshd_config</filename>
+	    aktivieren. Dies ist in &man.sshd.config.5;
+	    dokumentiert.</para>
+        </step>
+
+        <step>
+	  <para>Führen Sie weitere Anpassungen der
+	    &man.chroot.8;-Umgebung in ${NFSROOTDIR} durch, wie zum
+	    Beispiel die Installation weiterer Pakete mittels
+	    &man.pkg.add.1;, dass Bearbeiten der Passwortdatei mit
+	    &man.vipw.8;, oder &man.amd.conf.5; für den Automounter.
+	    Ein Beispiel:</para>
+
+          <screen>
+&prompt.root; <userinput>chroot ${NFSROOTDIR}</userinput>
+&prompt.root; <userinput>pkg_add -r bash</userinput></screen>
+        </step>
+      </procedure>
+    </sect2>
+
     <sect2 xml:id="network-pxe-setting-up-dhcp">
 	<title>Konfiguration des
 	  <application>ISC DHCP</application>-Servers</title>
@@ -4599,108 +4793,6 @@ margaux:ha=0123456789ab:tc=.def100</prog
 -->
 
       <sect2>
-        <title>Konfiguration des
-          <acronym>NFS</acronym>-Servers</title>
-
-        <para>Aktivieren Sie <acronym>NFS</acronym> und exportieren
-          Sie die entsprechenden Dateisysteme auf dem
-          <acronym>NFS</acronym>-Server.</para>
-
-        <para>Fügen Sie folgende Zeile in
-          <filename>/etc/rc.conf</filename> hinzu:</para>
-
-        <programlisting>nfs_server_enable="YES"</programlisting>
-
-        <para>Exportieren Sie das Verzeichnis, in dem sich das
-          Wurzelverzeichnis für den plattenlosen Betrieb befindet,
-          indem Sie folgende Zeile in
-          <filename>/etc/exports</filename> hinzufügen (passen Sie
-          dabei den <foreignphrase>mountpoint</foreignphrase> an und
-          ersetzen Sie <replaceable>corbieres</replaceable> durch
-          den Namen Ihres plattenlosen Rechners):</para>
-
-        <programlisting><replaceable>/data/misc</replaceable>
-          -alldirs -ro <replaceable>margaux corbieres</replaceable>
-        </programlisting>
-
-        <para>Weisen Sie nun <application>mountd</application> an,
-          seine Konfigurationsdatei neu einzulesen.  Wenn Sie
-          <acronym>NFS</acronym> erst in der Datei
-          <filename>/etc/rc.conf</filename> aktivieren mussten,
-          sollten Sie stattdessen den Rechner neu starten.  Dadurch
-          wird die Konfigurationsdatei ebenfalls
-          neu eingelesen.</para>
-
-        <screen>&prompt.root; <userinput>service mountd restart</userinput></screen>
-      </sect2>
-
-      <sect2>
-        <title>Konfiguration des
-          <acronym>TFTP</acronym>-Servers</title>
-
-	<para>Um <acronym>PXE</acronym> beim Systemstart zu verwenden,
-	  müssen Sie im <acronym>BIOS</acronym> des Rechner die
-	  Option <literal>Über das Netzwerk starten</literal>
-	  aktivieren.  Alternativ können Sie während der
-	  PC-Initialisierung auch eine Funktionstaste drücken.
-	</para>
-
-        <indexterm>
-          <primary>TFTP</primary>
-          <secondary>plattenloser Betrieb</secondary>
-        </indexterm>
-
-        <indexterm>
-          <primary>NFS</primary>
-          <secondary>plattenloser Betrieb</secondary>
-        </indexterm>
-
-        <para>Führen Sie folgende Schritte aus um
-          &man.tftpd.8; zu aktivieren:</para>
-
-        <procedure>
-          <step>
-            <para>Erzeugen Sie ein Verzeichnis, in dem
-	      <application>tftpd</application> seine Dateien ablegt,
-              beispielsweise <filename>/tftpboot</filename>.</para>
-          </step>
-
-          <step>
-            <para>Fügen Sie folgende Zeile in
-              <filename>/etc/inetd.conf</filename> ein:</para>
-
-            <programlisting>tftp    dgram   udp     wait    root  /usr/libexec/tftpd    tftpd -s /tftpboot</programlisting>
-
-            <note><para>Anscheinend benötigen zumindest einige
-	      <acronym>PXE</acronym>-Versionen die
-	      <acronym>TCP</acronym>-Version von
-	      <acronym>TFTP</acronym>.  Sollte dies bei Ihnen der
-              Fall sein, fügen Sie eine zweite Zeile ein, in der
-              Sie <literal>dgram udp</literal> durch
-              <literal>stream tcp</literal> ersetzen.</para>
-            </note>
-          </step>
-
-          <step>
-	    <para>Weisen Sie <application>inetd</application> an, seine
-	      Konfiguration erneut einzulesen (Damit der folgende
-	      Befehl funktioniert, muss die Option
-	      <option>inetd_enable="YES"</option> in der Datei
-	      <filename>/etc/rc.conf</filename> vorhanden sein.):</para>
-
-            <screen>&prompt.root; <userinput>/etc/rc.d/inetd restart</userinput></screen>
-          </step>
-        </procedure>
-
-        <para>Sie können das Verzeichnis
-          <filename>/tftpboot</filename> an einem beliebigen Ort auf
-          dem Server ablegen.  Stellen Sie aber sicher, dass Sie
-          diesen Ort sowohl in <filename>/etc/inetd.conf</filename>
-          als auch in <filename>/usr/local/etc/dhcpd.conf</filename>
-          eingetragen haben.</para>
-      </sect2>
-
-      <sect2>
         <title>Vorbereitung des Root-Dateisystems</title>
 
         <indexterm>
@@ -4829,197 +4921,6 @@ cd /usr/src/etc; make distribution</prog
 	    Gerätedateien dort mit &man.devfs.5; zu erzeugen.</para>
     </sect2>
 
-
-  <sect2 xml:id="network-pxe-nfs">
-    <info>
-    <title><acronym>PXE</acronym>-Boot mit einem
-      <acronym>NFS</acronym>-Root-Dateisystem</title>
-
-    <authorgroup>
-      <author>
-        <personname>
-          <firstname>Craig</firstname>
-          <surname>Rodrigues</surname>
-        </personname>
-        <affiliation>
-            <address>[email protected]</address>
-        </affiliation>
-        <contrib>Beigetragen von </contrib>
-      </author>
-    </authorgroup>
-    </info>
-
-    <para>Das &intel; Preboot eXecution Environment
-      (<acronym>PXE</acronym>) erlaubt es, ein Betriebssystem über das
-      Netzwerk zu starten.  <acronym>PXE</acronym>-Unterstützung wird
-      von modernen Mainboards über das <acronym>BIOS</acronym>
-      bereitgestellt, wo Sie es bei den Einstellungen zum Starten über
-      das Netzwerk aktivieren können.  Ein voll funktionsfähiges
-      <acronym>PXE</acronym>-Setup erfordert zusätzlich einen richtig
-      konfigurierten <acronym>DHCP</acronym>- und
-      <acronym>TFTP</acronym>-Server.</para>
-
-    <para>Sobald das Gastsystem startet, erhält es vom
-      <acronym>DHCP</acronym>-Server Informationen, wo der initiale
-      Bootloader per <acronym>TFTP</acronym> zu bekommen ist.  Nachdem
-      das Gastsystem diese Informationen erhält, lädt es den
-      Bootloader über <acronym>TFTP</acronym> herunter und führt
-      diesen anschließend aus.  Dieses Verfahren ist in Sektion 2.2.1
-      der <link
-	xlink:href="http://download.intel.com/design/archives/wfm/downloads/pxespec.pdf">Preboot
-	Execution Environment (PXE) Specification</link> dokumentiert.
-      In &os; ist <filename>/boot/pxeboot</filename> der Bootloader,
-      der während des <acronym>PXE</acronym>-Vorgangs abgerufen wird.
-      Nachdem <filename>/boot/pxeboot</filename> ausgeführt und der
-      &os;-Kernel geladen wurde, wird mit dem Rest der
-      &os;-Bootsequenz fortgefahren.  Weitere Informationen über den
-      Bootvorgang unter &os; finden Sie in <xref
-	linkend="boot"/>.</para>
-  </sect2>
-
-    <sect2>
-      <title>Einrichtung der <command>chroot</command>-Umgebung für
-	das NFS-Root-Dateisystem</title>
-
-        <procedure>
-          <step>
-	    <para>Wählen Sie ein Verzeichnis welches eine
-	      &os;-Installation enthält und über NFS eingehangen
-	      werden kann.  Als Beispiel kann das Verzeichnis
-	      <filename>/b/tftpboot/FreeBSD/install</filename>
-	      verwendet werden.</para>
-
-            <screen>&prompt.root; <userinput>export NFSROOTDIR=/b/tftpboot/FreeBSD/install</userinput>
-&prompt.root; <userinput>mkdir -p ${NFSROOTDIR}</userinput></screen>
-          </step>
-
-          <step>
-	    <para>Aktivieren Sie den NFS-Server.  Diese Prozedur wird
-	      im Kapitel <xref linkend="network-configuring-nfs"/>
-	      beschrieben.</para>
-
-	    <para>Exportieren Sie das eben erstellte Verzeichnis über
-	      NFS, indem Sie folgende Zeile in
-	      <filename>/etc/exports</filename> hinzufügen:</para>
-
-            <programlisting>/b -ro -alldirs</programlisting>
-          </step>
-
-          <step>
-            <para>Starten Sie den NFS-Server neu:</para>
-
-            <screen>&prompt.root; <userinput>/etc/rc.d/nfsd restart</userinput></screen>
-          </step>
-
-          <step>
-	    <para>Aktivieren Sie &man.inetd.8; wie im Kapitel <xref
-		linkend="network-inetd-settings"/> beschrieben.</para>
-          </step>
-
-          <step>
-            <para>Fügen Sie folgende Zeilen in
-              <filename>/etc/inetd.conf</filename> hinzu:</para>
-
-            <programlisting>tftp dgram udp wait root /usr/libexec/tftp tftp -l -s /b/tftpboot</programlisting>
-          </step>
-
-          <step>
-            <para>Starten Sie inetd neu:</para>
-
-            <screen>&prompt.root; <userinput>/etc/rc.d/inetd restart</userinput></screen>
-          </step>
-
-          <step>
-	    <para><link linkend="makeworld">Erstellen Sie einen neues
-		Basissystem und einen &os;-Kernel</link>:</para>
-
-            <screen>&prompt.root; <userinput>cd /usr/src</userinput>
-&prompt.root; <userinput>make buildworld</userinput>
-&prompt.root; <userinput>make buildkernel</userinput></screen>
-          </step>
-
-          <step>
-            <para>Installieren sie &os; in das Verzeichnis, welches
-              über <acronym>NFS</acronym> eingehangen ist:</para>
-
-            <screen>
-&prompt.root; <userinput>make installworld DESTDIR=${NFSROOTDIR}</userinput>
-&prompt.root; <userinput>make installkernel DESTDIR=${NFSROOTDIR}</userinput>
-&prompt.root; <userinput>make distribution DESTDIR=${NFSROOTDIR}</userinput>
-            </screen>
-          </step>
-
-          <step>
-	    <para>Testen Sie den <acronym>TFTP</acronym>-Server und
-	      vergewissern Sie sich, dass Sie den Bootloader
-	      herunterladen können, der über <acronym>PXE</acronym>
-	      bereitgestellt wird:</para>
-
-            <screen>
-&prompt.root; <userinput>tftp localhost</userinput>
-tftp> <userinput>get FreeBSD/install/boot/pxeboot</userinput>
-Received 264951 bytes in 0.1 seconds
-            </screen>
-          </step>
-
-          <step>
-	    <para>Bearbeiten Sie
-	      <filename>${NFSROOTDIR}/etc/fstab</filename> und
-	      erstellen Sie einen Eintrag, um das Root-Dateisystem
-	      über <acronym>NFS</acronym> einzuhängen:</para>
-
-            <programlisting>
-# Device                                      Mountpoint    FSType    Options   Dump  Pass
-myhost.example.com:/b/tftpboot/FreeBSD/install    /         nfs       ro        0     0
-            </programlisting>
-
-	    <para>Ersetzen Sie
-	      <replaceable>myhost.example.com</replaceable> durch den
-	      Hostnamen oder die <acronym>IP</acronym>-Adresse Ihres
-	      <acronym>NFS</acronym>-Servers.  In diesem Beispiel wird
-	      das Root-Dateisystem schreibgeschützt eingehangen, um
-	      ein potenzielles Löschen des Inhalts durch die
-	      <acronym>NFS</acronym>-Clients zu verhindern.</para>
-          </step>
-
-          <step>
-	    <para>Setzen Sie das root-Passwort in der
-	      &man.chroot.8;-Umgebung:</para>
-
-            <screen>&prompt.root; <userinput>chroot ${NFSROOTDIR} </userinput>
-&prompt.root; <userinput>passwd</userinput></screen>
-
-	    <para>Damit setzen Sie das root-Passwort für die
-	      Client-Maschinen, welche über <acronym>PXE</acronym>
-	      starten.</para>
-          </step>
-
-          <step>
-	    <para>Aktivieren Sie &man.ssh.1; root-Logins für
-	      Client-Maschinen, die über <acronym>PXE</acronym>
-	      starten, indem Sie die Option
-	      <literal>PermitRootLogin</literal> in
-	      <filename>${NFSROOTDIR}/etc/ssh/sshd_config</filename>
-	      aktivieren. Dies ist in &man.sshd.config.5;
-	      dokumentiert.</para>
-          </step>
-
-          <step>
-	    <para>Führen Sie weitere Anpassungen der
-	      &man.chroot.8;-Umgebung in ${NFSROOTDIR} durch, wie zum
-	      Beispiel die Installation weiterer Pakete mittels
-	      &man.pkg.add.1;, dass Bearbeiten der Passwortdatei mit
-	      &man.vipw.8;, oder &man.amd.conf.5; für den Automounter.
-	      Ein Beispiel:</para>
-
-            <screen>
-&prompt.root; <userinput>chroot ${NFSROOTDIR}</userinput>
-&prompt.root; <userinput>pkg_add -r bash</userinput></screen>
-          </step>
-        </procedure>
-    </sect2>
-
-
     <sect2>
       <title>Speicher-Dateisysteme für
         <filename>/etc/rc.initdiskless</filename></title>

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