svn commit: r48816 - head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/security

Bjoern Heidotting <[email protected]>
Newsgroups gmane.os.freebsd.devel.cvs.doc
Message-ID <[email protected]>
Author: bhd
Date: Sun May 15 14:42:05 2016
New Revision: 48816
URL: https://svnweb.freebsd.org/changeset/doc/48816

Log:
  Update to r44444:
  
  Finish editorial review of Kerberos chapter.

Modified:
  head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/security/chapter.xml

Modified: head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/security/chapter.xml
==============================================================================
--- head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/security/chapter.xml	Sun May 15 13:11:41 2016	(r48815)
+++ head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/security/chapter.xml	Sun May 15 14:42:05 2016	(r48816)
@@ -5,7 +5,7 @@
 
      $FreeBSD$
      $FreeBSDde: de-docproj/books/handbook/security/chapter.xml,v 1.178 2012/04/30 17:07:41 bcr Exp $
-     basiert auf: r44442
+     basiert auf: r44444
 -->
 <chapter xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" version="5.0" xml:id="security">
   <info><title>Sicherheit</title>
@@ -1539,7 +1539,7 @@ kadmin&gt; <userinput>exit</userinput></
     </sect2>
 
     <sect2>
-      <title>Heimdal <application>Kerberos</application>-Clients
+      <title><application>Kerberos</application> auf dem Client
 	einrichten</title>
 
       <indexterm>
@@ -1551,7 +1551,9 @@ kadmin&gt; <userinput>exit</userinput></
 	Konfiguration in <filename>/etc/krb5.conf</filename>.
 	Kopien Sie die Datei (sicher) vom <acronym>KDC</acronym>
 	auf den Client, oder schreiben Sie die Datei bei Bedarf
-	einfach neu.  Testen Sie den Client, indem Sie mit
+	einfach neu.</para>
+
+      <para>Testen Sie den Client, indem Sie mit
 	<command>kinit</command> Tickets anfordern, mit
 	<command>klist</command> Tickets anzeigen und mit
 	<command>kdestroy</command> Tickets löschen.
@@ -1613,18 +1615,56 @@ [email protected]</programlisting>
     </sect2>
 
     <sect2>
+      <title>Unterschiede zur
+	<acronym>MIT</acronym>-Implementation</title>
+
+      <para>Der Hauptunterschied zwischen der <acronym>MIT</acronym>-
+	und der Heimdal-Implementation ist das Kommando
+	<command>kadmin</command>.  Die Befehlssätze des Kommandos
+	(obwohl funktional gleichwertig) und das verwendete Protokoll
+	unterscheiden sich in beiden Varianten.  Das
+	<acronym>KDC</acronym> lässt sich nur mit dem
+	<command>kadmin</command> Kommando der passenden
+	<application>Kerberos</application>-Variante verwalten.</para>
+
+      <para>Für dieselbe Funktion können auch die
+	Client-Anwendungen leicht geänderte Kommandozeilenoptionen
+	besitzen.  Folgen Sie der Anleitung auf  <uri
+	  xlink:href="http://web.mit.edu/Kerberos/www/">
+	  http://web.mit.edu/Kerberos/www/</uri>.  Achten Sie
+	besonders auf den Suchpfad für Anwendungen.  Der
+	<acronym>MIT</acronym>-Port wird unter &os; standardmäßig in
+	<filename>/usr/local/</filename> installiert.  Wenn die
+	Umgebungsvariable <envar>PATH</envar> zuerst die
+	Systemverzeichnisse enthält, werden die Systemprogramme
+	anstelle der <acronym>MIT</acronym>-Programme
+	ausgeführt.</para>
+
+      <para>Wenn Sie
+	<acronym>MIT</acronym>-<application>Kerberos</application>
+	verwenden, sollten Sie außerdem folgende Änderungen an
+	<filename>/etc/rc.conf</filename> vornehmen:</para>
+
+      <programlisting>kerberos5_server="/usr/local/sbin/krb5kdc"
+kadmind5_server="/usr/local/sbin/kadmind"
+kerberos5_server_flags=""
+kerberos5_server_enable="YES"
+kadmind5_server_enable="YES"</programlisting>
+    </sect2>
+
+    <sect2>
       <title>Tipps und Fehlersuche</title>
-      <indexterm>
-	<primary>Kerberos5</primary>
-	<secondary>Fehlersuche</secondary>
-      </indexterm>
+
+      <para>Während der Konfiguration und bei der Fehlersuche sollten
+	die folgenden Punkte beachtet werden:</para>
 
       <itemizedlist>
 	<listitem>
-	  <para>Wenn Sie den Heimdal-Port oder den
-	    <acronym>MIT</acronym>-Port benutzen, muss in der
-	    Umgebungsvariable <envar>PATH</envar> der Pfad zu
-	    den <application>Kerberos</application>-Programmen vor dem
+	  <para>Wenn Sie Heimdal- oder
+	    <acronym>MIT</acronym>-<application>Kerberos</application>
+	    benutzen, muss in der Umgebungsvariable
+	    <envar>PATH</envar> der Pfad zu den
+	    <application>Kerberos</application>-Programmen vor dem
 	    Pfad zu den Programmen des Systems stehen.</para>
 	</listitem>
 
@@ -1637,12 +1677,6 @@ [email protected]</programlisting>
 	</listitem>
 
 	<listitem>
-	  <para>Die <acronym>MIT</acronym>- und Heimdal-Systeme
-	    arbeiten bis auf <command>kadmin</command>, welches nicht
-	    standardisiert ist, gut zusammen.</para>
-	</listitem>
-
-	<listitem>
 	  <para>Wenn Sie den Namen eines Rechners ändern,
 	    müssen Sie auch den <systemitem
 	      class="username">host/</systemitem>-Prinzipal ändern und
@@ -1682,11 +1716,10 @@ [email protected]</programlisting>
 	    Tickets mit einer längeren Gültigkeit als
 	    der vorgegebenen zehn Stunden einrichten wollen,
 	    müssen Sie zwei Sachen ändern.  Benutzen
-	    Sie das <command>modify_principal</command> von
-	    <command>kadmin</command>, um die maximale
-	    Gültigkeitsdauer für den Prinzipal selbst
-	    und den Prinzipal <systemitem
-	      class="username">krbtgt</systemitem>
+	    Sie <command>modify_principal</command> am Prompt von
+	    &man.kadmin.8;, um die maximale
+	    Gültigkeitsdauer für den Prinzipal selbst und den
+	    Prinzipal <systemitem class="username">krbtgt</systemitem>
 	    zu erhöhen.  Das Prinzipal kann dann mit
 	    <command>kinit -l</command> ein Ticket mit einer
 	    längeren Gültigkeit beantragen.</para>
@@ -1722,12 +1755,11 @@ [email protected]</programlisting>
 
 	<listitem>
 	  <para>Wenn Sie <application>OpenSSH</application> verwenden
-	    und Tickets mir einer langen Gültigkeit
-	    (beispielsweise einer Woche) benutzen, setzen Sie
-	    <option>TicketCleanup</option> in
-	    <filename>sshd_config</filename> auf <literal>no</literal>.
-	    Ansonsten werden die Tickets gelöscht, wenn Sie
-	    sich abmelden.</para>
+	    und Tickets mir einer langen Gültigkeit benutzen, setzen
+	    Sie <option>TicketCleanup</option> in
+	    <filename>/etc/ssh/sshd_config</filename> auf
+	    <literal>no</literal>.  Ansonsten werden die Tickets
+	    gelöscht, wenn Sie sich abmelden.</para>
 	</listitem>
 
 	<listitem>
@@ -1755,123 +1787,51 @@ [email protected]</programlisting>
     </sect2>
 
     <sect2>
-      <title>Unterschiede zum <acronym>MIT</acronym>-Port</title>
-
-      <para>Der Hauptunterschied zwischen
-	<acronym>MIT</acronym>-<application>Kerberos</application>
-	und Heimdal-<application>Kerberos</application>
-	ist das Kommando <command>kadmin</command>.
-	Die Befehlssätze des Kommandos (obwohl funktional
-	gleichwertig) und das verwendete
-	Protokoll unterscheiden sich in beiden Varianten.
-	Das <acronym>KDC</acronym> lässt sich nur mit
-	dem <command>kadmin</command> Kommando der passenden
-	<application>Kerberos</application>-Variante verwalten.</para>
-
-      <para>Für dieselbe Funktion können auch die
-	Client-Anwendungen leicht geänderte Kommandozeilenoptionen
-	besitzen.  Folgen Sie bitte der Anleitung auf der
-	<application>Kerberos</application>-Seite
-	<uri xlink:href="http://web.mit.edu/Kerberos/www/">http://web.mit.edu/Kerberos/www/</uri>
-	des <acronym>MIT</acronym>s.  Achten Sie besonders auf den
-	Suchpfad für Anwendungen.  Der <acronym>MIT</acronym>-Port
-	wird standardmäßig in
-	<filename>/usr/local/</filename>
-	installiert.  Wenn die Umgebungsvariable <envar>PATH</envar>
-	zuerst die Systemverzeichnisse enthält, werden die
-	Systemprogramme anstelle der <acronym>MIT</acronym>-Programme
-	ausgeführt.</para>
-
-      <note>
-	<para>Wenn Sie den <acronym>MIT</acronym>-Port
-	  <package>security/krb5</package> verwenden,
-	  erscheint bei der Anmeldung mit <command>telnetd</command>
-	  und <command>klogind</command> die Fehlermeldung
-	  <errorname>incorrect permissions on cache file</errorname>.
-	  Lesen Sie dazu die im Port enthaltene Datei
-	  <filename>/usr/local/share/doc/krb5/README.FreeBSD</filename>.
-	  Wichtig ist, dass zur Authentifizierung die Binärdatei
-	  <command>login.krb5</command> verwendet wird, die
-	  für durchgereichte Berechtigungen die Eigentümer
-	  korrekt ändert.</para>
-      </note>
-
-      <para>Wird
-	<acronym>MIT</acronym>-<application>Kerberos</application> auf
-	&os; eingesetzt, sollten in <filename>rc.conf</filename>
-	folgende Zeilen aufgenommen werden:</para>
-
-      <programlisting>kerberos5_server="/usr/local/sbin/krb5kdc"
-kadmind5_server="/usr/local/sbin/kadmind"
-kerberos5_server_flags=""
-kerberos5_server_enable="YES"
-kadmind5_server_enable="YES"</programlisting>
-
-      <para>Diese Zeilen sind notwendig, weil die Anwendungen
-	von <acronym>MIT</acronym>-<acronym>Kerberos</acronym> die
-	Binärdateien unterhalb von <filename>/usr/local</filename>
-	installieren.</para>
-    </sect2>
-
-    <sect2>
       <title>Beschränkungen von
 	<application>Kerberos</application></title>
+
       <indexterm>
 	<primary>Kerberos5</primary>
 	<secondary>Beschränkungen</secondary>
       </indexterm>
 
-      <sect3>
-	<title><application>Kerberos</application> muss ganzheitlich
-	  verwendet werden</title>
-
-	<para>Jeder über das Netzwerk angebotene Dienst
-	  muss mit <application>Kerberos</application>
-	  zusammenarbeiten oder auf anderen Wegen gegen Angriffe
-	  aus dem Netzwerk geschützt sein.  Andernfalls
-	  können Berechtigungen gestohlen und wiederverwendet
-	  werden.  Es ist beispielsweise nicht sinnvoll, für
-	  Remote-Shells<application>Kerberos</application>
-	  zu benutzen, dagegen aber <acronym>POP3</acronym>-Zugriff
-	  auf einen Mail-Server zu erlauben, da
-	  <acronym>POP3</acronym>-Passwörter im Klartext
-	  versendet.</para>
-      </sect3>
-
-      <sect3>
-	<title><application>Kerberos</application> ist für
-	  Einbenutzer-Systeme gedacht</title>
-
-	<para>In Mehrbenutzer-Umgebungen ist
-	  <application>Kerberos</application> unsicherer als in
-	  Einbenutzer-Umgebungen, da die Tickets im für alle
-	  lesbaren Verzeichnis <filename>/tmp</filename>
-	  gespeichert werden.  Wenn ein Rechner von mehreren
-	  Benutzern verwendet wird, ist es möglich, dass
-	  Tickets von einem anderen Benutzer gestohlen oder
-	  kopiert werden.</para>
-
-	<para>Dieses Problem können Sie lösen, indem Sie mit
-	  der Kommandozeilenoption <option>-c</option> oder besser
-	  mit der Umgebungsvariablen <envar>KRB5CCNAME</envar> einen
-	  Ort für die Tickets vorgeben.  Es reicht, die Tickets
-	  im Heimatverzeichnis eines Benutzers zu speichern und
-	  mit Zugriffsrechten zu schützen.</para>
-      </sect3>
-
-      <sect3>
-	<title>Das <acronym>KDC</acronym> ist verwundbar</title>
-
-	<para>Das <acronym>KDC</acronym> muss genauso abgesichert
-	  werden wie die auf ihm befindliche Passwort-Datenbank.
-	  Auf dem <acronym>KDC</acronym> sollten absolut keine anderen
-	  Dienste laufen und der Rechner sollte physikalisch
-	  gesichert sein.  Die Gefahr ist groß, da
-	  <application>Kerberos</application> alle Passwörter
-	  mit einem Schlüssel, dem Haupt-Schlüssel,
-	  verschlüsselt.  Der Haupt-Schlüssel wiederum
-	  wird in einer Datei auf dem <acronym>KDC</acronym>
-	  gespeichert.</para>
+      <para><application>Kerberos</application> muss ganzheitlich
+	verwendet werden.  Jeder über das Netzwerk angebotene Dienst
+	muss mit <application>Kerberos</application> zusammenarbeiten
+	oder auf anderen Wegen gegen Angriffe aus dem Netzwerk
+	geschützt sein.  Andernfalls können Berechtigungen gestohlen
+	und wiederverwendet werden.  Es ist beispielsweise nicht
+	sinnvoll, für Remote-Shells
+	<application>Kerberos</application> zu benutzen, dagegen aber
+	<acronym>POP3</acronym>-Zugriff auf einem Mail-Server zu
+	erlauben, da <acronym>POP3</acronym> Passwörter im Klartext
+	versendet.</para>
+
+      <para><application>Kerberos</application> ist für
+	Einbenutzer-Systeme gedacht.  In Mehrbenutzer-Umgebungen ist
+	<application>Kerberos</application> unsicherer als in
+	Einbenutzer-Umgebungen, da die Tickets im für alle
+	lesbaren Verzeichnis <filename>/tmp</filename> gespeichert
+	werden.  Wenn ein Rechner von mehreren Benutzern verwendet
+	wird, ist es möglich, dass Tickets von einem anderen Benutzer
+	gestohlen oder kopiert werden.</para>
+
+      <para>Dieses Problem können Sie lösen, indem Sie mit
+	<command>kinit -c</command> oder besser mit der
+	Umgebungsvariablen <envar>KRB5CCNAME</envar> einen Ort für die
+	Tickets vorgeben.  Es reicht, die Tickets im Heimatverzeichnis
+	eines Benutzers zu speichern und mit Zugriffsrechten zu
+	schützen.</para>
+
+      <para>Das <acronym>KDC</acronym> ist verwundbar und muss daher
+	genauso abgesichert werden, wie die auf ihm befindliche
+	Passwort-Datenbank.  Auf dem <acronym>KDC</acronym> sollten
+	absolut keine anderen Dienste laufen und der Rechner sollte
+	physikalisch gesichert sein.  Die Gefahr ist groß, da
+	<application>Kerberos</application> alle Passwörter mit einem
+	Schlüssel, dem Haupt-Schlüssel, verschlüsselt.  Der
+	Haupt-Schlüssel wiederum wird in einer Datei auf dem
+	<acronym>KDC</acronym> gespeichert.</para>
 
 	<para>Ein kompromittierter Haupt-Schlüssel ist nicht
 	  ganz so schlimm wie allgemein angenommen.  Der
@@ -1893,29 +1853,22 @@ kadmind5_server_enable="YES"</programlis
 	  <acronym>KDC</acronym> mittels
 	  <acronym>PAM</acronym>-Authentifizierung muss sorgfältig
 	  eingerichtet werden.</para>
-      </sect3>
-
-      <sect3>
-	<title>Mängel von
-	  <application>Kerberos</application></title>
 
 	<para>Mit <application>Kerberos</application> können
 	  sich Benutzer, Rechner und Dienste gegenseitig
 	  authentifizieren.  Allerdings existiert kein Mechanismus,
 	  der das <acronym>KDC</acronym> gegenüber Benutzern,
 	  Rechnern oder Diensten authentifiziert.  Ein verändertes
-	  &man.kinit.1; könnte beispielsweise alle
-	  Benutzernamen und Passwörter abfangen.  Die von
-	  veränderten Programmen ausgehende Gefahr können
-	  Sie lindern, indem Sie die Integrität von Dateien
-	  mit Werkzeugen wie
-	  <package>security/tripwire</package>
-	  prüfen.</para>
-      </sect3>
+	  <command>kinit</command> könnte beispielsweise alle
+	  Benutzernamen und Passwörter abfangen.  Die von veränderten
+	  Programmen ausgehende Gefahr können Sie lindern, indem Sie
+	  die Integrität von Dateien mit Werkzeugen wie
+	  <package>security/tripwire</package> prüfen.</para>
     </sect2>
 
     <sect2>
       <title>Weiterführende Dokumentation</title>
+
       <indexterm>
 	<primary>Kerberos5</primary>
 	<secondary>weiterführende Dokumentation</secondary>

_______________________________________________
[email protected] mailing list
https://lists.freebsd.org/mailman/listinfo/svn-doc-all
To unsubscribe, send any mail to "[email protected]"
lmpx.com only provides a reader for public news (NNTP) servers. It is not affiliated with the servers or forums shown here and is not responsible for the content of articles, which is written by their respective authors.