Re: von FreeBSD 10 auf 11 - ALLE Ports neu bauen?
Peter Ross <[email protected]>
| Newsgroups | gmane.os.freebsd.questions.german |
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| Message-ID | <alpine.DEB.2.02.1701281840330.3434@penguin> |
On Fri, 27 Jan 2017, Heino Tiedemann wrote: > Am liebsten wÃŒrde ich auf v11 gehen. Aber diese Schweine Arbeit immer.. In der Vergangenheit (8 auf 9 und dann auf 10) habe ich auf Servern - alle Services in Jails - den Host auf die neue Version N aktualisiert (die Jails liefen als N-1 brav weiter, wenn nicht, waeren sie auf andere Hosts "umgezogen") - ein neues Jail installiert, um alle Ports unter Version N zu bauen - nach und nach die "richtigen" Jails aktualisiert Dazu musste ich natuerlich wissen, wie die Jails gebaut wurden: - Portsliste - Konfigurationsskripte, die z.B. eine nutzbare my.cnf fuer MySQL erstellen - Dateisysteme, die vom alten aufs neue Jails "umziehen": umount beim alten, mount im neuen Jail(z.B. /var/db/mysql) ZFS, mit Snapshots, Rollback- und Umzugsmoeglichkeiten, haben dabei sehr geholfen. Dadurch ist das Aktualisieren die wirklich schwierig gewesen. Das Hostsystem war nur kurz fuers Aktualisieren unten, die Jails auch nur kurz (nach frisch gebautem Jail wurde das alte heruntergefahren, das "Datenfilesystem" umgehaengt und das neue Jail gestartet). Wie lange es dauert, dass die neuen Ports gebaut sind, war eigentlich unwesentlich - das lief im Hintergrund, waehrend alles andere lief. Fuer mein kuerzlich verstorbenes Celeron/2GB-RAM-Netbook waere das natuerlich zu lahm gewesen, da habe ich dann doch auf freebsd-update und Pakete zurueckgegriffen. Aber prinzipiell kann ich das Gleiche auch da machen, wenn ich irgendwo ein schnelleres System zur Verfuegung habe. Dann kann ich alles dort bauen und mit zfs send/receive einfach rueberkopieren. Nach meiner Erfahrung sind Aktualisierungen nur dann ein Problem, wenn ich nicht weiss, wie ich was konfiguriert habe. "Irgendwie habe ich dafuer gesorgt, dass das auf Port 4711 lief.." ist weniger hilfreich, als genau zu wissen, dass in einer Tomcat-XML dieser Port geaendert wird. Oder schlimmer, nach Aktualisierung mich nicht dran zu erinnern, dass der Port nicht 8080, sondern 4711 ist. Dann geht das Nachforschen los, warum was nicht geht. "Hmmh, Tomcat laeuft. Warum geht das denn nicht.. Ach ja, hier sehe ich, der ProxyPath in der Apache-Konfig geht zu Port 4711") Bei solchen "handgemachten" Systemen dauert es einfach laenger, und im schlimmsten Fall merkt das der Kunde. Wobei das "Aufheben" der alten Jails natuerlich Rollback vereinfacht. Nur ist man danach immer noch beim Raetselraten und muss das naechste Wochenende wieder des Nachts arbeiten:-( Derswegen habe ich mir Handarbeit schon lange verboten. Gruss Peter P.S. Das Reply-To steht auf Deiner Adresse: [email protected]