Re: von FreeBSD 10 auf 11 - ALLE Ports neu bauen?
Heino Tiedemann <[email protected]>
| Newsgroups | gmane.os.freebsd.questions.german |
|---|---|
| Organization | yes |
| Message-ID | <[email protected]> |
"O. Hartmann" <[email protected]> wrote: > Was dauert zu lange? Der eigene Bau von Paketen/Ports aus den Quellen oder das "Upgrade" > via binÀrme "pkg -a"? Letzteres ist wesentlich schneller, aber es hat einige gravierende > Nachteile in einer produktiven Umgebung! Das Bau. Ich habe bestimmt 779 Port installiert. Bei der Gelegentheit: das wurden von selber immer mehr seit 5.2 aufgrund von neuen AbhÀngigkeiten und aufsplittungen. Meine benutzte Software ist fast immer die gleiche geblieben. pkg mÃŒsste ich mir echt mal genauer angucken. Wie gesagt, in meiner bisherigen erfahrungen waren BinÀre immer etwas hinter den Versionen in den Ports. >> Sehr Àrgerlich, wenn man was zum bauen startet, nach der Arbeit nach >> hause kommt und merkt: Abgebrochen. Das wirft einen wieder einen Tag >> nach Hinten. > > Ja, das geht mir Àhnlich. Vor allem auf etwas "schwÀcheren" Maschinen, ich habe einen > Àlteren Zweikern-IvyBridge, bricht Libreoffice sehr oft ab, nicht zu vergessen die > Schwergewichte gtk2/gtk3/qt5 und webkits. Libreoffice baut rund drei Stunden. Ein Abbruch > bedeutet: alles neu. MÃŒsig. LOL. Ich habe hier auch einen 'schwÀcheren' Rechner. Bei mir baut Libreoffice wesentlich lÀnger. Selbst Firefox oder Seamonkey brauchen 5-6 Stunden. ..allein die Webbrowser! Ich denke ein portmaster -a wÃŒrde eine Woche laufen. Theoretisch, denn es lÀuft ja nie durch. Ãusserst nervig ÃŒbrigens, das der Firefox diese Woche fast tÀglich erneuert wird in den Ports. > Das gröÃte Ãbel ist: hat man EINEN Port manuell mit seinen Optionen gebaut und ist der > Baum neuer als der Paketbaum eines entfernten Servers, will pkg sehr oft aufgrund seiner > KonsistenzprÃŒfung eben andere pakete nachinstallieren, meist "Downgrade". Und dann > beginnt ein echter Kampf. Seufz. BinÀre und Selbstkompilierte passen also doch nicht zusammen. > Wir (und ich auch) setzen zunehmend JAILS auf diversen Hosts zur trennung von Diensten > ein. Hinzu kommt, daà ich einige "Eigenbaurouter" habe, die auf der Basis der PCengine > APU 2C4 aufbauen und als TK Anlage, Router und Firewall arbeiten. Aus SicherheitsgrÃŒnden > können und dÃŒrfen diese Systeme nicht mit der AuÃenwelt in Verbindung treten und hier > sind auch speziell konfigurierte und gepatchte Ports im Einsatz. Und hier tritt dann > wieder einer der Vorteile des FreeBSD Systems in den Vordergrund: poudriere! > > Anfangs ist die Lernkurve sehr steil - man muà etwas Zeit und Geduld aufbringen, um das > System zu konfigurieren und vor allem: auf die eigenen bedÃŒrfnisse anpassen. Dann aber > kann man einfach seine benötigten Ports konfigurieren und bauen lassen. Ãber Nacht, auch > mit AbbrÃŒchen und spÀterer Fortsetzung! Das Resultat ist ein eigenes > BinÀrpaket-Repositorium. THATS why FreeBSD never necomes a good desktopsystem Was fÃŒr ein Aufriss! Echt! Mich erschreckt es beim Lesen. > Der Frustfaktor "Bau von Libreoffice abgebrochen, neu beginnen ..." und die Auszeit von > Stunden, Tagen etc. wird durch den lokalen Einsatz von poudriere erheblich gemildert, ja > bis auf ein Minimum reduziert. Es lohnt sich! Klingt nach einem benötigten zweiten PC. Denn der Bau muss ja auch irgendwo laufen. Und mein PC ist echt immer recht busy - und auch sehr laut - beim Port-Bau. Komisch, Oft wird Unix/Linux immer fÃŒr etwas Àltere hardware empfohlen. Das Gegenteil scheint der Fall. Heino To Unsubscribe: send mail to [email protected] with "unsubscribe de-bsd-questions" in the body of the message