Re: Jail, IPFW und reverse NAT
Oliver Fromme <[email protected]> Fri, 29 Dec 2017 17:32:47 +0100 (CET)
| Newsgroups | gmane.os.freebsd.questions.german |
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| Message-ID | <[email protected]> |
Hallo Harold, Harold Gutch wrote: > [...] > Was ich versuche ist im Prinzip: > > ipfw add 100 nat 1 udp from any to a.b.c.d 53 > ipfw nat 1 config redirect_port udp 127.0.0.2:53 53 reverse Das sollte eigentlich gehen, allerdings denke ich, dass das „reverse“ falsch ist. Außerdem brauchst Due eine zweite „nat“-Regel für herausgehende Pakete (auf dieselbe nat-Instanz), ungefähr so: ipfw add 200 nat 1 udp from 127.0.0.2 53 to any (Ich habe das jetzt nicht selbst getestet; das ist nur aus dem Kopf.) IPFW ist ein ziemlich mächtiges Werkzeug, das über die Jahre viele Features angesammelt hat, was leider zur Folge hat, dass es recht komplex ist. Daher ist eine Ferndiagnose von Problemen auch sehr schwierig, da die Ursache an einer ganz anderen, unerwarteten Stelle verborgen sein kann. Als erstes wäre zu prüfen, ob die FW-Regeln stateful oder stateless sind. Sind sie stateful, sollte die „nat“-Regel für die hereinkommenden Pakete VOR der check-state-Regel stehen, und die „nat“-Regel für die herausgehen Pakete sollte NACH der check-state-Regel stehen. Als nächstes: Ist der systctl net.inet.ip.fw.one_pass auf 1 oder auf 0 gesetzt? Das entscheided, ob ein Paket nach Abarbeiten einer „nat“-Regel fertig ist, oder ob es dann mit der darauffolgenden Regel weiterbehandelt wird. Außerdem ist natürlich zu prüfen, ob die Pakete nicht durch andere Regeln bereits verworfen oder modifiziert werden. Das kann man relativ einfach herausfinden, indem man das Logging für die „nat“-Regeln aktiviert (entweder per syslog oder per tcpdump auf ipfw0, siehe das „log“-Keyword in der ipfw(8)-Manpage). Wie gesagt: Grundsätzlich sollte das mit IPFW gehen, was Du versuchst. Gruß Olli -- Oliver Fromme, München -- FreeBSD + DragonFly BSD ``We are all but compressed light'' - Albert Einstein To Unsubscribe: send mail to [email protected] with "unsubscribe de-bsd-questions" in the body of the message