Re: [ox-de] schlaraffenland

Hans-Gert Gräbe <hgg-/a/s/[email protected]> Tue, 11 May 2010 11:01:27 +0200
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Message-ID <[email protected]>
Hallo Alfred,

alfred morhammer schrieb:
>>> ich bin nämlich überzeugt, dass in der welt schon längst alles
>>> existiert, um ein schlaraffenland für alle zu sein.
>>
>> Ja, Atomkraftwerke für die Energieerzeugung, Nano-Materialien mit 
>> unklaren Wirkungen, weil sie die Blut-Hirn-Barriere leicht 
>> durchbrechen können, große Chemie-Anlagen, wo ich lieber nicht
>> wissen will, was im Falle einer Havarie passieren würde
> die oben erwähnten dinge sind m.e. die ergebnisse einer 
> gesellschaftlichen + somit auch einer wirtschaftlichen systemlogik,
> die zwar vorgibt das wohl der leute zum ziel zu haben, aber in
> wirklichkeit die zufriedenheit anderer gar nicht aushält.  ...

Mein Punkt war die Janusköpfigkeit (bisher) jeder Technologie, und dass 
es (bisher) viel menschliche (Kopf- und Hand-)Arbeit erfordert, um diese 
Janusköpfigkeit einzufangen.

> in meinem schlaraffenland schuften die maschinen. weil sie stärker +
>  schneller sind, erzeugen sie die fülle schneller als leute dies
> können. so etwas löst den gegensatz von genießer + schufter auf,
> vorausgesetzt die verteilungsmechanismen stimmen.

In deinem Schlaraffenland scheint diese Janusköpfigkeit von Technologie 
außer Kraft gesetzt zu sein. Die Argumente für ein solches 
Außer-Kraft-Setzen würden mich dann schon interessieren. Wieso wird 
automatisch alles gut?

Viele Grüße,
hgg
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